Entlassene EMTS-Mitarbeiter erhalten keinen Sozialplan

publiziert: Mittwoch, 15. Jan 2003 / 13:23 Uhr

Salzburg - Der in akuter Geldnot steckende Salzburger Handydienstleister EMTS zieht sich aus der Schweiz zurück und entlässt seine 80 Angestellten. Diese erhielten keinen Sozialplan, sagte EMTS-Sprecherin Karin Keglevich auf Anfrage.

Es werde kein Geld mehr in die Schweiz investiert, sagte die Sprecherin als Begründung. Es sei auch nicht vorgesehen, den Betroffenen eine Stelle in Österreich anzubieten.

EMTS hatte am Vorabend angekündigt, sich wegen der drastischen Verluste aus der Schweiz zurückzuziehen. Denn es bestehe auch bei grossem finanziellen Einsatz keine Aussicht auf kurzfristige Besserung.

EMTS Schweiz habe im vergangenen Jahr zusammen mit der Tochter Publix bei 12 Mio. Euro Umsatz einen Betriebsverlust vor Zinsen, Steuern, Amortisationen und Abschreibungen (Ebitda) von 6 Mio. hinnehmen müssen. Man muss einfach einen Schnitt machen, auch wenn uns dies nicht leichtgefallen ist, sagte Keglevich weiter.

Zu der dramatischen Lage habe geführt, dass der Schweizer Servicemarkt klein sei und sich schwach entwickelt habe, hiess es weiter. Zudem sei der Margendruck enorm und das Management habe Probleme im eigenen Unternehmen gehabt. Wenn alles gleichzeitig zusammenkäme, sei die Lage nicht mehr zu bewältigen, sagte die Sprecherin.

EMTS hatte bereits Ende Oktober die Schliessung der Service-Fabrik in Dübendorf ZH und die Entlassung von 30 der 50 Mitarbeitenden angekündigt. Das Unternehmen wollte alle Service-Dienste in der Schweiz auf die Fabrik in Brügg BE konzentrieren. Die Zusammenlegung habe aber nicht die erhofften Resultate erbracht, sagte Keglevich.

Angesichts der Geldnot ist EMTS laut der Sprecherin nicht in der Lage, etwas mitzuziehen. In den ersten neun Monaten 2002 hatte das Unternehmen einen Reinverlust von 19,4 Mio. Euro verbucht. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte noch ein Gewinn von 5,6 Mio. Euro resultiert.

Ende September hatte die Salzburger Firma noch 11,3 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Wie weit das Geld noch reicht, wollte Keglevich nicht sagen: Zur Cash-burn-Rate beziehen wir im Moment nicht Stellung. Zuerst wolle man das vierte Quartal abschliessen, dem der Grossteil der Restrukturierungen belastet werde.

Auf die Frage, wann EMTS wieder schwarze Zahlen schreiben werde, sagte Keglevich: Fragen Sie mich das ein bisschen später.

(bert/sda)

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