Geldpolitik
Negativzins neu für Pensionskasse des Bundes und der SNB
publiziert: Mittwoch, 22. Apr 2015 / 14:53 Uhr
Die Schweizerische Nationalbank ändert die Verzinsungspolitik.
Die Schweizerische Nationalbank ändert die Verzinsungspolitik.

Zürich/Bern - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat die Zahl der Girokonten, die von ihren Negativzinsen ausgenommen sind, reduziert. Neu werden unter anderem auch die Pensionskassen des Bundes Publica und der SNB selbst belastet.

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Dass die Währungshüter selber nicht von dem Strafzinsen betroffen sind, hatte für Unmut gesorgt. Einen konkreten Grund für die geänderte Verzinsungspolitik nennt die SNB im Communiqué vom Mittwoch nicht.

Künftig werden nur noch die Girokonten der zentralen Bundesverwaltung und der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO nicht den Negativzinsen unterliegen, wie es weiter hiess. Die SNB will aber die Entwicklung der Giroguthaben auf diesen Konten weiterhin beobachten.

Die Girokonten bundesnaher Betriebe bei der SNB werden dagegen den Negativzinsen unterstellt, was unter anderem die Pensionskasse Publica belasten wird. Die betroffenen Kontoinhaber erhalten den Minimal-Freibetrag von 10 Mio. Franken, auf denen kein Negativzins geschuldet ist.

Ausserdem werden die Konten der Kantone Genf und Zürich sowie der Stadt Zürich aufgelöst. Die drei Konten hatten laut den Angaben kaum noch Verwendung gefunden und die Konteninhaber sind nicht mehr Teil des aktuellen Geschäftskreises der Nationalbank.

(bg/sda)

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Es ist zum Heulen!
Der Kleinsparer und Rentner wird mit dem Negativzins bestohlen. Die Pensionskassen haben strengste Sicherheitsvorschriften, die aus der Zeit stammen, wo sich niemand Negativzinsen vorstellen konnte. Wann endlich dürfen Pensionskassen in Aktien von Weltkonzernen investieren. Alleine die Dividenden würden mehr bringen, als jede Staatsanleihe und langfristig ist die Aktie so wie so von keiner anderen Anlageklasse zu übertreffen.

Von der augenblicklichen Situation profitieren wieder einmal nur die Besitzenden, vor allem die Hausbesitzer.

Und was müssen wir tagtäglich hören und lesen? Runter mit den Steuern für die Unternehmen! Nur ja keine Erbschaftssteuer, die wäre der Bankrott für die Ganze Schweiz und alle werden dann arbeitslos.

Sagt einmal Leute, sind wir alle wirklich so bescheiden behirnt, dass wir diese Falschspielerparolen nocht glauben? Wollen wir mit eigenen Augen und aus freiem Willen diesen Quatsch goutieren? Haben wir denn wirklich einen Sozikomplex und sind daher gehemmt, zu verlangen, was uns zusteht? Ja, dann sind wir halt alle nicht mehr zu retten!
Die Nachwelt wird dann so urteilen: "Es waren halt die meisten nicht in der Lage, die Lage richtig einzuschätzen, daher wurden die unteren Einkommenschichten immer mehr geschröpft, die Reichen wussten nicht mehr wohin mit dem Geld uns liessen es auf ihren Konten verlauern, und da es dort durch Negativzinsen auch immer weniger wurde, scheffleten sie immer Mehr, bis die unteren Einkommen gar nichts mehr hatten und ohne dass es irgendeiner gemerkt hatte, rutschten alle in die grösste Pleite der Menschenheitsgeschichte. Mit Griechenland fing es an, mit dem Zusammenbruch der Sozialwerke ging es weiter, dann kamen millionen Flüchtlinge von unseren eigenen Kriegstreibern und Waffenhändlern verursacht ins Land und nahmen uns auch noch die allerletzten Krümel weg und niemand wollte es sehen."
(Letzteres ist natürlich falsche Geschichtsschreibung, denn die wird ja auch von Rechts vereinnahmt sein, denn die Flüchtlinge sind unsere letzte Hoffnung!)

Und ein paar ganz und gar Unbelehrbare schreien auch dann noch, die Sozis waren an allem Schuld.
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    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
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