McAfee Mobile Security Report 2009

Hersteller wappnen sich gegen deutlich gestiegene Sicherheitsrisiken

publiziert: Montag, 6. Apr 2009 / 08:54 Uhr

Barcelona - Die Studie «Mobile Security Report 2009» des Sicherheitsspezialisten McAfee zeigt, dass Hersteller mobilfunktauglicher Handgeräte bei der mobilen Kommunikation so viele Sicherheitslücken sehen wie nie zuvor, aber auch mehr Zeit und Geld in Gegenmassnahmen investieren.

70 Prozent der Hersteller betrachten mobile Sicherheit als zukunftsentscheidendes Thema.
70 Prozent der Hersteller betrachten mobile Sicherheit als zukunftsentscheidendes Thema.
In der dritten Ausgabe des jährlich erscheinenden Reports berichtet McAfee über die Erfahrungen, Sorgen und Handlungsprioritäten der Hersteller sowie deren Herangehensweisen an künftige Aufgaben im Zusammenhang mit dem Thema mobile Sicherheit. Die Ergebnisse zeigen, dass Sicherheitsprobleme ein Hemmnis bei der Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle darstellen.

Zentrale Erkenntnisse

Die Hälfte aller weltweiten Hersteller meldete Malware-Befall von Mobilgeräten, Sprach- und SMS-Spam, durch Fremdanwendungen verursachte Probleme oder Vorfälle, die sich negativ auf die Netzkapazität auswirkten. 48 Prozent gaben zu, dass die Ausbesserung von Sicherheitslücken auf den Geräten erhebliche negative Auswirkungen auf ihr Geschäft hatte. Unter den mobilen Anwendungsgebieten bereiten den Herstellern Bezahldienste das grösste Unbehagen. 81 Prozent sagten, dass sie hier Sicherheitsbedenken hätten. 69 Prozent sahen in der Installation der Applikationen ein Risiko, 66 Prozent in den WLAN- und Bluetooth-Verbindungen der Geräte. Drei Viertel (75 Prozent) der Befragten sind der Meinung, dass Netzbetreiber und Hersteller den Aufwand erhöhter Sicherheit tragen sollten. Nur 12 Prozent sehen es als Aufgabe der Benutzer an, entsprechende Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen.

Starke Zunahme von Vorfällen

Trotz gegenteiliger Bemühungen der Hersteller zeigt sich, dass Sicherheitsprobleme vielfältiger und komplexer werden. Insgesamt hat in allen Bedrohungskategorien (darunter Angriffe, die sich auf die Funktionstüchtigkeit der Geräte auswirken, Angriffe auf die Privatsphäre der Nutzer und solche, die Netz- oder Servicekapazitäten beeinträchtigen), die Zahl der Vorfälle im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Mehr als 40 Prozent der Hersteller gaben an, die gesamte Bandbreite der am weitesten verbreiteten Sicherheitsbedrohungen erlebt zu haben.

Gemessen an der Zahl der betroffenen Geräte stellte der nahezu alle Geräte betreffende Voice- und SMS-Spam im Jahr 2008 das grösste Problem dar: 17 Prozent der Hersteller fielen in die Kategorie von einer Million oder mehr betroffenen Geräten. Einen erheblichen Zuwachs gab es daneben bei der Zahl der Probleme mit Applikationen und Inhalten fremder Hersteller sowie unausgereiften Anwendungen, die zu Netzkapazitätsengpässen oder zum Systemabsturz oder Einfrieren der Geräte führten.

Auswirkungen auf Kosten und Funktionalität

Jüngste Erfahrungen haben gezeigt, wie kostspielig und komplex Sicherheitsprobleme für Hersteller sein können, nicht nur in direktem Bezug auf ihre Gewinnmarge, sondern auch in Form einer längerfristigen Rufschädigung. Fast die Hälfte der Hersteller (48 Prozent) gab zu, dass die Ausbesserung von Sicherheitslücken auf den Geräten für sie einen hohen Kostenaufwand bedeutet. 36 Prozent sagten, dass sich Sicherheitsprobleme negativ auf ihr Markenimage auswirkten. 32 Prozent gaben an, sie hätte deshalb einen signifikanten Verlust an Glaubwürdigkeit oder Anwenderzufriedenheit hinnehmen müssen. Gleichzeitig behindert die Zunahme der Sicherheitsprobleme die Hersteller bei der Entwicklung der Dienste und Funktionen, von denen sie sich neue Erlösquellen versprechen.

Verschärfung der Sicherheitsmassnahmen

70 Prozent der Hersteller betrachten mobile Sicherheit als zukunftsentscheidendes Thema und ergreifen Massnahmen zum Geräteschutz. Drei Viertel glauben, dass die Kosten der Sicherheit von den Netzbetreibern beziehungsweise Serviceanbietern (44 Prozent) und den Herstellern (31 Prozent) getragen werden sollten, nicht von den Anwendern. Über zwei Drittel (69 Prozent) sind der Überzeugung, dass integrierte Sicherheit auf den Geräten den wirkungsvollsten und effizientesten Schutz bietet.

Der Bericht basiert auf der Befragung von mehr als 30 internationalen Handgeräteherstellern, durchgeführt vom Marktforschungsunternehmen Informa Telecoms and Media.

(iu/KMU Magazin)

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