Euro auf Rekordtief zum Franken
publiziert: Freitag, 17. Dez 2010 / 13:56 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Dez 2010 / 17:48 Uhr

Paris - Die Einigung der EU-Staaten, ein dauerhaftes Sicherheitsnetz für pleitebedrohte Staaten wie Griechenland aufzuspannen, hat die Devisenmärkte wenig beeindruckt. Die Flucht in den Franken hält an: Am Freitag war der Euro mit 1,2720 Fr. zeitweise so billig zu haben wie noch nie.

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Das letzte Rekordtief hatte die Gemeinschaftswährung vor zwei Tagen bei 1,2758 Fr. erreicht. Die drastische Abstufung der Kreditwürdigkeit Irlands um gleich fünf Stufen durch die Ratingagentur Moody's habe die Stimmung am Freitag stark belastet, sagten Beobachter.

Nach der Bekanntgabe des überraschend starken IFO-Geschäftsklimaindexes in Deutschland zog der Euro allerdings wieder an und machte die Verluste wieder wett, bevor er in einer Berg- und Talfahrt wieder leicht an Wert verlor. Devisenhändler sprachen von Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende.

< Bis gegen 17.10 Uhr wurde die Gemeinschaftswährung wieder für 1,2767 Fr. gehandelt nach 1,2772 Fr. am Schluss des Vortages. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2738 (Vortag: 1,2849) Fr. fest.

Rettungsschirm

Die EU-Staaten hatten sich am Vortag in Brüssel auf eine Änderung des EU-Vertrags von Lissabon geeinigt, wie von Diplomaten verlautete. Der Rettungsschirm soll die bisherigen Milliardenfonds für Griechenland und andere Euro-Länder ablösen, die 2013 auslaufen.

Der Umfang der künftigen Rettungshilfen ist noch offen. In Brüssel hiess es aber, sie würden voraussichtlich nicht unter den bisherigen Mitteln von 750 Mrd. Euro liegen.

«Es ist ein Minimalkompromiss, denn ein Scheitern war keine Option», kommentieren die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Ein Scheitern hätte neue Verwerfungen an den Renten- und Devisenmärkten zufolge gehabt, heisst es. Die EU habe damit zwar geliefert, aber nicht positiv überrascht, heisst es dazu von der Citigroup. Dennoch sei im Markt ein wenig Unsicherheit gewichen.

Der Franken verlor allerdings gegenüber dem Dollar an Wert. Nachdem der «Greenback» zeitweise bis auf 0,9559 Fr. gefallen war, erholte sich der Kurs am Nachmittag wieder auf 0,9712 Franken. Auch gegenüber dem Euro verteuerte sich der Dollar auf 1,3143 Dollar zu nach 1,3244 Dollar am Vortag.

(sl/sda)

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F. Lopper
Ja Ihr Name regt meine Kreativität an :)
Bevor die EU sich auflöst und Europa in Anarchie rutscht, wird sich der Jura selbständig machen, Bayern zur Schweiz überlaufen und Britney Spears amerikanische Präsidentin.

Die USA wird jedenfalls sicher vor der EU untergehen, das ist sicher.
JamesBlond
Sie scheinen sich ja köstlich über meinen Namen zu amüsieren, dazu biete ich immer gerne Hand.

Dass die Eurosaurier (nicht nur D und F) es bis zur letzten Patrone durchziehen werden, ist von vornherein klar. Aber das Ende wird kommen, das ist so sicher wie das Ende des Dritten Reichs und des Kommunistischen Imperiums.
Peking
Dann rate ich Ihnen, Midas, mal für ein paar Jahre in China zu leben. Danach werden Sie, sofern Sie noch leben oder nicht in einem Gefängnis vergammeln, liebend gerne wieder nach Europa ziehen und alle Vorzüge und Freiheiten geniessen.

China bzw. Kommunismus mit Europa oder der Zentralregierung in Brüssel zu vergleichen ist so was von blöd.

Ausserdem haben momentan die meisten EU Staaten eher rechtskonservative Regierungen.
Flippy
Also bitte, Sie glauben tatsächlich, Deutschland oder Frankreich würden es zulassen, dass die EU auseinanderfällt, bzw. der EURO wieder "abgeschafft" wird. Vergessen Sie es, dies alles wird bis zum bitteren Ende (das nie kommt) weitergezogen.
ZK Brüssel
Da müsste eigentlich bei einigen Sozis in Bern endlich mal ein Lichtlein in der Birne aufgehen!
Man stelle sich vor wir wären schon in der EU, dann könnten wir den ganzen Dreck mit Deutschland mitfinanzieren.

Mein Respekt geht an die Deutschen als Lokomotive. Die sind nicht unterzukriegen. Nicht durch Soli-Zuschlag und Europa. Die meisten meiner Bekannten, vor allem aus Bayern, wünschen sich sogar die Mauer zurück. Die DM eh.

Ach und Thomy: Ich persönlich sehe bis auf die Menschenrechte keinen grossen Unterschied zwischen einer kommunistischen Zentralregierung in Peking und einer sozi-geprägten Zentralregierung in Brüssel. Es gibt keine schlimmeren Diktaturen als jene die sich scheinbar demokratisch legitimieren und trotzdem gegen das gemeine Volk in ihrer eigenen Ideologie ankämpfen.
This is the end, my friend
Nun geht's dem Ende zu. Wer noch Spielgeld hat, sollte es in echte Währung umtauschen bevor es zu spät ist.

Es zeigt sich nun, was für ein Schildbürgerstreich die EU und deren Währung war. Man kann nicht erwachsen spielen, man kann es nur sein. Ich glaube ich muss meine Prognose korrigieren: Die EU schafft's nicht mehr bis 2020.
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