Presseschau

Schlagzeilen in den Sonntagszeitungen

publiziert: Sonntag, 13. Jul 2014 / 08:42 Uhr
«NZZ am Sonntag»: Offenbar hat Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ein Projekt in verwaltungsinterne Konsultation gegeben. Es gilt dabei, EU und OECD zufriedenzustellen.
«NZZ am Sonntag»: Offenbar hat Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ein Projekt in verwaltungsinterne Konsultation gegeben. Es gilt dabei, EU und OECD zufriedenzustellen.

Bern - Von Hypotheken über Pränataldiagnostik bis in zum Rentenalter: Das sind die Schlagzeilen der Sonntagsblätter im Überblick (die Meldungen sind nicht bestätigt). Und auch zwei alt Bundesräte kommen zu Wort.

8 Meldungen im Zusammenhang
«Schweiz am Sonntag»:

Der ehemalige Verkehrsminister Moritz Leuenberger kritisiert den Rückzug der Fluggesellschaft Swiss aus Basel. Die Tatsache, dass Swiss-Flüge mit Schweizer Personal ab 2015 durch eine neue Billigairline der Lufthansa mit günstigerem Personal ersetzt würden, lasse sich nicht schönreden, sagt der alt Bundesrat. Dies sei genau das, was man vor neun Jahren beim Verkauf der Swiss an die Lufthansa nicht wollte. Der ausbleibende Aufschrei in der Schweiz zeige aber, dass die Identifikation mit der Swiss in der Bevölkerung zugunsten einer neuen, globalisierten Konsumentenhaltung schwinde. Leuenberger präsidiert seit drei Jahren die Swiss Luftfahrtstiftung. Er werde den Rückzug an der nächsten Stiftungssitzung thematisieren.

«Le Matin Dimanche»:

Nach dem jüngsten Vorschlag der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse, eine obligatorische Altersvorsorge ab 55 Jahren einzuführen, um die Alterspflege zu sichern, hat alt Bundesrat Pascal Couchepin reagiert. Er ist nach wie vor vom Modell überzeugt, das Rentenalter zu erhöhen: «Die Dauer des Rentnerdaseins wird immer länger, daher muss man jene Periode verlängern, in welcher die Leute sparen.» 2008 hatte Couchepin als Innenminister beliebt gemacht, das Rentenalter auf 67 Jahre anzuheben. Doch sein Vorschlag hatte keine Chance.

«Ostschweiz am Sonntag»:

Aller Pränataldiagnostik zum Trotz: Seit 2003 hat sich die Zahl der lebendgeborenen Kinder mit Down-Syndrom in der Schweiz mehr als verdoppelt - von 40 auf 89 Fälle innerhalb von zehn Jahren. Gemessen an allen Geburten ist das eine Erhöhung von 0,56 auf 1,08 Promille. Kamen 2003 in der Schweiz insgesamt 71'848 Kinder zur Welt, waren es 2012 deren 82'164. Das geht aus Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BfS) aus der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser 2014 hervor. Das Ergebnis überrascht, zumal in schätzungsweise 75 bis 95 Prozent der Fälle einer Down-Syndrom-Diagnose abgetrieben wird. Eine Ursache für den Anstieg der Geburten von Kindern mit Trisomie-21 könnte im steigenden Alter der werdenden Mütter liegen.

«NZZ am Sonntag»:

Neues aus der Ecke der Unternehmenssteuerreform III: Offenbar hat Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ein Projekt in verwaltungsinterne Konsultation gegeben. Es gilt dabei, EU und OECD zufriedenzustellen, Firmen in der Schweiz zu halten und gleichzeitig keine groben Steuereinbussen zu erleiden. Das Projekt sieht unter anderem eine neue Steuer auf Börsengewinne und mehr Steuerinspektoren vor. Anstelle der heutigen Steuervergünstigungen für Firmen in den Kantonen soll eine Lizenzbox treten. Konkret könnten Gewinne aus Forschung und Entwicklung gesondert ausgewiesen und tiefer besteuert werden. Zusätzlich sollen Kantone ihre Steuern autonom senken können - dafür würde der Bund die Kantone mit einer Milliarde pro Jahr entschädigen. Das wiederum bedingt jahrelange Sparbudgets beim Bund.

«SonntagsZeitung»:

Hochbetrieb der Schweizer Unterhändler vor den EU-Sommerferien: Offenbar stehen die Einigungsgespräche über ein institutionelles Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU vor dem Abschluss. Dabei liegt eine mögliche Lösung im Streit um die Rechtsverbindlichkeit vor. So könnte der EU-Gerichtshof (EuGH) in jenen Fällen zuständig sein, in denen sich Schweizer Firmen in der EU benachteiligt fühlen, während der Efta-Gerichtshof Streitigkeiten zwischen der Schweiz und der EU bezüglich der Belange auf Schweizer Territorium regeln würde.

«SonntagsBlick»:

Ein Vergleich des Hypothekarspezialisten MoneyPark kommt zum Schluss, dass Immobilien von Banken nicht nur sehr unterschiedlich bewertet werden. Die Abweichungen von Bank zu Bank seien auch grösser geworden. Beim Kauf einer Wohnung in der Stadt Zürich etwa lagen die Schätzungen der Banken um 130'000 Franken auseinander. Je höher die Schätzung, desto weniger Eigenkapital ist nötig, da die Bank mehr Geld für die Finanzierung bezahlt. Hintergrund ist ein Abwägen bei den Banken zwischen der Risikoabteilung und der Verkaufsfront, die möglichst viele Hypotheken vergeben will. Eine Bank kann später eine Immobilie tiefer bewerten und mehr Kapital verlangen.

«Zentralschweiz am Sonntag»:

Umstrittene Massnahme im Berner Ausschaffungswesen: Eine abgewiesene Asylsuchende wurde acht Tage vor ihrer Zwangsausschaffung inhaftiert. Das 19 Monate alte Kind der alleinerziehenden Mutter platzierten die Berner Behörden offenbar in dieser Zeit fremd. Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter nennt die Massnahme «nicht nachvollziehbar». Der Berner Migrationsdienst hingegen verteidigt sich: Die Trennung von Mutter und Kind sei unausweichlich gewesen, weil Ausschaffungshaft gegenüber Kindern im Ausländergesetz ausgeschlossen sei.

«Le Matin Dimanche»:

Die Suche nach dem Dieb der Krankenakte des Ex-Formel-1-Piloten Michael Schumacher erweist sich als schwierig. Selbst nachdem die französischen Ermittler die IP-Adresse, die vom Dieb verwendet wurde, einem «Helikopterunternehmen im Kanton Zürich» zugeordnet haben, sei die Rega nicht zwingend mit einem Computer des Unternehmens verbunden, gibt ein Informatikexperte zu bedenken. Es sei auch möglich, dass das verdächtigte Unternehmen in seinen Räumen WiFi anbiete oder dass ein Hacker in das IT-System eingedrungen sei. Auf jeden Fall werde es schwierig, den Gesuchten zu identifizieren.

(asu/sda)

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Eveline Widmer-Schlumpf ........
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