7 Prozent Verlust: Finanzkrise belastet Pensionskassen

publiziert: Montag, 27. Okt 2008 / 13:00 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Okt 2008 / 16:39 Uhr

Bern - Die Finanzkrise setzt den Schweizer Pensionskassen weiter zu: Ihre Anlagen haben in den ersten neun Monaten 2008 durchschnittlich 6,92 Prozent an Wert verloren. Der schwächste Monat war mit einem Minus von 3,25 Prozent der September.

Die Pensionskassen befinden sich weiter auf Talfahrt.
Die Pensionskassen befinden sich weiter auf Talfahrt.
5 Meldungen im Zusammenhang
Der Monat September machte den Anstieg der positiven Monate Juli (+0,84 Prozent) und August (+0,89 Prozent) mehr als zunichte, wie dem publizierten Pensionskassenindex der Credit Suisse zu entnehmen ist. Der Schweizer Pensionskassen-Index sank im dritten Quartal um 1,58 Prozent auf 117,76 Punkte (Basis 100 = Januar 2000).

Die BVG-Mindestverzinsung ist im dritten Quartal um weitere 0,68 Prozent auf 130,52 Punkte gestiegen. Die Differenz zur BVG-Vorgabe nahm daher im Berichtsquartal um 2,26 Prozent zu.

Zunahme der Franken-Obligationen

In den ersten drei Quartalen ist die Differenz zwischen dem Index und der BVG-Vorgabe um 9,78 Prozent gewachsen. Vergangene Woche hat der Bundesrat beschlossen, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge Anfang 2009 von 2,75 auf 2 Prozent zu senken.

Bei der Verteilung der Anlagen der Pensionskassen ist festzustellen, dass der Anteil der Franken-Obligationen markant um 1,65 Prozent auf 27,96 Prozent zunahm. Der Anteil der Schweizer Aktien reduzierte sich leicht (-0,37 Prozent). Deutlich tiefer lag der Anteil der ausländischen Aktien (-1,21 Prozent).

Die Credit Suisse greift für den Index auf Daten von rund 100 autonomen Schweizer Pensionskassen zurück, die das Institut als zentrale Depotstelle ihrer Vermögenswerte (Global Custody) gewählt haben.

(tri/sda)

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Schlechte Aussichten: Der Deckungsgrad der Pensionskassen verringerte sich um knapp 7 Prozent.
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Lieber thomy
Gerade habe ich Ihre Anfrage an ein Mitglied der SP weitergeleitet, da haben Sie schon die Antwort! Na, kann ja nichts schaden, wenn die ein wenig gelöchert werden. Ich wusste, dass sich die SP ziemlich vehement gewehrt hatte gegen den Mindestzinssatz. Aber mit den Grünen zusammen hat sie halt noch lange keine Mehrheit. Nach den nächsten Wahlen werden wir mehr wissen. Falls nicht, sind die Schweizer halt noch zu wohlhabend oder es haben noch nicht alle gemerkt, was da gerade läuft.
Da hat man ein paar Milliönchen bei der IV gespart und darüber waren einige so glücklich, dass sie bereits den "Obersparer" zur Lichtgestalt erklärten, so wie der Vatikan Heiligensprechungen vornimmt! Mit den 60 Milliarden der UBS könnte man spielend die paar IV-Missbräuche mitfinanzieren und darüberhinaus auch noch die AHV stattlich mit Reserven versehen. Nicht dass ich fürs Schmarozern wäre, aber diese fadenscheinige Politik ist doch nun aber nicht nur ein wenig gescheitert, sondern auf der ganze Linie! Unser Sozialstaat wird, wie wir jetzt sehen, nicht von ein paar armen Schluckern missbraucht, sondern von den Lichtgestalten und Ikonen! Schade, dass ich Recht behalten habe. Mir wäre es anders lieber!
Zweifel...
...kommt bei mir auf, bei der Aussage «Beitrag leisten, für die Übergangszeit»!?
Wurde nicht schon damals vor über 50 Jahren eine «Kriegssteuer» als «Übergangslösung» für die Bundesfinanzen eingeführt? Sie heisst zwar heute nicht mehr so, sondern wurde einfach in «direkte Bundessteuer» umbenannt. Wäre doch möglich, dass sowas auch bei den Pensionskassen funktionieren könnte... als Übergangslösung für die nächsten 100 Jahre!
Meine Antwort darauf, ...
.... an die SP, war:
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Sehr geehrter Herr K.......

Ich danke Ihnen für Ihre rasche Antwort, da jetzt meine Mails offenbar doch noch bei Ihnen gelandet sind ... Ganz so leicht sehe ich die Sache nun doch nicht. Protest ist das eine, meine ich. Das tut die SP - verbal gut!

Mir scheint, dass das „Volk“, die grosse Masse der „Kleinen“ - zum Teil entmutigt, enttäuscht es aufgegeben hat/haben zu hören und zu lesen, was da anscheinend alles für sie „getan“ wird oder wurde ...

„Es mag ja so sein, was da geschrieben wird ...“ sagen sich diese Leute - ich zum Teil auch.

Aber es erfolgen keine Wirkungen, die spürbar sind ... Wenn doch, dann meistens so spät, dass diejenigen, die es be-TRIFFT ... „schon gestorben sind“, sprich: Nichts mehr davon haben werden.

Ich weiss, mehr als ironisch. Aber überhaupt nicht spassig gemeint. Für uns, mich, ist dieses Thema kein Spielchen (politisches, egoförderliches) mehr!

Hier gilt es, die Sache TODERNST zu nehmen, was Menschen betrifft, die ihren dritten Lebensabschnitt leben und nicht sterbend sterben möchten.

Weil - ich sags mal so! - DIE JUNGEN offensichtlich nicht Willens und nicht imstande sind, sich für ihre älteren Mitmenschen und die Eltern-, Gross- und Urgross-Elterngeneration einzusetzen!!

Solidarität MUSS, müsste auch gelernt und immer wieder als solche klar gemacht werden ... müsste man, wenn man wollte, dass es so sein sollte ... auch bei uns und nicht nur bei Südländern beispielhaft üblich und gelebt ...!

Es wird nicht wirklich engagiert reagiert - nur reden, schreiben, Geschriebenes reicht halt einfach nicht!

Mit freundlichen Grüssen
.............

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Liebe Mitlesende hier

Vielleicht ist das mit der Rentenkürzung, weil man (die Bürgerlichen ...) 70 Milliarden für die UBS aufbringen kann (natürlich auch für die Einleger und Kreditnehmer der UBS) aber keine etwa 50-70 Milliarden aufbringen können will, um die offensichtlich ebenso schlecht verwalteten und geführten Pensionskassen zu sanieren.

Dies halt zum Schutz letztlich der Renten UND der Rentnerinnen und Rentner ...

Weil es halt sehr viele auch "kleine Leute" trifft und die Wohlhabenden Rentenkürzungen nicht so sehr schmerzen, hört man kaum etwas aus dem Blätterwald und aus den elektronischen Medien ...

Ich habe nur gehört, dass die "Rentner Ihren Beitrag halt auch leisten müssten, für die Übergangszeit", bis die Krise auch da überwunden sein wird ...

Im Unterschied zur UBS nur, dass Rentner bereits um die 40 (vierzig) Jahre Pensionkassenbeiträge einbezahlt hatten und demnach auch GEARBEITET haben und jetzt endlich auch ein Rentnerdasein eigentlich verdient hätten .... OHNE ANGST zu haben und endlich auch geniessen zu können, was erarbeitet worden ist ...

Und zynisch .... dieses Geld wurde nun durch diese PK-Nieten und Angeber, sogar Veruntreuer und nicht Treuhänder ... blindwütig, spielsüchtig à la Ospel alles verspielt ...! Oh, sorry, SIE konnten ja nicht wissen ...

70 Milliarden musste den Banken nachgeworfen werden .... Etwa 70 Milliarden gross meldeten die Pensionskassen Verluste an (allerdings vorerst "nur" als Buchverlust ...) die es nun zu verkraften gilt - durch die Rentner selbst ... Teuflischer geht's nicht mehr !

Da waren mit Sicherheit AUCH Spieler- und Verlierertypen am Werk ... Was die im PK-Bereich verloren haben, das ist mir nicht ganz klar. Aber da liegen halt auch sehr, sehr gute Honorare drin, offenbar, wenn Mann/Frau dort Gelder verwaltet ... Zu hohe Honorare vermutlich.

AUCH hier muss die Politik, der Staat eingreifen, jetzt nicht, um die Banker zu schützen, sondern für einmal um die "Kleinen Rentensparer ..." zu schützen. Den grossen tut's nicht so weh!

Ich hoffe nur, dass JETZT die so genannten VOLKS-VertreterInnen, sich an ihren Auftrag erinnern und das gleiche Engagement, das sie für die 70 Milliarden für die UBS aufbrachten - nochmals AUCH für die 70 Milliarden für die Pernisonskassen aufbringen werden !!!

Nicht wahr, Ihr gut bezahlten Damen und Herren Bundesräte, National- und Ständeräte ... Jetzt müsstet Ihr Farbe bekennen, was Ihnen mehr am Herzen liegt - das Volk, hier die RentnerInnen oder viel stärker vor allem das liebe Geld ...?
Von der SPS habe ich dann sehr rasch ...
... eine Antwort erhalten. Doch noch.
Infolge der vorausgegangenen Übermittlungspanne Panne ging es halt etwas länger:
----------------------

Sehr geehrter Herr ......

Vielen Dank für Ihr Mail, das die Technik offenbar mit einiger Verspätung doch noch zu mir schickte.

Ich verstehe Ihre Ängste durchaus und ich kann Ihnen versichern, dass sich die SP hat sich mit Vehemenz gegen die Senkung des BVG-Mindestzins gewehrt hat. Wir haben am vergangenen Mittwoch den Bundesratsentscheid in dieser Frage scharf kritisiert. Ich erlaube mir, Ihnen den Link zu unserem Communique zuzustellen: .......

Ohnehin kämpfen wir seit jeher - gerade aber jetzt in der Finanzmarktkrise - an vorderster Front für die Anliegen der Arbeitnehmenden und der Rentnerinnen und Rentner. Ich empfehle Ihnen in dieser Frage einen blick in unsere weiteren Communiques und Forderungen unter www.sp-ps.ch.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben zu dienen. Ich sehe es im übrigen ähnlich wie Sie: Eile tut Not!

Mit freundlichen Grüssen
A........ K.......
Medienverantwortlicher
Porte-parole

SP Schweiz - PS Suisse
Spitalgasse 34, Postfach
3001 Bern
Telefon 031 329 69 82
Mobile 079 434 07 34
Telefax 031 329 69 70
Internet www.sp-ps.ch
Ich habe wieder die sozialverantwortliche Partei, die SPS ...
... deswegen per Mail angesprochen:

Mindestzins auf dem BVG-Sparkapital der zweiten Säule weiter gesenkt. "2 Prozent ...."

Meine Mail, einige Tage vor Ihrer autom. Computerrückmeldung unten, ist offenbar bei Ihnen doch angezeigt worden.

Ich dachte schon, dass mein Anliegen eine lähmende Angst, die nun sicher bei vielen Rentnern oder Demnächstrentnern ...... hochkommt, dass mein Anliegen AUCH bei der SP unters Eis geraten ist ......

Denn, ich meine mehr und mehr:
In mein Vertrauen zu einem sozialen Denken und handeln, wie die SP es (zumindest) postuliert ..., die bisher eigentlich immer zu meiner bevorzugten Partei bei Abstimmungen und Wahlen gehörte, schleicht sich langsam ein Unbehagen ein, weil ich nicht so ganz das Gefühl bekomme, dass UNSERE, MEINE berechtigten Anliegen AUCH ernsthaft und hart vertreten werden.

Eben hier, dass eine (jede!) Rentenkürzung für SEHR VIELE RENTNER sozusagen unstatthaft und dramatisch wirkt. Es wirkt arrogant und kurzsichtig - weil es vor allem „die kleinen Leute“ trifft ..., die keinerlei freie Reserven mobilisieren können!

Im Vergleich dazu sind diese Renten-Kürzungen AUCH für die meisten der bestimmenden Köpfe der Parteien Peanuts ... - sogar offensichtlich auch in der SP selbst !

Sonst wäre dieses Thema längst ein wichtiges geworden - ausser, die Menschen können sich in dieses Thema nicht so recht hineindenken, weil sie noch zu weit weg sind von einer Pensionierung - Das ist nicht wirklich wahr, oder etwa doch ...!?

Ich bitte Sie, DIESES und die anderen Probleme, die die Bürgerlichen schaffen, indem überall die Beiträge (KK u.a.) erhöht werden, aber dann 70 Milliarden in die Banken gepulvert werden - jedoch für die maroden Pensionskassen (eigentlich für mich auch Banken!) KEINE solchen Stützungsbeiträge vorhanden sein sollen.

Mein Fazit:
Wenn Banken gestützt werden müssen - der Meinung bin ich auch -, so ist jede Menge Geld vorhanden. Sind es aber Renten (Pensionskassen-Treuhandgelder ... (!) dazu noch), so zeigen sich die Parteien abweisend und erstaunlich still und zögerlich -

SOGAR SIE, DIE SPS zeigt sich SEHR STILL .... und abweisend ...!

Ich frage Sie: Warum handelt die SPS, warum handeln Sie nicht!!

Sind Ihnen die älteren und alten Menschen in unserem Land so wurscht ... mehr, als Sie es wahr haben wollen? Dies würde mir leid tun. Denn ich und vermutlich sehr viele andere ältere Leute wissen und wüssten ja nicht mehr so recht, wem sie jetzt vertrauen können und ihre Stimme geben!!!

Ich bitte Sie, liebe SP-Mannen und -Frauen, zeigen Sie klar Flagge.

Machen Sie - vielleicht mit den Gewerkschaften, den Grünen und den vielen gleichgesinnten Gruppierungen zusammen, dass es einen nicht kleinen Teil von Frauen und Männern in der Schweiz gibt, die ein Anrecht auf respektvolles, würdiges Älterwerden haben und dies in der grossen Mehrheit sicher auch verdienen - denn, AUCH SIE WERDEN ÄLTER UND EINMAL RENTE BEZIEHEN KÖNNEN und ohne Neid beziehen DÜRFEN !

Ich bitte Sie, liebe SP-Mannen und -Frauen, kämpfen Sie

oder lernen Sie es wieder für „die Kleinen“ zu kämpfen, die in der Regel gar nicht so klein sind, sondern nur finanziell nicht die Möglichkeiten der „Grossen“ ... haben und auch deshalb weniger politisches Gewicht - dafür aber oft menschlich viel anzubieten haben oder dementsprechend HANDELN können und vielfach schon so gehandelt haben !

Mit freundlichen Grüssen und herzlichem Dank, wenn Sie auch die Zeit finden, solche Gedanken und Probleme in Ihrer Politik AUCH aktiv und vorne einzuordnen!! Eile tut Not, meine ich ...
Die 7 Prozent (notabene) Buchverlust ...
... der Pensionskassen werden diese Hüter und Beschützer ... (?) ... unserer Pensionsvorsorgegelder doch nicht in eine Krise stürzen lassen ...!!?

Es wäre ja ein Zeichen von völliger Unprofessionalität dieser ... Profis, wenn diese Vorsorgegelder, die teilweise Jahrzehnte lang bei den Kassen liegen (eigentlich sollten sie schon jährlich Gewinn bringen ...) plötzlich nicht mehr genügend vorhanden wären ...??! Oder .... wer lügt hier wohl wieder wen an?

Irgendwer sagte einmal, dass "der Krug zum Brunnen geht, bis er bricht!"

Bei den Banken ist dieses jahrelange Füllhorn leck geworden - dabei einige Banker reich!

Die Manager der Pensionkassen wollen sich - hoffentlich nicht - AUCH noch eine Scheibe Zaster ... im allgemeinen Durcheinander abschneiden wollen!
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