Der BETTERHOMES-Ausblick auf den Schweizer Immobilienmarkt 2023 - Wohneigentum weiter krisensicher

publiziert: Montag, 27. Feb 2023 / 23:47 Uhr
Der Immobilien-Boom hält weiter an.
Der Immobilien-Boom hält weiter an.

Trotz der aktuell hochdynamischen geopolitischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen ist davon auszugehen, dass die Wohneigentumspreise in der Schweiz 2023 weiter steigen. Auch bei Büro- und Verkaufsflächen sind die Zukunftsaussichten weiter positiv. Bei den Mehrfamilienhäusern derweil ist aktuell mit einer Verschnaufpause und sinkenden Marktwerten zu rechnen.

In diesem Artikel gibt es die aktuellen BETTERHOMES-Prognosen.

Wirtschaftswachstum 2023 deutlich verlangsamt - die BETTERHOMES-Prognose

Eine Reihe von Entwicklungen hat dazu geführt, dass sich das globale Wirtschaftswachstum 2023 deutlich verlangsamt hat. Hier sind vor allem die hohen Energiepreise, steigende Zinsen, anhaltende Lieferkettenprobleme und die Situation in der Ukraine hervorzuheben. Zwar werde es in der Schweiz wie in den USA vorerst nicht zu einer Rezession kommen, jedoch ist aktuell von negativen Wachstumsraten auszugehen. Expert*innen zufolge ist in der Schweiz 2023 ein BIP-Wachstum von 0,6 Prozent zu erwarten, nach rund 2 Prozent im vergangenen Jahr.

Im Dezember 2022 belief sich die Inflation in der Schweiz auf 2,8 Prozent, womit bereits eine leichte Abmilderung der Entwicklung zu verzeichnen war. Im November hatte der Wert noch bei 3,0 Prozent gelegen. Für das Jahr 2023 ist von einer weiteren Reduktion der Teuerung und einem letztendlichen Wert von knapp über 2 Prozent auszugehen. Zwar sinken die realen Einkommen der Haushalte durch die Teuerung leicht ab, allerdings ist perspektivisch mit einer anhaltend hohen Konsumfreude und einer Stabilisierung der Wirtschaft zu rechnen. Erste langfristigere Erholungserscheinungen werden für das Jahr 2024 erwartet.

Wohneigentum zeigt sich weiter stabil

Trotz der schwierigen Bedingungen hielt der Anstieg der Preise für Wohneigentum im vergangenen Jahr an. So konnten die Preise für Schweizer Eigentumswohnungen im 4. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal um 7 und die Preise von Einfamilienhäusern um 5,2 Prozent steigen, wie einer aktuellen Datenerhebung von FPRE zu entnehmen ist.

Gegenüber den gravierenden gesamtgesellschaftlichen Veränderungen, die sich in den vergangenen Monaten vollzogen haben, zeigten sich die Schweizer Wohneigentumsmärkte sehr widerstandsfähig. So konnten weder die Situation in der Ukraine noch Corona der Entwicklung etwas anhaben. Dasselbe gilt für die Finanz- und Staatsschuldenkrise. Unter diesen Voraussetzungen halten es zahlreiche Expert*innen für unwahrscheinlich, dass es im nächsten Jahr zu einem grossflächigen Absinken der Preise kommen wird.

Vielmehr geht FPRE aufgrund des weiterhin evidenten Nachfrageüberhangs und der stagnierenden Bautätigkeit von weiteren Preisanstiegen im Wohneigentumsbereich für das Jahr 2023 aus. Ein wenig pessimistischer wird die Situation im gehobenen Segment eingeschätzt. Hier reagierte der Markt in der Vergangenheit schon mehrfach deutlicher auf negative konjunkturelle Aussichten.

Geht es um Eigenheime prognostiziert FPRE für das Jahr 2023 im unteren und gehobenen Bereich stagnierende Preise, während im mittleren Segment noch mit leichten Erhöhungen zu rechnen ist. Die unsichere konjunkturelle Lage und die Anstiege der Zinsen haben vor allem dazu geführt, dass Architekt*innen und kleinere Projektentwickler*innen weniger Altbauten auf grossen Grundstücken nachfragen. In Zusammenhang mit der für 2024 erwarteten wirtschaftlichen Erholung werden aber segmentübergreifend wieder anziehende Preise erwartet.

Marktwerte bei Mehrfamilienhäusern geben nach

Wie im Jahr davor sind die Leerstände bei Mietwohnungen auch im Jahr 2022 wieder gesunken. Zeitgleich liegt die Zahl der angebotenen Mietwohnungen noch rund 30 Prozent unter den Werten von 2020. Auf die Mieten hat sich diese Entwicklung zunächst noch nicht massgeblich ausgewirkt. Verglichen mit dem Vorjahresquartal lagen die Altbaumieten im 3. Quartal 2022 2,4 Prozent und die Neubaumieten 0,4 Prozent höher.

Es ist damit zu rechnen, dass es 2023 eine deutliche Zusatznachfrage nach Wohnraum geben wird, was bei der rückläufigen Wohnbautätigkeit zu einer weiteren Reduktion der Leerstände führen wird. Zwar wird dieser Rückgang zu einer Verbesserung der Ertragslage führen, allerdings ist noch nicht sicher, wie sich die anziehende Nachfrage auf die Marktmieten auswirken wird. Ausserhalb der Ballungszentren gibt es nach wie vor grosse Überkapazitäten und es kann nur gemutmasst werden, ob die Mieten weiter steigen können. Von Erhöhungen ist hingegen in den grossen Ballungszentren zu auszugehen, in denen Wohnraum seit Jahren knapp ist. Zu erwarten sind im Verlauf des Jahres zum ersten Mal seit Langem höhere Bestandsmieten, die auf die Zinserhöhung und die Möglichkeit zurückzuführen sind, 40 Prozent der Inflation an die Mieter abzugeben.

Doch auch bei einem Anstieg der Bestandserträge prognostiziert FPRE ein weitgehendes Absinken der Preise für Mehrfamilienhäuser im kommenden Jahr. Zurückgeführt wird diese Entwicklung darauf, dass Renditeobjekte bei höheren Zinsen und Diskontierungssätzen an Wert verlieren. Und angesichts der letzten Zinserhöhungen der Schweizerischen Nationalbank dürften die Diskontierungssätze für Mehrfamilienhäuser im Jahr 2023 noch ein wenig ansteigen.

Büroflächenmarkt zeigt sich weiter stabil

Die Sorgen über den Energiepreis, die anhaltende Situation in der Ukraine und die schlechte Stimmung der Konsument*innen wirken sich massiv auf die Weltwirtschaft aus. Der Schweizer Markt für Büroimmobilien trotzt dieser Entwicklung aktuell noch. Hier zogen die Mieten bei Neuabschlüssen im 3. Quartal 2022 im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 8,7 Prozent an.

Sicher ist die Entwicklung der Nachfrage angesichts der aktuellen geopolitischen Dynamik mit grossen Unsicherheiten verbunden, allerdings ist auch im Jahr 2023 von einer soliden Entwicklung auszugehen. So geht etwa FPRE von einer grösstenteils seitwärts verlaufenden Bewegung bei den Büromieten aus. Vor allem aber in Ballungsgebieten sind aufgrund der steigenden Nachfrage aber auch vereinzelt leicht steigende Marktmieten zu erwarten.

Verkaufsflächen im Einzelhandel mit günstigen Bedingungen

Geht es um den stationären Einzelhandel, zeigten sich die Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr durchaus günstig. Gründe hierfür waren vor allem die nach und nach auslaufenden Corona-Beschränkungen, die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt, die Rückkehr ausländischer Tourist*innen und die anhaltend starke Zuwanderung. Auch im Jahr 2023 dürften die Umsätze des Einzelhandels weiter solide wachsen, wobei die Dynamik nicht mehr ganz auf dem Niveau des Jahres 2022 verbleiben dürfte.

Auch wenn die Umsätze steigen, ist auf der Nachfrageseite nicht mit grossen Sprüngen zu rechnen. Auf der Angebotsseite ist in diesem Jahr von tendenziell einbrechenden Leerständen auszugehen. Im Gesamten dürften die Marktmieten in diesem Jahr eine Seitwärtsbewegung vollziehen. Leicht steigende Mieten werden allenfalls in A-Lagen möglich sein. Eine gegenteilige Entwicklung ist in B- und C-Lagen zu beobachten, wo die Mieten bereits vorher unter Druck geraten sind.

Über BETTERHOMES

BETTERHOMES steht für Erfolg in der Immobilienvermittlung zu fairen Konditionen und konnte sich mit der Idee der Immobilienfairmittlung® - einer innovativen Kombination aus neuster Technologie und lokaler Expertise - zum grössten unabhängigen Immobilienmakler im Heimmarkt Schweiz etablieren und ist ebenso erfolgreich in Deutschland wie auch Österreich tätig.
Das Unternehmen garantiert Immobilienanbieter*innen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis einer Maklerdienstleistung und bietet Immobiliensuchenden ein möglichst grosses und attraktives Immobilienangebot.

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(fest/pd)

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