Weiterhin Boni in zweistelliger Millionenhöhe

publiziert: Donnerstag, 16. Okt 2008 / 23:33 Uhr

Bern - Auch nach dem Eingreifen des Bundes und der Nationalbank sollen einzelne UBS-Banker in den Bereichen Investment Banking und Hedge Fonds laut UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer weiterhin Boni in zweistelliger Millionenhöhe erhalten.

Peter Kurer versprach, das Problem relativ radikal anzugehen.
Peter Kurer versprach, das Problem relativ radikal anzugehen.
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Dies könne er nach wie vor nicht absolut ausschliessen, sagte Kurer auf eine entsprechende Frage im Nachrichtenmagazin «10 vor 10» von Schweizer Fernsehen SF. Die Boni und die Löhne würden aber sicher kleiner. Die UBS sei gewillt, das Problem relativ radikal anzugehen.

Kurer selber will sich dieses Jahr gemäss eigenen Angaben keinen Bonus auszahlen, weil die UBS mit einem Defizit abschliesse. Er bekomme lediglich sein Grundsalär von zwei Millionen Franken. Den Grossteil seiner Entschädigung hätte er in Form eines Bonus ausbezahlt bekommen.

Die Zeitung «Sonntag» hatte im Frühling geschrieben, Kurer verdiene maximal 8 bis 10 Millionen Franken gegenüber bis zu 26 Millionen Franken seines Vorgängers Marcel Ospel.

(fest/sda)

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Die Entschuldigung kann Hr. Kurer sparen
Wichtiger als eine Entschuldigung ist doch zu wissen, dass das Investment Banking für die UBS Geschichte ist oder nicht.
Es lebe der Widerstand, damit die 'Proviteure' ...
... erwachen und ihren Verdienst - Profit - auf ehrliche Art und Weise erwirtschaften und nicht so, wie in der Vergangenheit!

Aufs Neujahr werden wir uns dann zuprosten mit "Provit ... Neujahr". (;-))
Freie Martwirtschaft
Passen Sie gut auf kubra, irgend ein Schwachkopf wird Ihnen bald erklären, was das ist! Das ist nämlich die "Freie Marktwirtschaft", so läuft das nun mal eben! Sie haben das nur noch nicht kapiert! Da macht das gar nichts, wenn tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen, wenn Familien mit. Kindern in Not geraten, wenn es hunderte gibt, die psychisch erkranken (Ich könnte es belegen), die Hauptsache die "Freie Marktwirtschaft" funktioniert fröhlich weiter. Gesetz- und regellos, wie sich das so gehört. Regeln und Gesetze sind nämlich sozialistisches Teufelszeug. Das sagen zwar immer die, die andauernd dabei sind, neue Gesetze zu machen, aber halt nicht dort, wo es drauf an kommt, sondern für die schwachen, die sich nicht wehren können. Und soll mir mal einer das erklären: Die UBS zahlt im Jahr so um die 5 Milliarden Boni u.ä. und da brauchen die, um zu überleben, 10 Milliarden aus einem indonesischen Staatsfond, die sie mit 9% verzinsen muss. Also, ich finde es ja schön, die urschweizerischste aller Banken braucht zum Überleben Geld von einer fremden Rasse. Ob für das Geld wohl ein Asylantrag gestellt wurde? Oh ja, und in der freien Marktwirtschaft heisst es doch auch noch, wer zahlt, befiehlt, wer hat jetzt das Sagen bei der Swiss und der UBS? Ist Kritik nicht Majestätsbeleidigung und zutiefsts undemokratisch? Oder ist Kritik nicht ein Grundpfeiler der Demokratie?
Das Geld der Steuerzahler
Find ich toll, dass Herr Kurer auf einen Bonus vezichtet.
Halt mal. Ist Herr Kurer nicht derjenige, der beim Grounding der Swissair den Spruch kreierte "Jetzt hat man Euch den Stecker rausgezogen". Der Swissair wurde - so scheint's - damals die Fehleinschätzungen des Managements zum Verhängnis. Man war in sich ruhend behäbig davon überzeugt, man wüsste schon am besten und als einzige, was zu tun sei. Im täglichen Leben in der Schweiz hat sich wohl niemand getraut zu widersprechen und offene, zum Denken anregende Kritik war "unerhört".
Als der Schaden offensichtlich wurde, liess man die Swissair an die Wand laufen, denn auf eine Luftlinie, die auf sympathische Art und Weise die Schweiz repräsentierte, konnte man im Globalisierungseifer verzichten. Man wollte sich schliesslich als Global Player zeigen und sich nicht von Gefühslduseleien auf dem Heimmarkt bremsen lassen. Die Summe, die die Swissair damals gebraucht hätte, um nach 9/11 und den teuren Fehlentscheiden des Managements wieder in die Luft zu kommen, ist ein Klacks, verglichen mit dem, was jetzt vom gefühsdusseligen Heimmarkt, dem Klotz am Bein des global Denkenden, aufgetrieben werden muss. Der Swissair hätte damals ein Managementwechsel sehr gut getan. Herr Kurer hat, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, den Deal mit der maroden Sabena eingefädelt. Kurer sagt, man müsse weiterhin zweistellige Millionenboni zahlen, damit man gute Manager locken kann. Für mich ist der beste Schweizer Bankmanager Josef Ackermann (Deutsche Bank), der seinen Vorstand in globo "überredet" hat, auf die Boni zu verzichten. Das ganze Gremium teilt sich 4,3 Millionen Euro. Immer noch genug. Aber ein starkes Zeichen. Ich habe noch nie gehört, dass ein Manger, der eine Firma in den Abgrund führte einen Abzug bekam. Man spricht von Bonus, aber nie von Malus.
Mir hat nach dem Swissairdebakel die Frau Spoeri imponiert, die von sich aus eine Million zurückzahlte. Die Führungsriege muss es gehasst haben. Da könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass Verantwortung tragen auch heisst, finanziell in die Pflicht genommen zu werden. Die Boni wurden zum Teil in Zeiten ausgeschüttet, als die UBS schon stramm am Wind Richtung Abgrund segelte. SIe wurden somit bezahlt als Lohn für eklatante Fehleinschätzung und mangelnde Kontrolle. Das ist für mich mit das Störendste daran.
wie grosszügig
also das ist ja ein grosszügiges angebot, dass der herr auf seinen bonus verzichtet. anscheinend reichen 2 mio. grundsalär nicht mehr aus zum überleben. ich finde das eine frechheit. vor allem: gehts weiter bergab tritt der herr zurück und kassiert noch eine abgangsentschädigung. wofür? für fehlentscheide die er gemacht hat? ospel sollte man auch zur verantwortung ziehen. der normal-sterbliche wäre entweder hinter gitter oder auf der strasse! tolle wirtschaft die wir hier haben!
Ein Hohn
Leute wie die diese, die immer wieder die gesetzlose und unkontrollierte *freie Marktwirtschaft" predigten und den Staat verteufelten und alle Regeln als sozialistisches Teufelszeug abtaten, genau diese haben den Karren in den Dreck gefahren und haben noch immer nicht eingesehen, dass es so nicht gehen kann. Selbst die USA, die jede Art von Bankenkontrollen ablehnten und die Europäer so oft damit düpierten, haben nun begriffen, dass der zügel- und regellose Markt so nicht funktionieren kann. Nun rufen sie nach dem Staat, die Banker und die Repulikaner und die anderen so besorgten Konservativen, genau dieses verteufelte Wesen Staat soll's nun richten, damit nicht das ganze Finanzwesen zusammen bricht. Und dann kommen diese Leute und stopfen sich vom Rest noch die Taschen voll. Zum Kotzen ist das!
Ich habe das noch vor mehr als 50 Jahren mitbekommen: Der gewiss nicht linke Ludwig Erhard hatte nie von freier Marktwirtschaft geredet sondern von der "Sozialen Marktwirtschaft"! Der war halt schon ein bisschen weitsichtiger als die Stammtischpolitiker, die hier ihre billigen Parolen herumschleudern und von nichts auch den leisesten Hauch einer Ahnung haben und Phrasen dreschen.
unglaublich ...

Langsam aber sicher denke ich, dass uns nur eine Volksrevolution von den egoistisch & kurzfristig denkenden Kapitalisten inkl. der diversen Lobbies retten kann. Wir werden hier - einmal mehr - völlig verarscht und über den Tisch gezogen.

Ist das Wort NEIN in Vergessenheit geraten? Sind wir nur noch Marionetten des eigenen Systems? Wieviele Anzeichen benötigt es noch, bis wir genug haben?

Forderung: Guillotine aufstellen & die Köpfe rollen lassen. Keine Gnade für rückgratlose Proviteure.

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