USA und Kanada betroffen
Pizza- und Pastarückruf bei Nestlé
publiziert: Donnerstag, 10. Mrz 2016 / 19:45 Uhr
Mögliche Glasstücke in Fertigprodukten sind der Grund des Rückrufs.
Mögliche Glasstücke in Fertigprodukten sind der Grund des Rückrufs.

Glendale/Toronto - Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé ruft in den USA und in Kanada eine limitierte Zahl an Pizza- und Pastaprodukten zurück. Der Rückruf erfolgt, weil die Produkten kleine Glasstücke enthalten könnten.

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Mehrere Kunden in den USA hätten kleine Glasteilchen in den Produkten gefunden, teilte die US-Tochter des Weltmarktführers am Mittwoch mit. Berichte über Verletzungen habe es nicht gegeben. In Kanada kam es bislang nicht zu Reklamationen von Kunden.
Das Unternehmen versicherte, dass es bei dem freiwilligen Rückruf mit der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA sowie dem amerikanischen Landwirtschaftsministerium zusammenarbeite. Nestlé vermutet, dass die Verunreinigungen mit dem in den Pizzas verwendeten Spinat in das Produkt gelangt sind. Die Suche nach der Ursache sei aber noch nicht abgeschlossen.

Bei den in den USA zurückgerufenen Produkten handelt es sich um bestimmte Chargen von DiGiorno-Pizzas, Lean Cuisine-Pizzen und -Ravioli sowie Stouffers Lasagnen und Soufflés. In Kanada werden zwei Chargen der Marke Delissio Pizza zurückgerufen.

Erinnerungen an Nudelstreit

Im vergangenen Jahr war der Branchenprimus in einen Lebensmittelskandal in Indien verwickelt. Nestlé musste in dem asiatischen Land seine beliebten Maggi-Fertignudeln für fünf Monate aus den Regalen nehmen, nachdem Lebensmittel-Kontrolleure in einigen Paketen bedenklich hohe Bleikonzentrationen gefunden hatten.

Ende Oktober 2015 fuhr Nestlé die Herstellung von Instant-Nudeln auf dem Subkontinent wieder hoch, Mitte November lief der Verkauf wieder an. Durch den Verkaufsstopp gingen dem Konzern nach Einschätzung von Experten rund 200 Millionen Franken Umsatz durch die Lappen.

Anders als Mars

Unlängst hatte der Schokoriegelhersteller Mars mit einer gigantischen Rückrufaktion Aufsehen erregt. Nachdem eine deutsche Kundin in einem Schokoriegel ein Kunststoffteilchen gefunden hatte, entschloss der US-Konzern wegen einer möglichen Erstickungsgefahr einen Rückruf von Produkten der Marken Mars, Snickers, Milky Way und Celebrations in 55 Ländern. Der Mars-Konzern schätzte die Zahl der zurückgerufenen Produkte allein in der Schweiz auf 2 Millionen.

Grund für den Rückruf war ein Fehler bei der Produktion im niederländischen Veghel. Beim Austauschen einer Leitung gelangte ein Plastikdeckel in den Produktionsprozess.

(pep/sda)

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