«Handy-TV ist mehr als einfach TV auf dem Handy»

publiziert: Montag, 6. Aug 2007 / 15:03 Uhr

Ein Jungunternehmen – Mobile TV Schweiz – bewirbt sich neben der Swisscom um die einzige Konzession für Handy-Fernsehen in der Schweiz. Für Gründer Bruno Bucher war dieser Schritt nötig, weil für ihn «Handy-TV mehr ist als einfach Fernsehen auf dem Handy – aber um das beweisen zu können, braucht es einen Wettbewerb ohne Diskriminierung.»

Fordert die Swisscom heraus: Bruno Bucher
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Noch vor kurzen sah es ganz so aus als sei die Sache gelaufen, ein «Wettbewerb» ohne Konkurrenz: Die Swisscom (Swisscom Broadcast) war einzige bekannte Bewerberin für die Konzession.

Unmittelbar vor Ablauf der Eingabefrist machte das Gesuch der Mobile TV Schweiz die Sache dann wieder spannend. Der Grund dafür, dass Bucher sein Gesuch einreichte: Die Konzession umfasst sowohl den Betrieb Funkbetrieb wie auch das AngebotProgrammangebot. W, wer Handy-Fernsehen machen will, muss als Betreiber und als Anbieter auftreten sich bei der eidgenössischen Kommuniktionskommission ComCom als fachlich und finanziell genügend potent ausweisen Um diesem Anspruch seriös gerecht zu werden, haben über zehn bestens ausgewiesene Fachleute zwei Monate lang fast Tag und Nacht an der Bewerbung gearbeitet.

Zudem: Die verlangten Voraussetzung konnte Bruno Bucher nur mit Hilfe starker finanzieller Partner erfüllen – und diese hat er nur in der Schweiz wie auch im Ausland gefunden. Unternehmerischer Mut dank den Kursen von «venturelab»

«Als ich meinem Projekt in den ventureplan-Kursen den Feinschliff gab, ging es noch primär um einen Programmkanal, die Randbedingungen waren also ganz andere. Diese haben sich dann in nur drei Monaten dramatisch verändert, nachdem wir mit Swisscom Broadcast nicht einig werden konnten. Ich habe trotzdem vielDank dem unternehmerischen Biotop, das mir venturelab in dieser Zeit geboten hat unternehmerischesund der ‚Chuzpe’ eines Pius Küng Knowhow mitbekommen, der weiss, wie der Hase läuft, fühlte ich mich dem gewachsen und ich konnte ich alles sehr gut brauchen konnte. Und vielleicht auch einen Schuss des unternehmerischen Muts, den es für diese Bewerbung gebraucht hatAuch der Austausch mit den anderen Jungunternehmern hat den Mut meines Teams förderte und mich darin bestärkt, unternehmerisch angriffig zu sein!»

Mehr als einfach Fernsehen auf dem Handy

Die Ausschreibung ist so angelegt, dass erste Handy-TV-Angebote bereits während der Fussball- Europameisterschaft 2008 in den Städten Basel, Bern, Zürich und Genf möglich sind. Dabei kann es für Bruno Bucher beim Handy-TV nicht darum gehen, über alle 26 verfügbare Kanäle Fernsehprogramme zu verbreiten und damit einfach ein zusätzliches Geschäft zu machen: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute auf dem Handy-Display 90 Minuten lang ein Fussballpiel oder einen Film anschauen. Das wäre einfach Fernsehen auf dem Handy, nicht eigentliches Handy-Fernsehen. Dieses ist ein Dieses wird ein ganz neues Medium werden – allein schon aus ökonomischen Gründen. So wie die Leute ihre Mails immer und überall lesen wollen, so wollen sie immer und überall ihr Leibmedium dabei haben. Die Menschen sind von Natur aus mobil – Schreibtisch und Sofa werden Relikte aus der Vergangenheit.»

Neue Formate für ein neues Medium

Und für dieses neue Medium müssen die richtigen Formate erst entwickelt werden. Ein zentrales Stichwort heisst für Bruno Bucher dabei «Interaktivität», die über blosses Televoting herausgeht. «Für diese Angebote haben wir in unserem Konzept einen Kanal reserviert, der als eigentliche Serviceplattform von Mobile TV Schweiz die neuen, handygerechten Angebote bieten wird – wir nennen ihn MoTV.»

Bedingungen erfüllt

Dass er sich schon seit einiger Zeit intensiv mit diesem Thema befasst, ist für Bruno Bucher auch der Grund dafür, dass er den Entscheid der Kommunikationskommission (ComCom), der Ende September fallen wird, mit Optimismus grösster Zuversicht erwartet: «Unser Gesuch erfüllt nicht nur die technischen und unternehmerischen Bedingungen, sondern bietet verbindet Hightechauch mit inhaltliche medialer und Marketing Kompetenz und mit entsprechenden Kooperationen in die Schweizerische und globale Medienwelt.»

(ps/sda)

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