Sortiermaschinen lösen Briefträger ab
publiziert: Freitag, 12. Mrz 2010 / 22:35 Uhr

Bern - Die Post will neue Sortiermaschinen kaufen, die an Stelle der Briefträger die Post sortieren. Post-Sprecher Oliver Flüeler bestätigte in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens die Ausschreibung eines Grossauftrags.

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Dank der neuen High-Tech-Maschinen fällt das manuelle Sortieren durch die Briefträger grösstenteils weg.
Dank der neuen High-Tech-Maschinen fällt das manuelle Sortieren durch die Briefträger grösstenteils weg.
1 Meldung im Zusammenhang
Das Projekt heisst «Distrinova». Die Post will damit die Logistik beim Briefverkehr straffen. Grösstes Potenzial sieht die Post bei der Einführung der so genannten Gangfolgesortierung.

Dank dieser neuen High-Tech-Maschinen fällt das manuelle Sortieren durch die Briefträger grösstenteils weg. Eine einzige dieser Maschinen kostet mehrere Millionen Franken.

Post-Sprecher Flüeler sagte in der Fernsehsendung: «20 bis 60 solcher Maschinen ist das Gesamtvolumen, das theoretisch umsetzbar wäre.» Der Kaufentscheid sei noch nicht definitiv gefallen, Gewissheit werde es Anfang nächsten Jahres geben. Automatismus heisse aber weniger Arbeitsplätze.

Laut der Gewerkschaft Kommunikation liesse sich mit den neuen Sortiermaschinen jede fünfte Arbeitsstunde der Briefträger einsparen. «Kommen diese Maschinen flächendeckend zum Einsatz, so sind bis zu 3400 Arbeitsplätze von Briefträgern gefährdet», sagte Gewerkschaftsvizepräsident Fritz Gurtner.

(fest/sda)

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Teilweise erhalten Privatkunden ihre Post seither erst nach Mittag.
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Vielleicht
Vielleicht könnte diese Maschine auch Karten sortieren und den Armeechef ablösen.
Guten Abend hubabuba
Habe von Post Antwort bekommen, weil ich den Tarif durchgegeben habe. Dass ich die Entwicklung nicht aufhalten kann, ist mir klar. Aber für die schnelle Entwicklung wehre ich mich mit Händen und Füssen. Die Post meinte, es sei eine Idee aber noch nicht konkrett. Ich glaube kaum, dass man für x1000 so schnell eine Stelle finden kann.
Die Post
Es war die Post, die mich vor Jahren durch zu langsame Zahlungsabwicklung zum Umstieg auf E-Banking und Kündigung des Postkontos veranlasst hat.

Über kurz oder lang werden wir die Entwicklung nicht aufhalten können. Die Post soll aber die Entlassenen bei der Stellensuche unterstützen.
Guten Tag hubabuba
Mir geht es allein darum, dass jeder 5. Pöstler seinen Job verlieren wird, wenn die Sortiermaschine kommt. Immerhin bin ich 20 Jahre Post-Kunde (inkl. Postfinance). Wieviele Poststellen wurden denn schon geschlossen, auch schon genug. habe auf E-Banking verzichtet, dass die Post sieht, dass es noch Postschalter braucht.
meinetwegen
Dass das in Entwicklungsländern so läuft hat nicht nur preisliche Gründe. Lassen wir uns von solchen Vergleichen nicht täuschen. Wenn es dann sicher und schnell ankommen muss greifen gerade diese Leute oder deren im Ausland lebende Verwandten nicht selten zu DHL und Konsorten.

Geld spart ein solches eigenhändiges Verfahren nur, wenn dafür keine Extrafahrten unternommen werden. Das heisst dann auch, dass die Sendung viel länger unterwegs ist.
Guten Tag hubabuba
Da es immer weniger Arbeit gibt, wird es immer mehr Menschen möglich sein, die Post selber zu bringen. In der DomRep ist das schon lange so.
ich nicht
Selbst den Kurier zu spielen ist mir bei weitem zu ineffizient.
Soviel Zeit habe ich sowieso nicht, besonders wenn der Empfänger im Ausland sitzt. Sofern der physische Versand tatsächlich die beste Methode ist, heisst das natürlich. Wenn es nur um reine Informationen geht, sende ich meist ein E-Mail.

Ob mir die Machenschaften der Post passen oder nicht, mangels gangbarer Alternativen wird sie mich nicht als Kunden verlieren.
Die Post auch noch
Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Sollte die Post bis 2015 tatsächlich diese Maschine einführen, werde ich die Briefe persönlich an den Empfänger bringen.
Ja, bilingue
Ich habe auch nicht ganz verstanden, was Sie sagen wollen.

Vielleicht muss die Post diesen Schritt jetzt machen, dort zu sparen, wo sie es noch kann, nämlich, offenbar, das Sortieren per Computer zu machen - auch örtlich und nicht, wie jetzt, zentral an wenigen Orten mit Grossanlagen, dafür dem Zu- und Wegbringaufwand für Briefe und Pakete ... Ein riesiger Aufwand ...

Ich denke, dass, wenn Kleinsortieranlagen zur Verfügung stehen, die für das örtliche sortieren der anfallenden Post neu eingesetzt werden könnten, was vielleicht die Grosssortierzentren entlasten oder sogar unnötig machen würde, dann ist es schon verlockend diesen Weg einzuschlagen - vom Management aus gesehen.

Für die Postangestellten, die diese Arbeit bis heute machten, z.T. noch Handarbeit, ist es schlicht und einfach der Arbeitsplatzverlust, der verzweifelte Menschen hinterlässt ... in der heutigen Zeit!

IST DAS WIRKLICH DIE EINZIGE LÖSUNG, DIE DER POST ZUR VERFÜGUNG STEHT, UM DEN HEUTIGEN ANFORDERUNGEN GERECHT ZU WERDEN?

Ich zweifle auch hier wieder daran, denn in den letzten 10 Jahren ca. hatte die Post, meines Wissens und Erinnerung, auf die wenigen Grosszentren gesetzt, wobei da die zu sortierende Post zuerst gesammelt und dann an das Grosssortierzentrum transportiert wird.
Eine riesige logistische Übung, die auch ebenso viele Transportwagen, wie Lastwagen und Eisenbahnwagen, u.a.m. benötigt!

Also SEHR viel Geld kostete - bisher! Also heisst das nun einfach "zurück wieder in die Kleinregion" und die anfallende Post dort sortieren - maschinell per Computer ...!
Die Medallie hat
wie immer 2 Seiten.

Für die Post ist es verlockend und vermutlich sogar notwendig, durch mehr automation Personal einzusparen. Dass eben dies den Unmut der betroffenen Angestellten auslöst, ist ja klar. Es wäre gut, wenn die Post den Entlassenen helfen würde, eine andere passende Stelle zu finden, damit nicht wieder Gewinn privatisiert und Kosten sozialisiert werden.

Betriebsysteme, Treiber und Basis-Software wurden und werden soweit ich weiss immer nur von Profis programmiert, wozu Sie ja anscheinend nicht gehören. Ich gehe daher davon aus, dass Sie nicht dieses Basislevel meinen, wenn Sie sich selbst als fähig dazu bezeichnen. Es würde mich aber interessieren, wie genau Sie das denn meinen.
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