SBV hält nichts vom «befreiten Bauern»

publiziert: Donnerstag, 23. Nov 2006 / 14:03 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Nov 2006 / 14:51 Uhr

Bern - Bauern- und Umweltverbände halten gar nichts von den Vorschlägen von Avenir Suisse zum Umbau der Landwirtschaft.

Die Studie sei voll von «lehrbuchhaft-liberalen» Überlegungen, Umsetzbares  werde vermisst.
Die Studie sei voll von «lehrbuchhaft-liberalen» Überlegungen, Umsetzbares werde vermisst.
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Weiterführende Links zur Meldung:

Avenir Suisse
«Der Strukturwandel könnte sich verdoppeln», Interview mit Hans Rentsch von Avenir Suisse.
www.avenir-suisse.ch/5150.0.html

Sie werfen der Denkfabrik vor, mit Scheuklappen vor den Augen auf die Agrarpolitik zu schauen. Brauchbare Lösungsansätze liefere die Studie keine.

Aufgezeigt würden lediglich einige «lehrbuchhaft-liberale» Überlegungen, schreibt der Schweizerische Bauernverband (SBV). Avenir Suisse kritisiere zwar einiges - umsetzbare Beiträge zu den anstehenden Herausforderungen im Agrar- und Lebensmittelsektor leiste die Publikation jedoch keine. Das enttäusche den SBV.

Avenir Suisse hatte in der Schweizer Landwirtschaft einen radikalen Richtungswechsel gefordert: Bis in 15 Jahren sollen Zölle und Marktstützungen fallen, die Direktzahlungen in Leistungsaufträge umgewandelt und das bäuerliche Bodenrecht aufgehoben werden.

«Der befreite Bauer»

Das Geschehen bestimmt der bäuerliche Unternehmer, der Staat garantiert lediglich die Rahmenbedingungen. Dieses Bild einer Schweizer Landwirtschaft zeichnet der Think Tank der Schweizer Wirtschaft in einer in Bern an einer Medienkonferenz vorgelegten Studie mit dem Titel «Der befreite Bauer».

Vorteile wären laut Avenir Suisse unter anderem deutlich tiefere Nahrungsmittelpreise in der Schweiz. Zudem könnten Bundesmittel direkterer für explizit nachgefragte Leistungen wie etwa die Landschaftspflege eingesetzt werden.

Nur Diskussion anstossen

Mit der Studie will Avenir Suisse nicht die Agrarpolitik 2011 beeinflussen, wie die Organisation festhielt. Vielmehr solle damit eine längst fällige grundsätzliche Diskussion über die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft nach 2010 angestossen werden.

Das Reformprojekt Agrarpolitik 2011 liegt derzeit beim Parlament. Der vom Bundesrat vorgelegte Entwurf sieht eine Halbierung der Marktstützung, die Abschaffung der Exportsubventionen und mehr Direktzahlungen vor. Ziel ist eine wettbewerbsfähigere Landwirtschaft.

(fest/sda)

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