Wirtschaftskrise macht der Schweizer Bevölkerung Angst
publiziert: Montag, 15. Dez 2008 / 11:29 Uhr

Zürich - Die Wirtschaftskrise macht den Schweizern Angst. Am häufigsten fürchten sie sich davor, die Stelle zu verlieren und im Alter ohne Geld dazustehen. Typische Sorgen der Hochkonjunktur, wie etwa der Umweltschutz, verlieren dagegen allmählich an Bedeutung.

Die Schweizer haben Angst ihren Job zu verlieren. (Symbolbild)
Die Schweizer haben Angst ihren Job zu verlieren. (Symbolbild)
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Dies zeigt der Sorgenbarometer 2008 der Credit Suisse. Nebst drohender Arbeitslosigkeit und unsicherer Altersvorsorge sorgen sich die Schweizer zudem besonders häufig um ihre Gesundheitsversorgung.

Laut der Mitteilung der Credit Suisse machen diese drei Themen seit acht Jahren die Podestplätze unter sich aus. Erstaunlich sei hingegen Sorge Nummer vier - die Inflation. Sie habe mit einem Plus von 12 Prozent den grössten Sprung nach vorne gemacht. Aufgestiegen ist auch das Thema «Neue Armut», von Platz 7 auf Platz 6.

Angst sich immer weniger leisten zu können

So lasse sich feststellen, dass in breiten Kreisen der Bevölkerung das Gefühl aufgekommen sei, dass man sich mit dem vorhandenen Geld immer wenig leisten könne.

Auch die Angst vor Flüchtlingen oder «persönliche Sicherheit» sind mit den Plätzen 5 und 7 noch weit vorne anzutreffen, wurden in diesem Jahr aber bereits deutlich weniger häufig genannt. Besonders die Angst vor Ausländern scheint 2008 keine schlaflosen Nächte mehr zu bereiten. Das Thema landete nur noch auf Platz 8 (Vorjahr Platz 4).

Geringere Sorge um die Umwelt

Die Sorge um die Umwelt scheint bei drohenden wirtschaftlichen Einbussen ebenfalls in den Hintergrund zu treten. Nach einem markanten Anstieg vor einem Jahr, von Platz 21 auf Platz 7, ist das Thema nun wieder auf Platz 9 abgerutscht. Damit bereitet die Zerstörung der Natur wieder gleich viel Sorgen wie Ende der Neunzigerjahre.

Für den Sorgenbarometer 2008 befragte die Credit Suisse im Zeitraum zwischen dem 2. und dem 28. September 2008 insgesamt 1000 Schweizer Stimmberechtigte in allen Landesteilen. Dabei konnten sie aus 30 Sorgen die fünf wichtigsten auswählen.

(sl/sda)

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