Wegen Verkauf von Anteilen
SIX verdreifacht Gewinn
publiziert: Montag, 7. Mrz 2016 / 09:05 Uhr
SIX hat letztes Jahr einen Rekordgewinn erzielt.
SIX hat letztes Jahr einen Rekordgewinn erzielt.

Zürich - Der Finanzdienstleiter und Börsenbetreiber SIX hat im letzten Jahr einen Rekordgewinn erzielt. Der Hauptgrund ist, dass SIX seine Anteile an den beiden Index-Unternehmen Stoxx und Indexium der Deutschen Börse verkauft hat.

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Zuvor hatte SIX die beiden Unternehmen gemeinsam mit der Deutschen Börse als Joint Ventures betrieben. Vergangenen Sommer entschied sich SIX, dass das globale Indexgeschäft nicht zu ihrem Kernauftrag gehöre.

Der Verkauf des 49,9-Prozent-Anteils an Stoxx und der 50,1 Prozent an Indexium führte dazu, dass SIX den Gewinn fast verdreifachte: Er betrug im vergangenen Jahr rund 714 Millionen Franken, wie SIX am Montag mitteilte. Im Vorjahr waren es 247 Millionen Franken gewesen.

Vor Zinsen und Steuern fällt der Zuwachs ähnlich gross aus: Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg auf 763 Millionen Franken - ein Plus von 163 Prozent. Ohne den Verkauf der Anteile an Stoxx und Indexium wäre der EBIT um rund 8 Prozent gestiegen.

Dank Aufhebung des Euro-Mindestkurses 

Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat SIX in zweierlei Richtungen beeinflusst: Zum einen profitierte das Unternehmen von der historisch hohen Handelsaktivität. Diese trieb die Umsätze im Wertschriftenhandel in die Höhe. Ebenso im Post-Trade-Geschäft, also den dem Börsenhandel nachgelagerten Dienstleistungen wie Clearing und Settlement.

In den Bereichen Finanzinformationen und Zahlungsverkehr hatte der starke Franken hingegen einen negativen Effekt. Hier hat SIX in den vergangenen Jahren eine Internationalisierungsstrategie eingeschlagen - etwa mit dem Kauf des österreichischen Zahlungsabwicklers Paylife im Jahr 2013.

Rund ein Viertel des gesamten Umsatzes von SIX stammt mittlerweile aus Österreich und Luxemburg. Der starke Franken drückte die Erträge dieses Auslandgeschäfts. Insgesamt stieg der Betriebsertrag um ein halbes Prozent auf 1,81 Milliarden Franken. Ohne die negativen Währungseffekte wäre das Unternehmen um rund 6 Prozent gewachsen.

(nir/sda)

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