Warum sich der Umstieg auf Elektromobilität nachhaltig lohnen kann

Warum sich der Umstieg auf Elektromobilität nachhaltig lohnen kann

publiziert: Mittwoch, 2. Nov 2022 / 13:50 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Nov 2022 / 16:01 Uhr
Elektroauto, Elektromobilität
Elektroauto, Elektromobilität

Der vollständige Umstieg auf Elektromobilität ist in einigen Ländern bereits auf den Weg gebracht und die meisten Autohersteller wollen bis spätestens 2035 aus dem Geschäft mit Verbrennungsmotoren aussteigen. Wer sich in Zukunft ein Auto anschaffen möchte, ist gut beraten, schon jetzt über den Umstieg auf Elektromobilität nachzudenken.

Die Zahl der Modelle mit reinem Elektroantrieb steigt genauso wie die Zahl der Ladestationen - auch die Reichweite der modernen Elektroautos kann sich mittlerweile sehen lassen. Ausserdem können die Besitzer von reinen Elektroautos nach wie vor auf hohe staatliche Förderung bauen.

Aber lohnt sich der Umstieg trotz der enorm gestiegenen Strompreise auch finanziell?

Umfangreiche staatliche Förderung

Die meisten Staaten fördern den Umstieg auf Elektromobilität im Zuge ihrer Klimastrategien. So sind E-Autos in der Regel bei der Kfz-Steuer deutlich bessergestellt als ihre fossil betriebenen Konkurrenten. Wer das E-Auto als Dienstwagen nutzt, wird ebenfalls steuerlich bessergestellt. Da die Elektroautos häufig deutlich teurer in der Anschaffung sind, subventionieren Regierungen auch an dieser Stelle und bezuschussen den Kaufpreis im hohen vierstelligen Bereich.

Ähnlich wie bei der Förderung der erneuerbaren Energien ist jedoch mit einem Rückgang der staatlichen Subventionen zu rechnen, da das Ziel der Konkurrenzfähigkeit auf dem Markt bereits in wenigen Jahren erreicht sein könnte. Wer umsteigen möchte, sollte sich daher überlegen, dies möglichst bald zu tun, um noch in den Genuss der vollumfänglichen Förderung zu gelangen. So läuft die Befreiung von der Kfz-Steuer unter Umständen zum 31. Dezember 2030 aus.

Wer aber noch 2022 ein reines E-Auto zulässt, kann seit diesem Jahr sogar vom Treibhausgasemissionshandel profitieren. So wie Unternehmen, die unter ihren zugewiesenen Emissionsquoten bleiben, können auch private E-Autohalter ihren Beitrag zur Emissionsreduzierung zu Geld machen. Dazu müssen sie sich allerdings zuerst einen Zwischenhändler suchen, der ihre Treibhausgasemissionsquote (THG-Quote) dann gebündelt mit denen anderer Halter auf dem Markt verkauft. Die Erlöse schütten diese Zwischenhändler dann als THG-Prämie an die Halter aus.

Allerdings ist der Markt hier noch relativ neu und unübersichtlich. Zuverlässigkeit, Auszahlungskonditionen und vor allem auch die Prämienbeträge selbst variieren stark. Um sich hier einen Überblick zu verschaffen und das beste Angebot zu identifizieren, sollte man auf Tests und Vergleiche wie diesen THG-Quote-Vergleich mit Homeandsmart.de zurückgreifen.

Lohnt sich der Umstieg auf ein Elektroauto?

Trotz hoher Subventionen halten sich hartnäckige Bedenken, ob der Umstieg auf Elektromobilität nicht doch teuer zu stehen kommt. Neben den hohen Anschaffungskosten sorgen die stark steigenden Strompreise hier für besondere Bedenken. Eine umfangreiche Studie von Autobild, die auch andere Studien auswertet, kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass die Gesamtkosten für Anschaffung und Betrieb von E-Autos nach wie vor deutlich niedriger liegen als für konventionell betriebene Autos.

Zwar steigen die Strompreise derzeit enorm, aber auch die Preise für Benzin und Diesel sind in die Höhe gegangen. Lediglich bei den reinen Treibstoffkosten ist durch den steigenden Strompreis eine Angleichung zu den Verbrennern zu beobachten. Bei Strompreisen von gut 51 Cent pro Kilowattstunde verbrauchen die E-Autos Strom im Wert von 8,51 ? (Kleinwagen) bis zu 11,79 ? pro 100 Kilometer.

Viele Nutzer von E-Autos tanken den Strom jedoch deutlich günstiger und teilweise sogar kostenlos. So bieten einige Arbeitgeber und Supermärkte kostenlose Lademöglichkeiten, die das Fahren mit Elektromobilität gnadenlos günstig machen können. Ausserdem sparen E-Autofahrer bei Wartungs- und Instandhaltungskosten, da teure Verschleissteile aus dem Verbrennungsmotor beim Elektroantrieb nicht benötigt werden. Dabei gehen einige Studien sogar davon aus, dass das Fahren ohne staatliche Zuschüsse und Subventionen mit Strom bereits günstiger ist als mit Diesel oder Benzin.

Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, umzusteigen? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt auf den Trend aufzuspringen oder sollte lieber noch abgewartet werden? Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Elektroauto anzuschaffen, sollte auf jeden Fall von seinen eigenen Bedürfnissen ausgehen. Da Elektroautos mittlerweile mittelfristig - trotz steigender Strompreise - sogar günstiger sind, bleiben nicht mehr viele Gründe, die gegen einen Umstieg sprechen.

Lediglich die Reichweite und die Ladesituation können noch als Hindernisse für einen Umstieg gelten, aber auch hier verbessert sich die Situation seit Jahren deutlich. Die verbauten Akkus halten länger und laden an einer Wallbox in 1 bis 4 Stunden. Auch die Reichweite steigt seit Jahren deutlich an. Neue Modelle schaffen bis zu 500 km mit einer Aufladung, gebrauchte Modelle aus den letzten Jahren kommen auf 100 bis 200 km. Nur wer regelmässig weite Strecken fährt, muss sich über die Reichweite also noch wirklich Gedanken machen. Für alle anderen gilt: je früher man einsteigt, desto mehr staatliche Förderung ist zu erwarten.

(Luca De Toffol, St. Gallen/IFJ)

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