3 Wege wie Cobots die Industrie verbessern können

publiziert: Dienstag, 13. Dez 2022 / 17:10 Uhr
Der UR16e von Universal Robots.
Der UR16e von Universal Robots.

Laut Deloitte könnten allein in den USA zwischen 2018 und 2028 schätzungsweise 2,4 Millionen Arbeitsplätze unbesetzt bleiben. Dieser Arbeitskräfte- und Qualifikationsmangel ist nicht auf die USA beschränkt. Er ist auf der ganzen Welt zu beobachten, da die Generation der Babyboomer, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurde, in den Ruhestand geht.

Ihr Ausscheiden aus dem Berufsleben schafft nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern hinterlässt auch eine Qualifikationslücke. Gleichzeitig verlangen die Verbraucher mehr denn je von den Herstellern: Verfügbarkeit in Echtzeit, bessere Qualität und faire Arbeitsbedingungen - und das zu niedrigeren Kosten.

Dies wäre schon Herausforderung genug für die Hersteller, aber diese Bedingungen wurden durch eine unbeständige und unberechenbare Weltwirtschaft noch verschärft. Die Pandemie hat den Arbeitskräftemangel in einigen Sektoren noch verschärft, da die anhaltende «grosse Resignation» viele Menschen dazu veranlasst, ihre berufliche Laufbahn zu überdenken.

Wie können Hersteller diese Herausforderungen meistern und dennoch eine rentable Produktion betreiben? Durch eine Beschleunigung der automatisierten Fertigungsprozesse. Das bedeutet jedoch nicht mehr grosse, teure Industrieroboter. Die neue Generation von kollaborierenden Robotern (Cobots) verändert die Art und Weise, wie die Menschen über Roboter in der Fertigung denken. Anders als herkömmliche Fertigungsroboter können Cobots für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt werden und benötigen keine komplexe Sicherheitsinfrastruktur.

HÖHERE PRODUKTIVITÄT

Sich wiederholende, alltägliche und ergonomisch schwierige Aufgaben können für die Mitarbeiter mühsam und gefährlich sein. Das führt zu Verletzungen und daraus resultierenden Personalengpässen sowie zu uneinheitlicher Qualität. Das macht sie aber auch perfekt für Cobots. In nahezu jeder Produktionsumgebung können Cobots die Produktivität erheblich steigern. Und die Cobots von heute sind leistungsfähiger denn je. Der Roboterarm UR16e von Universal Robots beispielsweise kann bis zu 16 kg heben, verfügt über die ideale Kraftsensorik, die für sensible Anwendungen wie Schrauben und Muttern erforderlich ist, und bewältigt mühelos und sicher schwere Anwendungen wie Maschinenbeschickung, Handhabung schwerer Teile und Palettierung.

An der Seite von Menschen übernehmen Cobots langweilige, sich wiederholende Aufgaben, reduzieren menschliche Fehler und ermöglichen es den Menschen, produktiver zu arbeiten, indem sie sich auf andere, wertvollere Aufgaben konzentrieren. Als beispielsweise der Hersteller von Automobilkomponenten Hyundae Induction Hardening Heat Treatment (HIHHT) mit zunehmender Ermüdung der Mitarbeiter und Fehlern aufgrund sich wiederholender Aufgaben konfrontiert war, installierte das Unternehmen zwei UR10-Cobots. Die Fehlerquote sank von 0,03 % auf 0,01 % und die Produktionseffizienz stieg um 31 %. Die Automatisierung sich wiederholender Prozesse ermöglichte es HIHHT ausserdem, zwei zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.

MEHR RENTABILITÄT

Natürlich ist es das Ziel eines jeden Unternehmens, so profitabel wie möglich zu sein. Durch den Einsatz von Cobots können die Hersteller die Produktionskosten in grossem Umfang senken und damit die Rentabilität steigern. Eine Studie des britischen Forschungsunternehmens Smither Pira aus dem Jahr 2019 ergab, dass eine Senkung der Produktionskosten um 1 % zu einer Gewinnsteigerung von 34 % führt. Menschen, die mit Cobots zusammenarbeiten, können die Zykluszeiten verkürzen und die Genauigkeit und Konsistenz sicherstellen, sodass es in einer Anlage nicht zu kostspieligen, unnötigen Ausfallzeiten kommt. Das bedeutet, dass automatisierte Fertigungsprozesse die von den Verbrauchern geforderte hohe Qualität zu niedrigeren Produktionskosten liefern können.

MITARBEITERZUFRIEDENHEIT

Die Mitarbeiter mögen dem Einsatz von Robotern in der Fertigung zunächst skeptisch gegenüberstehen, aber Cobots in der Fabrikhalle werden - und sollten - die menschlichen Mitarbeiter nicht ersetzen. Sie sind so konzipiert, dass sie an der Seite von Menschen arbeiten, die monotonen und fehleranfälligen Aufgaben übernehmen und die Arbeiter für Aufgaben einsetzen, die mehr Kognition, Geschicklichkeit und Verstand erfordern. Wenn Mitarbeiter von langweiligen und gefährlichen Arbeiten befreit sind, können sie lohnendere Aufgaben übernehmen, und ihre allgemeine Arbeitszufriedenheit steigt. In einem Bericht über die Konsumgüterindustrie aus dem Jahr 2019 stellte McKinsey fest, dass eine weitgehende Automatisierung die Personalbeschaffung erleichtern und die Mitarbeiterbindung verbessern kann, indem neue technische Funktionen mit besserer Bezahlung, besseren Möglichkeiten und besseren Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

(fest/pd)

Jetzt steht die Kundenarbeit wieder ganz im Fokus.
Jetzt steht die Kundenarbeit wieder ganz im Fokus.
Publinews Der heutige Tag markiert einen weiteren Meilenstein für die unabhängige Vermögensverwaltung Estoppey Value Investments aus Basel: Seit heute, 27. September 2022 ist sie stolze Bewilligungsträgerin der begehrten Bewilligung für Vermögensverwalter in der Schweiz. mehr lesen  
Samsung hat seine neue Galaxy S22-Serie auf dem letzten Samsung Event am 9. Februar vorgestellt. Hier verraten wir Ihnen, welche Innovationen sich der Hersteller ausgedacht hat und ob das Upgrade vom Vorgänger ... mehr lesen
Das Galaxy S22 ist nah an der Perfektion.
Ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Freizeit und Arbeit ist wichtig. Nicht nur für unsere Gesundheit, sondern auch für unser Wohlbefinden. Gerät diese Balance ausser Kontrolle, dann entsteht ein ... mehr lesen
Der Mensch braucht Pausen.
PUBLINEWS ermöglichen Werbekunden die Präsentation ihrer Inhalte (Unternehmens- oder Produkteinformationen) im Look & Feel von news.ch. PUBLINEWS-Meldungen sind speziell als solche gekennzeichnet. Für deren Inhalt ist ausschliesslich der jeweilige Auftraggeber verantwortlich.

PUBLINEWS BUCHEN
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.
Chris Sigrist
Chris Sigrist, sigrist@news.ch
Mobile +41 (0)78 690 69 00
Skype chris_vadian_net
 
News
         
Lange geschmäht - jetzt cool: Die Sachlichkeit des Ost-Berliner Bürodesigns ist jetzt en vogue.
Publinews Ein gut beleuchtetes Büro ist unerlässlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter und hat auch Auswirkungen auf die Produktivität und ... mehr lesen
Der Werkzeugkoffer als Trolley.
Publinews Der Werkzeugkoffer - ein Muss für jeden Handwerker  Gutes Werkzeug ist im Handwerk unerlässlich. Viele Arbeiten lassen sich schneller und sicherer verrichten, wenn man das richtige Werkzeug ... mehr lesen
Datenschutz
Publinews Das neue Datenschutzgesetz der Schweiz - Relevant für alle Start-Up's und KMU's  Wenn Sie bei der Erstellung der Datenschutzerklärung Unterstützung benötigen, können wir Ihnen an dieser ... mehr lesen
Rabea Rageth
Publinews Puresense startet Crowd Founding Kampagne  Was 2013 klein begann, ist heute der grösste Onlineshop für Naturkosmetik in der Schweiz: puresense.ch aus Engelburg. Jetzt startet Puresense.ch ... mehr lesen
Datenschutzgesetz 2023
Publinews Das neue DSG – wird ein externer Datenschutzbeauftragter notwendig?  Nach mehrjährigen Debatten steht es nun fest! Das neue Datenschutzgesetz (DSG) kommt im September 2023. Damit soll den ... mehr lesen
Der Kauf auf Rechnung ermöglicht dem Händler, seine Kundenbindung zu stärken.
Publinews Der Kauf auf Rechnung ist eine beliebte Zahlungsmethode, die von vielen Online-Händlern angeboten wird. Dabei kauft der Käufer ein Produkt ... mehr lesen
Alle 6 Wochen kommen mindestens 1 Million neue Songs auf den Markt.
Publinews Mit dem Aufkommen der sozialen Medien scheint es, als ob jeder Zweite singen kann und seine Musik promotet. Es ist einfacher geworden, Musik zu veröffentlichen als je ... mehr lesen
Der UR16e von Universal Robots.
Publinews Laut Deloitte könnten allein in den USA zwischen 2018 und 2028 schätzungsweise 2,4 Millionen Arbeitsplätze unbesetzt bleiben. Dieser Arbeitskräfte- und ... mehr lesen
Medizinische Berufe sind sehr vielfältig.
Publinews Das Gesundheitswesen ist ein vielfältiges Gebiet. Mehr als 50 medizinische Berufe gibt es derzeit - und es werden immer mehr. mehr lesen
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
26.01.2023
26.01.2023
FINE CRUNCHY Logo
26.01.2023
25.01.2023
PostFinance WOMENS LEAGUE Logo
25.01.2023
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Stellenmarkt.ch