Swisscom baut LTE-Netz aus

4G ab Dezember in 12 Schweizer Städten

publiziert: Mittwoch, 6. Jun 2012 / 10:35 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 6. Jun 2012 / 13:29 Uhr
Der schweizweite Ausbau von 4G ist für 2013 anvisiert.
Der schweizweite Ausbau von 4G ist für 2013 anvisiert.

Die Swisscom will den Aufbau ihres LTE-Netzes in der Schweiz kräftig vorantreiben.

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Im Rahmen einer erweiterten Pilotphase sollen Kunden neben den bereits erschlossenen Tourismusgebieten auch in zwölf weiteren Städten schnelle mobile Internetzugänge nutzen können. Dazu gehören Bern, Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Lugano, Luzern, Zug, Fribourg, Sion, Winterthur und St. Gallen. In 2013 will Swisscom dann den flächendeckenden Ausbau des LTE-Netzes für den Regelbetrieb beginnen. Mit dem neuen Mobilfunk-Standard will sie schnelle Datenübertragungen mit bis zu 100 MBit/s im Downstream ermöglichen.

LTE-Flatrate ab 19 Franken pro Woche

Bereits im Dezember 2011 hatte die Swisscom ihr LTE-Pilotprojekt in Davos, Grindelwald, Gstaad, Leukerbad, Montana, Saas Fee und St. Moritz/Celerina gestartet. In diesen Orten wird LTE auch weiterhin verfügbar sein. Bis zum Ende des Jahres sollen dann auch Teile von Bern, Zürich und den oben genannten zehn weiteren Städten erschlossen sein. Wer im Rahmen des Pilotprojektes LTE testen möchten, erhält in Swisscom-Shops eine Daten-Flatrate für 19 Franken pro Woche oder 60 Franken monatlich sowie ein passendes LTE-Modem.

In den nächsten fünf Jahren will die Swisscom 1,5 Milliarden Franken in ihre Netz-Infrastruktur investieren. Mit der Neuvergabe der Mobilfunk-Frequenzen im Rahmen einer Auktion hat die ComCom im Februar für die Netzbetreiber Planungssicherheit für die kommenden Jahre geschaffen. Die ersteigerten Lizenzen sind bis Ende 2028 gültig.

Swisscom hatte neben Frequenzblöcken aus den Bereichen für GSM und UMTS auch solche aus dem 800-MHz-Bereich, der sogenannten «digitalen Dividende», erworben. Da das 800-MHz-Band bisher noch nicht für Mobilfunk eingesetzt wurde und die tieferen Frequenzen gute Ausbreitungseigenschaften besitzen, soll die digitale Dividende vorwiegend für den Ausbau des neuen Datenfunk-Standards LTE eingesetzt werden. Doch auch im 1800- und 2600-MHz-Band realisieren die Netzbetreiber in Europa LTE. In den USA hingegen funkt der neuen Datenübertragungsstandard vorwiegend auf Frequenzen um 700 und 2100 MHz, weswegen unterschiedliche LTE-fähige Geräte auf beiden Seiten des Atlantiks erhältlich sind.

Das aktuelle LTE-Pilotprojekt der Swisscom funkt im 1800-MHz-Band, in ausgewählten Swisscom-Shops können Kunden vor Ort LTE im 2600-MHz-Band testen. Der zukünfige Netzausbau soll zudem auch im 800-MHz-Band stattfinden. LTE bietet prinzipiell Übertragungsraten von bis zu 150 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream.

(Susanne Kirchhoff/teltarif.ch)

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