Keine Notmassnahmen zur Stützung der Wirtschaft

publiziert: Samstag, 11. Okt 2008 / 13:44 Uhr

Bern - Trotz der tobenden Finanzkrise gibt es nach Ansicht von SECO-Chef Jean-Daniel Gerber derzeit keine Veranlassung für Notmassnahmen zur Stützung der Schweizer Wirtschaft. Die Eskalation der Finanzkrise könnte aber stärker auf die Konjunktur drücken als erwartet.

SECO-Chef Jean-Daniel Gerber sieht derzeit keine Veranlassung für Notmassnahmen zur Stützung der Schweizer Wirtschaft.
SECO-Chef Jean-Daniel Gerber sieht derzeit keine Veranlassung für Notmassnahmen zur Stützung der Schweizer Wirtschaft.
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«Wir müssen natürlich die aktuellen Ereignisse berücksichtigen, und es ist wahrscheinlich, dass wir unsere Prognosen nach unten korrigieren müssen», sagte der Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Noch am vorletzten Donnerstag hatten die Bundesökonomen ihre Konjunkturprognosen für 2009 unverändert gelassen und weiterhin ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,3 Prozent vorhergesagt.

«Ich glaube aber, dass die derzeitige Stimmung viel düsterer ist als die reale Situation», sagte Gerber. Die Arbeitslosenquote in der Schweiz sei im September bei 2,4 Prozent geblieben und es sei auch keine dramatische Verschlechterung am Arbeitsmarkt zu erwarten.

Keine Immobilienkrise

Der Konsum sei gegenwärtig noch ziemlich hoch und die Schweizer Exporte seien breit diversifiziert. Der Anteil der Ausfuhren in die grossen Schwellenländer China, Indien, Russland und Brasilien sei höher als bei den meisten europäischen Konkurrenten.

Zudem gebe es in der Schweiz keine Immobilienkrise und die Banken hätten die Kreditvergabe an Private und Unternehmen nicht eingeschränkt.

Die Experten des Bundes bereiten sich dennoch vor, um die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft zu verhindern.

(smw/sda)

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