Hohe Managerlöhne ein Problem

publiziert: Sonntag, 22. Mai 2005 / 13:01 Uhr

Zürich - Allzu hohe Managerlöhne sind aus der Sicht von Arbeitgeber-Direktor Peter Hasler ein Problem. Zu hohe Saläre sorgten in der Bevölkerung und bei den Beschäftigten für Unzufriedenheit.

Peter Hasler will, dass die Verwaltungsräte mehr Verantwortung übernehmen.
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Die enorme Steigerung der Managersaläre in den vergangenen Jahren sei schwer nachvollziehbar, sagte Peter Hasler, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung Le Matin dimanche.

Auch wenn es sich in der Schweiz bei einem kumulierten Einkommen von 170 Mio. Franken um wenige Ausnahmen handle, stellten die Managerlöhne dennoch ein politisches Problem dar, sagte Hasler.

Lohnsteigerungen müssen gestoppt werden

Die Lohnsteigerungen bei den Managerlöhnen müsse gestoppt werden, sagte Hasler. Die Löhne der Beschäftigten steigen ein oder zwei Prozent im Jahr, und nicht um 40 oder 50 Prozent, wie jene von Managern.

Das System der Entlöhung müsse klarer, verantwortungsvoller und nachvollziehbarer sein, sagte Hasler weiter. Wenn ein Unternehmen erfolgreich sei, dann könnten auch die Löhne erhöht werden.

Verwaltungsrat muss Verantwortung übernehmen

Es sei nicht an ihm, die Löhne festzulegen, sagte Halser. Der Verwaltungsrat der Unternehmung müsse die Verantwortung übernehmen. Die Aktionäre wiederum könnten Lohnexzesse sanktionieren.

Die Wirtschaft selber müsse das Problem selber in den Griff bekommen, sagte Hasler. Andererseits habe die politische Linke, die bereits entsprechende neue Gesetze vorschlage, ein leichtes Spiel. Die totale Lohntransparenz sei aber nicht wünschenswert und kontraproduktiv, sagte Hasler. Denn die Publikation der Löhne erlaube es den Managern, untereinander die Löhne zu vergleichen.

(rr/sda)

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