US-Notenbank belässt Schlüsselzins
publiziert: Mittwoch, 25. Okt 2006 / 21:09 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Okt 2006 / 22:35 Uhr

Washington - Die US-Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet bei 5,25 Prozent belassen.

Wahrscheinlich werde die US-Wirtschaft künftig in einem moderateren Tempo wachsen.
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Über ihre weiteren Absichten liess sie die Märkte jedoch weitgehend im Dunkeln.

Die Währungshüter der Federal Reserve (Fed) warnten zwar erneut vor Inflationsrisiken.

Diese Gefahren würden jedoch dank der niedrigeren Energiepreise und der vergangenen Zinserhöhungen voraussichtlich abnehmen.

Ob und wann die Fed die Zinsen erhöhe, hänge von der Entwicklung der Wirtschaftsaussichten ab.

Einstimmiger Entscheid

Die Börsen reagierten zunächst mit Kursgewinnen auf die Erklärung der Fed, da die Inflationswarnung der Währungshüter nicht so drastisch ausfiel wie befürchtet. Am Rentenmarkt sanken die Renditen etwas.

«Die Fed scheint es derzeit nicht eilig zu haben, die Zinsen noch einmal zu erhöhen», sagte Analyst Kevin Flanagan von Morgan Stanley. Auch Volkswirt Alexander Paris von Barrington Research sagte: «Es bestätigt erneut, dass sie die Zinsen nicht weiter erhöhen werden.»

Der Beschluss der Währungshüter fiel erneut nicht einstimmig. Wie bereits bei den vergangenen beiden Fed-Sitzungen stimmte der Chef der Federal Reserve in Richmond, Jeffrey Lacker, für eine Erhöhung der Zinsen um 25 Basispunkte.

Wegen der deutlichen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in den USA und der Abkühlung am US-Immobilienmarkt hatten Experten nicht mit einer Änderung der Zinsen gerechnet.

Rätselraten über Zukunft

Über das künftige Vorgehen der Notenbank herrscht an den Finanzmärkten Rätselraten. Einige Experten erwarten, dass die Fed mit einer weiteren Zinserhöhung gegen die Inflationsgefahr vorgehen muss.

Allerdings massen die Finanzmärkte einer Zinserhöhung im Dezember nach der Fed-Entscheidung lediglich eine Wahrscheinlichkeit von unter zehn Prozent zu. Die meisten Analysten rechnen mittlerweile damit, dass die Fed bereits Anfang kommenden Jahres die Zinsen wieder senken wird.

Die Fed hatte zuletzt im Juni zum 17. Mal in Folge die Zinsen um 25 Basispunkte erhöht und sie seitdem bei 5,25 Prozent belassen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Anfang Oktober ihren Leitzins auf 3,25 Prozent erhöht und peilt nach Ansicht von Experten in diesem Jahr noch eine weitere Zinserhöhung an.

(bert/sda)

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