Finma-Direktor Raaflaub warnt vor Alleingang
Finma-Direktor warnt vor automatischem Informationsaustausch
publiziert: Sonntag, 10. Feb 2013 / 09:35 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Feb 2013 / 22:33 Uhr
Patrick Raaflaub, Direktor der Finanzmarktaufsicht (Finma)
Patrick Raaflaub, Direktor der Finanzmarktaufsicht (Finma)

Bern - Finma-Direktor Patrick Raaflaub warnt im Steuerstreit mit Deutschland und anderen EU-Ländern vor den Folgen eines automatischen Informationsaustauschs. Dieser sei nicht OECD-Standard.

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"Der automatische Informationsaustausch ist heute nicht OECD-Standard. Wenn die Schweiz hier die Vorreiterrolle übernehmen möchte, kann dies für den Finanzplatz problematisch sein", sagt der Direktor der Finanzmarktaufsicht (Finma) im Interview mit der "SonntagsZeitung".

Zwar sei der automatische Informationsaustausch eine politische Frage, welche die Aufsicht nicht beantworten könne. Aus Sicht der Finma seien die OECD-Standards aber gute Referenzpunkte und der richtige Mittelweg.

"Auch sonst sollte sich der Finanzplatz möglichst im Einklang mit internationaler Regulierung bewegen", so Patrick Raaflaub. Beim Steuerstreit bestehe das Risiko derzeit im Nichtstun sowie auch im zu schnellen Nachgeben.

"Solange wir uns an die OECD-Standards und den internationalen Fahrplan halten, machen wir sicher nichts Falsches. Das ist einfacher und beinhaltet für Schweizer Banken weniger Risiken. Zudem trägt es dazu bei, die Steuerschlupflöcher weltweit zu schliessen."

Keine Vollständigkeit

Angesprochen auf die Libor-Affäre der UBS und die damit einhergehenden Vorwürfe, die Schweizer Finanzmarktaufsicht hätte geschlafen, sagt Raaflaub, es gelte, faire und realistische Erwartungen zu haben. "Das Aufsichtssystem kann gar nicht so abgesichert werden, dass Sie vollständig ausschliessen können, dass je etwas passiert".

Seinem Auftritt vor National- und Ständerat wegen der Affäre steht er gelassen gegenüber. Kritische Fragen gehörten zur Arbeit. "Ich finde es gut, dass sich die Geschäftsprüfungskommission für den Fall interessiert. Sie sind unsere Oberaufsicht. Wir werden daher sehr offen über unsere Erkenntnisse informieren."

 

(fest/sda)

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Das Thema ist doch Jekami in der Schweiz und jeder darf seinen Senf dazugeben. Ob man was davon versteht oder nicht. Warum also nicht der Finma Direktor, der zumindest mit Banken zu tun hat.

Ich gehe mal davon aus, dass er im Gegensatz zur Art Oberleuten-Holzenegger noch etwas für unser Land übrig hat und nicht wie die SP für das Ausland arbeitet.
Ich denke..
...es ist sehr wohl Aufgabe der FINMA,sich genau dazu zu äussern. Mindestens so viel jedenfalls,wie es nicht deren Aufgabe ist ,"sicherzustellen, dass nicht bald mehrere der 160 Privatbanken schliessen müssen". Denn die FINMA ist definitiv nicht der Propaganda-Aussenposten einiger Schweizer Banken, die ihre Haut auf Kosten des Schutzes der Privatsphäre retten wollen.
FINMA soll sich um Ihre Aufgabe kümmern!
Es ist nicht Aufgabe der FINMA, sich zum Informationsaustausch zu äussern. FINMA ist die Finanzmarktaufsicht und muss sich um diese Aufgabe kümmern. Da gibt es mehr als genugt zu tun, um sicherzustellen, dass nicht bald mehrere der 160 Privatbanken schliessen müssen, denke ich!
Was heisst, "die Schweiz"?
Die Schweizer haben gemäss Umfragen nicht im Sinn,ihr Bankgeheimnis aufzugeben und den gläsernen Bürger zu propagieren.

Auch wenn Umfrageergebnisse nie über alle Zweifel erhaben sind,aber so dumm ist das Durchschnittsvolk doch noch nicht.

Diesen Eindruck könnte man aber erhalten,wenn man die manipulierte mainstreampresse liest. Dort werden fast ausschliesslich Beiträge publiziert,die die Aufgabe des Bankgeheimnisses propagieren. Diese lassen sich in 4 Gruppen einteilen:

-unüberlegte Aussagen,meistens von Bankern
-Aussagen von Opportunisten,um in die Zeitung zu kommen
-Aussagen von Agenten,die für ausländische Finanzplätze arbeiten
-Sozialisten im Inland,die generell gegen die Schweiz arbeiten

Die zensurierten Kommentarfunktionen,sind vor allem in den Zürcher Zeitungen - deren Redaktionsstuben jetzt gnadenlos durchleuchtet werden müssen - ein Greuel. Die Themen werden beherrscht von einer kleinen Gruppe linker Propagandisten und - wie ich feststellen musste, auch bezahlter Lobbyisten aus Beratungsbüros und Banken (!). Davon wird die Oeffentlichkeit noch erfahren. Dieser Ueberhang Linker,die offenbar den ganzen Tag Zeit haben,die Foren zu besetzen,gepaart mit der willkürlichen Zensur durch die Redaktionen,erzeugt ein,wie man feststellen muss, MANIPULIERTES Bild der öffentlichen Meinung,indem der Minderheit durch diese Tatsachen der Ausdruck einer Mehrheit verliehen wird.
Dies nicht nur - aber vor allem auch - in Sachen Bankgeheimnis.

Es ist daher zu begrüssen,wenn zu dieser Angelegenheit eine Volksabstimmung durchgeführt werden kann. Ausserdem muss der ganze verfilzte Matsch,der organisiert gegen unser Land im Allgemeinen und den Finanzplatz im Speziellen arbeitet,auf den Tisch gebracht werden und selbstverständlich MASSIVE Konsequenzen haben.

Wer zu diesem Filz gehört,dem sei gesagt - glaubt BLOSS nicht,dass Ihr damit ungeschoren davonkommt! Ich werde Euch aus den Glaspalästen jagen und zerstören!! Worauf Ihr Euch verlassen könnt.
Es geht in erster Linie darum, im Inland einen automatischen Informationsaustausch (AIA) in Steuersachen zu verhindern.
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