Brown will billigere Nahrungsmittel

publiziert: Donnerstag, 10. Apr 2008 / 11:44 Uhr

London - Der britische Premierminister Gordon Brown hat die G8-Staaten zu Aktionen gegen das weitere Ansteigen der Preise für Nahrungsmittel aufgerufen.

Gordon Brown fordert mehr Unterstützung von den reichen Ländern.
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«Die internationale Gemeinschaft braucht dafür eine vollständig koordinierte Reaktion», betonte Brown nach britischen Regierungsangaben in einem Schreiben an den gegenwärtigen Vorsitzenden der Staatengruppe, den japanischen Premierminister Yasuo Fukuda.

Brown schlägt in dem Schreiben vor, dass Fukuda im Namen der Gruppe der sieben führenden westlichen Industrienationen und Russlands (G8) den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Vereinten Nationen «dringend» zur Entwicklung einer Strategie für die Bekämpfung der Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln auffordert.

Fortschritte bedroht

Durch die Preisentwicklung auf den Agrarmärkten «wächst zum ersten Mal seit einem Jahr wieder die Zahl der Menschen, die vom Hunger bedroht sind», schrieb Brown.

Ohne Gegenmassnahmen könnten wichtige Fortschritte der Entwicklungspolitik in den letzten Jahren zunichtegemacht werden.

Als einen Grund für die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln nannte Brown die wachsende Nachfrage nach Agrartreibstoffen, die beispielsweise aus Mais gewonnen werden.

Hilfsprogramme ausweiten

Entwicklungsländer, die auf Nahrungsmittelimporte angewiesen sind, müssten dafür von den reichen Ländern stärkere Unterstützung erhalten, forderte der Premierminister. Humanitäre Hilfsprogramme müssten ausgeweitet werden.

Kopien des Briefes von Brown wurden an UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sowie die Direktoren des IWF und der Weltbank, Dominique Strauss-Kahn und Robert Zoellick, geschickt.

(rr/sda)

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