«Card Monitor» von IHA-GfK zeigt überraschende Ergebnisse

Die Karten werden neu verteilt

publiziert: Donnerstag, 22. Feb 2007 / 07:12 Uhr

Der Plastikkarten-Markt ist in Bewegung. Der neu lancierte «Card Monitor» von IHA-GfK zeigt, dass zwar noch rund drei von vier Karten von Banken bezogen werden. Doch wächst die Neigung, zu Unternehmen aus dem Nicht-Finanzbereich zu wechseln.

Die Kreditkarte hat sich im Internet als Zahlungskarte gut positioniert.
Die Kreditkarte hat sich im Internet als Zahlungskarte gut positioniert.
Nur 70 Prozent haben erklärtermassen keine Kündigungsabsichten. Die restlichen 30 Prozent machen sich Gedanken über einen Wechsel, haben sich schon dazu entschlossen oder wissen nicht, was sie wollen.

Überraschende Ergebnisse

Bereits bei der Bekanntheit der verschiedenen Plastikkarten zeigen die Resultate der Online-Befragung bei mehr als 5000 Personen zum Teil überraschende Ergebnisse. Nicht weil MasterCard und Visa mit rund 20 Prozent spontanen Erstnennungen zu den führenden Kartenbrands gehören, sondern weil ebenso oft auch die ec-Karte erwähnt wird, die schon seit Längerem von der maestro-Karte abgelöst wurde und von den Banken als Debitkarte nicht mehr angeboten wird.

MasterCard an der Spitze

Ganz deutlich wird die Leaderrolle der MasterCard bei der Frage nach dem Besitz von Kreditkarten: Nicht ganz 60 Prozent der von den Befragten genutzen Karten sind MasterCards, noch knapp 40 Prozent Visa-Karten und rund 5 Prozent American-Express-Karten. Bei den Debitkarten teilen sich die maestro-Karte (von den Banken herausgegeben) und die Postcard (PostFinance) den Markt im Verhältnis von rund zwei Drittel zu einem Drittel auf. Andere Debitkartenmarken haben noch keine Bedeutung. Die Studie weist im Übrigen für rund 170 Plastikkarten (Kredit-, Debit-, Kunden- und Prepaid-Karten) die entsprechenden Marktanteile, die Kundenzufriedenheit, das Verhalten der Nutzer sowie auch die Kündigungs- und Kaufabsichten aus.

Herkunft der Karten

Bezogen werden MasterCard und Visa in drei von vier Fällen bei den Banken. Der zweitwichtigste Bezugskanal ist die Gruppe «andere Unternehmen/Verein, Verband oder Organisation», bei der rund 20 Prozent der Nutzer ihre Kreditkarten beziehen. Gemeint sind damit Coop, Migros, Warenhäuser, Fluggesellschaften, Automobilclubs usw.

Kündigungen steigen

Auf Grund der Resultate des «Card Monitors» kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Konstellation in nächster Zeit ändern dürfte. Geben für das Halbjahr vor der Befragung lediglich 7 Prozent der Befragten an, eine oder mehrere Karten gekündigt zu haben, so haben sich für das Halbjahr nach der Befragung bereits 6 Prozent zu einer Kündigung entschlossen und weitere 17 Prozent Gedanken darüber gemacht.

Gebühren als zu hoch empfunden

Diese «Wanderungsbereitschaft» wird mit den Resultaten zur Kaufabsicht innerhalb des nächsten Halbjahres bestätigt: 5 Prozent der Befragten haben bereits eine neue Kreditkarte bestellt, weitere 3 Prozent haben sich zu einem Neubezug entschlossen und 17 Prozent haben sich Gedanken dazu gemacht. Die Gründe für einen Wechsel sind offensichtlich: Man empfindet die Jahresgebühren als zu hoch und wechselt auf ein besseres Angebot. Die Gratiskarten-Anbieter wie zum Beispiel Coop und Migros dürften hier also in der Pole-Position sein.

Verwendungszweck unter der Lupe

Der Card Monitor bestätigt, dass Kredit- und Debitkarten von den Schweizerinnen und Schweizern je für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Die Kreditkarte positioniert sich einerseits als «Zahlungskarte auf dem Internet und für grössere Beträge» und andererseits als «Ferien-/Reisekarte»: Die häufigsten Einsatzgelegenheiten sind «Online-Shopping/Einkauf im Internet» und «Hotelübernachtungen im Ausland», gefolgt von «Einkauf von Nichtnahrungsmitteln», «Essen im Ausland» und der «Bezahlung von Mietautos in den Ferien».

Debitkarten hingegen sind weiterhin die favorisierten Karten für den Bargeldbezug und haben aber auch als Zahlungskarten für Nahrungs- und Nichtnahrungsmitteln sowie in den Tankstellenshops eine grosse Bedeutung. Der «Card Monitor 2007» wird zeigen, wie stark der Plastikkartenmarkt in diesem Jahr in Bewegung bleiben wird.

(ar)

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