«Deutlicher Rückgang»

Weniger ausländische Chefs in Schweizer Topkonzernen

publiziert: Montag, 3. Mrz 2014 / 12:51 Uhr / aktualisiert: Montag, 3. Mrz 2014 / 13:11 Uhr
Zum ersten Mal innerhalb von 10 Jahren wurde ein Rückgang des Anteils ausländischer Manager beobachtet.(Symbolbild)
Zum ersten Mal innerhalb von 10 Jahren wurde ein Rückgang des Anteils ausländischer Manager beobachtet.(Symbolbild)

Zürich - Lange hat es so ausgesehen, dass die ausländische Manager bald die Mehrheit der Chefposten in den Schweizer Grosskonzernen haben. Nun beobachtet Topkader-Vermittler Guido Schilling aber zum ersten Mal innerhalb von zehn Jahren einen Rückgang des Anteils ausländischer Manager.

4 Meldungen im Zusammenhang
In den grössten Konzernen stieg der Anteil der Geschäftsleitungsmitglieder mit ausländischem Pass zwischen 2006 und 2011 von 36 auf 45 Prozent. 2012 bremste sich der Anstieg, im vergangenen Jahr ging er zurück, wie der am Montag präsentierte «Schilling-Report» festhält.

«Mit einem so deutlichen Rückgang der ausländischen Führungskräfte habe ich aber nicht gerechnet», sagte Guido Schilling. Der Headhunter hatte vor drei Jahren die Prognose gewagt, dass 2015 die Hälfte der Chefs der gut 100 grössten Schweizer Firmen Ausländer seien.

Hauptgrund: Konkurrenz

Hauptgrund für den innert Jahresfrist beobachten Rückgang ist laut Schilling die Konkurrenz anderer Topkader-Arbeitsmärkte, eine Tendenz, die sich schon seit zwei oder drei Jahren abzeichnet: Deutschland und andere wirtschaftlich starke europäische Länder böten Managern heute mehr attraktive Positionen im Heimmarkt.

Mit der Zustimmung zur SVP-Zuwanderungsinitiative habe der Rückgang direkt nichts zu tun. Das Ja zur Initiative sei aber ein «Knieschuss», sagte Schilling. Die Diskussion um die Begrenzung der Zuwanderung schrecke einige Manager und ihre Familien von einem Umzug in die Schweiz ab. Auf die Unternehmen kämen Probleme bei der Rekrutierung von Führungskräften zu.

Mehr Frauen in Verwaltungsräten

Eine andere Welt sind die Verwaltungsräte: In den Aufsichtsgremien ist der Anteil der Ausländer mit 36 Prozent im vergangenen Jahr stabil geblieben. Dafür findet eine Verschiebung zugunsten der Frauen statt: Innerhalb von fünf Jahren ist der Frauenanteil in den Verwaltungsräten von 10 auf 13 Prozent gestiegen.

Mehr als jeder fünfte frei gewordene Sitz in einem Verwaltungsrat wurde in letzter Zeit mit einer Frau besetzt, in den SMI-Unternehmen sogar jeder dritte vakante Sitz. Für Guido Schilling ist dies ein klarer Trend. Es werde aber grosse Anstrengungen brauchen, dass mehr Frauen berufen würden.

In den Geschäftsleitungen dominieren die Männer stärker: Dort stieg der Frauenanteil innerhalb von neun Jahren von 4 auf 6 Prozent. Mit Susanne Ruoff bei der Post, Jasmin Staiblin bei Alpiq und Suzanne Thoma bei der BKW zählt die Schweiz im Moment nur drei Konzernchefinnen.

(ig/sda)

Machen Sie auch mit! Diese wirtschaft.ch - Meldung wurde von 17 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Kantone haben im vergangenen Jahr weniger ausländische Unternehmen ... mehr lesen
Die neuen Unternehmen schufen rund 983 neue Arbeitsplätze.
Die Schweiz liegt in der Rangliste der besten Länder für berufstätige Frauen auf Rang 25. (Symbolbild)
Bern - Frauen sind in Schweizer Chefetagen nach wie vor die Ausnahme. Laut einer Umfrage des Topkräftevermittlungs- und Beratungsunternehmens Mercuri Urval ist eine Mehrheit der Bevölkerung ... mehr lesen
Bern - Die SRG will bis 2020 den Frauenanteil im Kader auf insgesamt 30 Prozent ... mehr lesen
Das Ziel, den Frauenanteil zu erhöhen, gilt für alle SRG-Unternehmenseinheiten, die Generaldirektion und die Tochtergesellschaften.
Frauen sind in Schweizer Verwaltungsräten nach wie vor äusserst selten anzutreffen.
Zürich - In den Verwaltungsräten von Schweizer Unternehmen sitzen überdurchschnittlich viele alte Personen und Männer. Ausserdem finden sich immer wieder die gleichen Gesichter: 28 ... mehr lesen
darüber muss
ich mir keine Gedanken machen.
Petrus lässt mich eh nicht ein, also kenne ich meinen Weg.
Oder glaubt vielleicht jemand, dass im Himmel gekifft und gesoffen werden darf?

Politiker und Bankster sind doch alle edle Herren, die wissen , was sich gehört ...
Ich musste jetzt erst mal..
...nach Patrick Swayze googlen;-)

Ich wünsche mir lieber die Hölle, denn im Himmel hocken doch all die moralinsauren Weltverbesserer. Vielleicht muss ich gar noch etwas nachhelfen, um die Reise dorthin zu verhindern.
Geri Müller
ist Aargauer - und auch so was wie ein Manager ... lol
Ich wohne bloss im Aargau
ist zu befürchten,
dass Sie recht behalten werden.

Allerdings, bis so ein Päckli zur Abstimmung vorgelegt werden wird, werde ich höchstwahrscheinlich in einer hoffentlich besseren Welt mit Patrick Swayze Whisky schlürfen und Karten spielen ...
Päckli-Politik von Mittelinks
Das Bundeshaus ist bekanntermassen voller Juristen.
Man sollte diese Damen und Herren einen Vertrag unterschreiben lassen, der ihnen Miete, Autoleasing, Arbeitsvertrag, Ehevertrag, politisches Mandat, sämtliche Serviceverträge, Haushaltshilfe, Krankenkasse und Haftpflichtversicherung, sowie die Fürsorge- und Obhutspflicht für ihre Kinder in einem Paket anbietet.

Es gibt nur entweder, oder...

Wer den Vertrag kündigt, steht von heute auf morgen auf der Strasse, nackt und allein. So einen fertigen Blödsinn würde nicht der dümmste Tschumpel im Land unterzeichnen. Aber unsere Juristen in Bundesbern - DIE schon!
Kenne mich...
...im Aargau nicht mit den Geschwindigkeiten aus.
Es werden noch mehr werden.
Freuen Sie sich. Unsere Sommaruga ist zur EU gepilgert und wusste wieder mal nichts besseres, als diesen als erstes zu versprechen, die VOLLE Freizügigkeit bis 2017 aufrecht zu erhalten.

Also ganz dem Motto: wenn schon Panne, dann volle Kanne!
Hat der Bundesrat unberechtigterweise doch schon bis jetzt Versprechungen abgegeben, von denen er wissen musste, dass er sie eventuell gar nicht einhalten kann, so legt er jetzt noch einen drauf.

Die Regierung einer Volksdemokratie muss wissen, dass sie niemals einen Vertrag unterzeichnen darf, der nicht kündbar ist. Sei es de jure oder de facto.

Aber Bundesbern plant jetzt sogar noch gröberes Geschütz. Die wollen in den nächsten Jahren ein neues Gesamtpaket zusammenschustern, ein Päckli, zu dem die Schweizer dann nur Ja oder Nein sagen können. Natürlich wird allerhand Begehrliches darin sein, denn diese SP/CVP/FDP-Päckli dienen ja nur dazu, möglichst viele Leute an dieses Päckli zu binden.

Kein Konzern, kein Unternehmen, kein Privatmensch dieser Welt würde auf diese Weise vorgehen, wenn er Verhandlungen über irgendwas mit irgendwem führt. Je feiner man die Materie aufsplitten kann, desto besser. Nur die Schweiz verfügt über genügend Idioten, denen so etwas in den Sinn kommt.

Ich frage mich, wie lange sich die Leute in diesem Land - insbesondere die 50,3% - noch von der Minderheit am Nasenring herumführen lassen und Wahrnehmungsgestörte, Debile und Verbrecher nach Bern wählen.
bin halt
ein Schwarzbube im Fricktal - da läuft eben alles etwas langsamer ;-)
sorry!!
Schwarzenbach sah nur für Genf 25% vor, allen anderen Kantonen hätte er 10% zugestanden.

Basel-Stadt ist mittlerweilen bei 34,6% ...
46 Prozent JA
Wenn man bedenkt, dass bei Annahme seiner Initiative 300000 Ausländer das Land hätten verlassen müssen, ist das ein hoher Prozentsatz von Zustimmung.

Aber Sie irren sich, Querschleeger. Die Initiative von Schwarzenbach wollte die Quote auf 10% begrenzen. Die 25 % waren nur für den Kanton Genf als Ausnahme vorgesehen.
Die Jugendarbeitslosigkeit hat auch zugenommen.
Die Jugendarbeitslosigkeit hat auch zugenommen.
Nach den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende Januar 2024 insgesamt 113.175 arbeitslose Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet, was einem Anstieg von 6.316 im Vergleich zum Vormonat entspricht. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich somit von 2,3% im Dezember 2023 auf nunmehr 2,5%. Im Jahresvergleich stieg die Zahl der Arbeitslosen um 12.399 Personen (+12,3%). mehr lesen 
Um den Anforderungen der Wirtschaft Genüge zu tun  Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat im Jahr 2023 insgesamt 50 neue oder überarbeitete Berufe genehmigt und eingeführt: 23 in der grundlegenden beruflichen Ausbildung und 27 in der höheren beruflichen Bildung. mehr lesen  
Publinews Der moderne Arbeitsalltag ist oft von Stress geprägt, was langfristig zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit führen kann. Inmitten dieser Herausforderungen hat Cannabidiol (CBD) an Beliebtheit gewonnen, da es als natürliche Lösung zur Stressbewältigung gilt. Erfahren Sie, wie CBD Ihnen helfen kann, den beruflichen Druck zu mindern und ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Wohlbefinden zu finden. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Viele Start-ups in der Schweiz haben sich dem Umweltschutz verschrieben.
Green Investment Start-ups für die Nachhaltigkeit aus der Schweiz Kaum ein anderes Land in Europa ist beim ...
Der Erfolg einer Boutique steht und fällt mit der Leidenschaft und dem Engagement des Gründers.
Startup News Von der Idee zum Geschäft: Gründung und Eröffnung einer Boutique Der Traum von der eigenen Boutique - für viele Modefans und Geschäftsenthusiasten eine reizvolle Vorstellung. Doch hinter dem glamourösen ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
 
News
         
Besser dampfen als rauchen.
Publinews In einer Welt, in der die Gesundheitsrisiken des Tabakkonsums zunehmend ins Rampenlicht rücken, gewinnen ... mehr lesen
Ein entscheidender Vorteil von Budgetplanungssoftware liegt in ihrer Fähigkeit, viele manuelle Aufgaben zu automatisieren, um Zeit zu sparen.
Publinews Die Finanzverwaltung eines Unternehmens bildet das Fundament seines langfristigen Erfolgs. Von der ... mehr lesen
Skyline des europäischen Finanzzentrums London.
Publinews Das Jahr hat zwar gerade erst begonnen, doch schon heute kann in einigen Wirtschaftsbereichen mit einem besonders starken Wachstum gerechnet ... mehr lesen
Auf Social Media kann der/die User:in ganz einfach mit Marketing indoktriniert werden.
Publinews Social Media hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder effektiven Marketingstrategie entwickelt. Die ... mehr lesen
Die Inflation macht auch der Schweiz zu schaffen.
Publinews Die Zukunft der Schweizer Wirtschaft  Die Schweizer Wirtschaft gilt als besonders robust und widerstandsfähig. Das betrifft vor allem, aber nicht nur, den Finanzsektor. ... mehr lesen
Dank der Möglichkeit, auf Rechnung zu kaufen, geniessen Kunden im Online-Handel einen erhöhten Schutz vor Betrug.
Publinews Online-Shopping hat sich längst in unseren Alltag integriert. Was vor einigen Jahren noch eine Neuheit war, ist heute zur Selbstverständlichkeit geworden: ... mehr lesen
Der Zürichsee ist nahezu 90 km² gross und ein Paradies für Wassersportler.
Publinews Die Firma Engel & Völkers ist den meisten Schweizern und Schweizerinnen ein Begriff. Das renommierte ... mehr lesen
dot.swiss Logo
Publinews Swiss Made im Internet mit der Domain .swiss  Imageboost für Startups und Gründer mit Swissness im Internet - mit der Internetendung .swiss mehr lesen
Gerade für Batterie-Anwendungen in Elektrofahrzeugen gilt Lithium für die nächsten 10 Jahre als konkurrenzlos.
Publinews Auf der ganzen Welt steigt die Nachfrage nach Lithium. Was macht den Rohstoff so begehrt und wie wird sich der Bedarf künftig entwickeln? mehr lesen
Das Landesmuseum Zürich ist das meistbesuchte Museum der Schweiz.
Publinews Die Schweiz ist ein Land mit reicher Geschichte und Kultur, was sich auch in den zahlreichen Museen widerspiegelt. Es gibt mittlerweile mehr als 900 Museen über das ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
CHEESEFOOD Logo
20.02.2024
ayurveda room Logo
20.02.2024
yoga room Logo
20.02.2024
onlineyoga.ch Logo
20.02.2024
sasaki Logo
20.02.2024
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 1°C 12°C bedecktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Basel 3°C 11°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 2°C 10°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass bedeckt, wenig Regen
Bern 0°C 9°C bedecktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass sonnig
Luzern 1°C 11°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 2°C 11°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 4°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten