Die Zukunft der Schweizer Wirtschaft

Schweizer Wirtschaft: Innovationen und Herausforderungen

publiziert: Dienstag, 9. Jan 2024 / 17:38 Uhr
Die Inflation macht auch der Schweiz zu schaffen.
Die Inflation macht auch der Schweiz zu schaffen.

Die Schweizer Wirtschaft gilt als besonders robust und widerstandsfähig. Das betrifft vor allem, aber nicht nur, den Finanzsektor. Damit das in Zukunft so bleibt, muss sich die Schweiz zahlreichen Herausforderungen stellen und sich auf Innovationen einlassen.

Das umfasst moderne Technologien ebenso wie zeitgemässe Prozesse in der Landwirtschaft und sinnvolle Massnahmen gegen den Fachkräftemangel. Dieser Beitrag stellt einige der wichtigsten Herausforderungen vor, mit denen sich die Schweiz in naher und mittelbarer Zukunft konfrontiert sieht.

Wirtschaft im Wandel

Viele Wirtschaftszweige sehen sich einem massiven Wandel unterworfen. Das betrifft beispielsweise den Finanzsektor, von dem die Schweiz besonders abhängig ist. Die lange Nullzinspolitik der EZB hat ein Ende gefunden und die Inflation macht auch der Schweiz zu schaffen. Hier ist es wichtig, neue Wege zu beschreiten, um den Finanzstandort attraktiv zu halten.

Ebenso findet aktuell eine digitale Revolution statt. Die bisherigen Prozesse, auf die sich Unternehmen lange Jahre verlassen konnten, verlieren zunehmend an Bedeutung. Firmen, die heutzutage nicht in digitale Technologien investieren, verlieren schnell den Anschluss und drohen unterzugehen. Deswegen ist es wichtig, hier ein konkretes Digitalkonzept zu entwickeln und umzusetzen.

Um diese und viele andere Umwandlungsprozesse erfolgreich durchführen zu können, sind die Schweizer Unternehmen stark auf Kapital angewiesen. Gerade eine digitale Transformation erfordert zahlreiche Investitionen in Technologien, Fort- und Weiterbildungen der Belegschaft, IT-Sicherheit und einiges mehr. Hier kommt es den Firmen zugute, dass sie online Kreditzinsen berechnen können. Somit fällt es ihnen leicht, die geeignete Finanzierung für verschiedene Projekte zu finden und sich zu sichern.

Technologien und Prozesse werden immer komplexer

Eine grosse Herausforderung, der sich die Schweizer Wirtschaft gegenübersieht, besteht darin, dass Technologien und Projekte immer komplexer werden. Es gibt in einer digitalisierten Welt quasi keine einfachen Lösungen mehr , die nur auf einen einzelnen Teilbereich beschränkt sind. Sämtliche Unternehmensbereiche müssen heutzutage miteinander vernetzt sein, sodass eine Anpassung an der einen Stelle, Auswirkungen auf sämtliche anderen Unternehmensbereiche hat. Das macht ein hohes Fachwissen und ein praxisnahes Arbeiten der Unternehmensleitung, sämtlicher Abteilungsleiter und jedes einzelnen Mitarbeiters erforderlich.

Aus diesem Grund ist es für Unternehmen unverzichtbar, fundiertes Fachwissen zu generieren und zu halten. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die Belegschaft in bestimmten Themenbereichen wie Digitalisierung, IT-Sicherheit, Kundenakquise, Mitarbeiterführung und vielem mehr geschult werden. Dann ist es wichtig, den jeweiligen Mitarbeitern Anreize zu geben, das gewonnene Wissen nicht zu anderen Arbeitgebern zu tragen, sondern für ihr jetziges Unternehmen nutzbar zu machen.

Zudem kommt es darauf an, die einzelnen Abteilungen immer weiter auszudifferenzieren und zu spezialisieren. So können für komplexe Aufgaben Fachteams gebildet werden, die sich speziell um einzelne Anliegen kümmern. So wie die IT-Abteilung für die Datensicherheit verantwortlich ist, können auch andere Teams spezielle Aufgaben übernehmen. Je professioneller und spezialisierter die Mitarbeiter sind, die einem Unternehmen zur Verfügung stehen, desto besser können sich die Betriebe in einer multipolaren Welt positionieren und erfolgreich werden beziehungsweise bleiben.

Prozessoptimierung in der Landwirtschaft

Um den Wirtschaftsstandort Schweiz attraktiv und erfolgreich zu halten, ist es wichtig, ein möglichst umfassendes Wirtschaftskonzept zu entwickeln und umzusetzen. Der Gesetzgeber ist in der Verantwortung, die unterschiedlichen Wirtschaftsbereiche im Blick zu behalten und so zu stärken, dass sie eigenständig wirtschaften und erfolgreich sein können.

So benötigt etwa die Landwirtschaft in der Schweiz andere Arten der Unterstützung als der Finanzsektor. Hier geht es insbesondere um die Prozessoptimierung. Die Agrarwirtschaft der Schweiz hat mit dem romantischen Bild eines Bauern, der nur mit den eigenen Händen arbeitet, quasi nichts mehr zu tun. Heutzutage sind Landwirtschaftsbetriebe durchorganisierte und mit modernen Technologien ausgestattete Wirtschaftsbetriebe.

Entsprechend ist es entscheidend, dass staatliche Unterstützungen geboten werden, damit die Landwirte effizient und zielführend ihrer Arbeit nachgehen können. Sie müssen in die Lage versetzt werden, gegen internationale Wettbewerber bestehen zu können. Hier die richtigen Anreize zu setzen und frühzeitig modernen Technologien zu fördern und zu fordern ist ein sinnvolles Konzept.

Kundenbasierte Innovationen nehmen zu

Heutzutage sind diejenigen Unternehmen erfolgreich, die sich stark an ihren Kunden ausrichten. Für einen grossen Unternehmenserfolg ist es wichtig, einen engen Kontakt zur Zielgruppe zu pflegen und deren Feedback aufzunehmen. Das ist beispielsweise über soziale Netzwerke möglich. Hier kann man viele Fans und Follower hinter sich versammeln und sie regelmässig mit interessanten Angeboten versorgen. So halten sich die Schweizer Unternehmen im Gedächtnis und können neue Entwicklungen und Ideen vorstellen und bekannt machen.

Andersherum bekommt man über solche sozialen Netzwerke, über eine eigene Website und über den Kontakt auf Messen und Veranstaltungen ein unmittelbares und ungefiltertes Kundenfeedback. Die Firmen erfahren, wie ihre Produkte und Dienstleistungen angenommen werden und ob an bestimmten Stellen wie den Zahlungsmöglichkeiten noch ein Optimierungsbedarf besteht. Das ist bei der Weiterentwicklung der einzelnen Produkte hilfreich.

Um dies zu erreichen, ist es wichtig, ein grosses Netzwerk aufzubauen und viele Kunden als Fans zu gewinnen. Das ist unter anderem dadurch möglich, dass man mit Werbebotschaftern und Influencern zusammenarbeitet oder besser noch die Fans selber dazu bringt, über die eigenen Leistungen zu sprechen. Es sollte im Unternehmen daher ein eigenes Team geben, das speziell dafür zuständig ist, den Kontakt zur Zielgruppe zu halten, auszubauen und Informationen zu sammeln und auszuwerten.

Immer weniger Zeit für tiefgreifende Innovationen

Schweizer Unternehmen fällt es zunehmend schwerer, Innovationen zu entwickeln, die als grosser Wurf angesehen werden können. Das liegt daran, dass die meisten Neuerungen heutzutage kundenbasiert erfolgen. Die verschiedenen Unternehmen prüfen, wie ihre Produkte und Dienstleistungen bei der Zielgruppe ankommen. Ausgehend davon nehmen sie dann Anpassungen vor, um für mehr Kundenzufriedenheit zu sorgen und hierdurch ihre Wirtschaftlichkeit zu halten und zu verbessern.

Aus Sicht der Innovationen ist dies jedoch ein schwieriger Ansatz. Wahre Neuheiten machen es nötig, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Wer sich immer nur an dem Bestehenden orientiert und dieses den Kundenwünschen gemäss anpasst, kann keine grossen Weiterentwicklungen durchlaufen. Um nicht ins Hintertreffen zu geraten, sollten sich Schweizer Firmen daher nicht mit dem Status quo zufriedengeben , sondern den Mut haben, Geld für eine grundlegende Optimierung ihrer Angebote und eine Erweiterung ihrer Leistungen in die Hand zu nehmen.

Kooperationen von Firmen untereinander werden benötigt

In einer komplexer werdenden Welt ist es für Firmen kaum noch möglich, alle anstehenden Aufgaben eigenständig zu managen und zu realisieren. Deswegen wird es in der Zukunft noch wichtiger als bisher schon sein, Kooperationen mit anderen Firmen einzugehen. So macht man Synergien nutzbar und reduziert die Kosten, die für Forschung, Entwicklung, Marketing und Innovationen allgemein notwendig werden.

Ausserdem ist es auf diese Weise möglich, vorhandenes Fachwissen zu bündeln und gezielt einzusetzen. Wenn die einzelnen Unternehmen spezielle Fachkräfte haben, können diese zusammengeführt werden, damit sie ihre Kräfte bündeln und im Namen beider Unternehmen nutzbar machen. Es lohnt sich daher, sowohl online als auch bei Veranstaltungen und Wirtschaftstreffen neue Kontakte zu knüpfen und sinnvolle Kooperationen einzugehen. Diese sollten nicht auf die Schweiz allein beschränkt bleiben, sondern eine internationale Vernetzung ist angeraten.

Der Fachkräftemangel greift um sich

Eine grosse Herausforderung, der sich die Schweizer Wirtschaft gegenübersieht, ist der Fachkräftemangel , der sich teilweise sogar zu einem Arbeitskräftemangel ausweitet. Schon jetzt gibt es für bestimmte Wirtschaftszweige kaum noch qualifizierte Mitarbeiter. Diese haben teils hohe Ansprüche und können sich ihre Arbeitgeber teilweise aussuchen. Entsprechend wichtig ist es, hier vorausschauend zu planen und möglichst schnell kompetente Leute für die eigenen Projekte und Teams zu gewinnen.

Langfristig kann der Fachkräftemangel nur durch Investitionen in eine ausgezeichnete Bildung bewältigt werden. Die Schweiz muss ihr exzellentes Bildungssystem weiter ausbauen und auf eine starke duale Berufslehre setzen. Ausserdem ist es für die Schweizer Wirtschaft unverzichtbar, MINT-Fächer zu fördern, weil diese eine gute Grundlage für das Unternehmertum sind. Es sollte immer genügend Geld für Forschungsprojekte zur Verfügung stehen und die Ideen junger Mitarbeiter sollten als Bereicherung angesehen werden. Mit solchen Rahmenbedingungen ist es möglich, qualifizierte Fachkräfte aus der ganzen Welt zu gewinnen und an die Schweiz zu binden.

Notwendige Investitionen vornehmen

Um die Schweiz als Wirtschaftsstandort weiter attraktiv zu halten, ist es zwingend erforderlich, Investitionen zu tätigen. Das betrifft einerseits den Gesetzgeber. Dieser muss dafür sorgen, dass das Bildungssystem funktioniert und eine erstklassige Infrastruktur zur Verfügung steht. Das ist sowohl für die Arbeit der einzelnen Unternehmen als auch für den Handel mit internationalen Partnern von Bedeutung.

Die Unternehmen selbst müssen ebenfalls Geld in die Hand nehmen, um in die Zukunft zu investieren. Es geht darum, technisch auf dem neuesten Stand zu sein und qualifizierte Fachleute an sich zu binden. Das ist nur durch Investitionen in effiziente Betriebsprozesse, zuverlässige Technologien und interessante Projekte möglich. Es ist daher wichtig, immer genügend Finanzmittel einzuplanen und zu generieren, um nicht nur den Ist-Zustand zu halten, sondern in neue Projekte und Ideen investieren zu können.

Nicht zuletzt ist es auch für Arbeitnehmer wichtig, in ihre Karrieren zu investieren. Es lohnt sich, an Fort- und Weiterbildungsmassnahmen teilzunehmen, um sich für den eigenen Arbeitgeber unverzichtbar zu machen. Wenn Arbeitnehmer zudem flexibel und grundsätzlich bereit sind, für eine Stelle umzuziehen und sich mit vollem Engagement bei Projekten einzusetzen, ist das für den Wirtschaftsstandort allgemein und das eigene berufliche Vorankommen gleichermassen förderlich.

Fazit: den Schweizer Wirtschaftsstandort erfolgreich halten

Aktuell ist die Schweiz wirtschaftlich gut aufgestellt und besitzt eine Vielzahl von attraktiven Unternehmen. Einige davon sind bereits seit Jahrzehnten aktiv, bei anderen handelt es sich um junge, aufstrebendes Start-ups. Es ist wichtig, diesen unterschiedlichen Gruppen, die jeweils eigene Zielsetzungen und Voraussetzungen mitbringen, gerecht zu werden und ihnen eine attraktive Umgebung zu bieten, in der sie erfolgreich, innovativ und zukunftsorientiert arbeiten können. Hier ist eine enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen Entscheidungsträgern und Unternehmensführungen unerlässlich.

(fest/pd)

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