tebo und Empa schaffen Arbeitsplätze für innovative Menschen
publiziert: Donnerstag, 7. Jul 2005 / 13:49 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Jul 2005 / 14:31 Uhr

tebo und Empa, die wichtigste Partnerin des Technologiezentrums, fördern gemeinsam initiative JungunternehmerInnen in der Bodenseeregion. Sie schafft damit nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern steigert auch die Innovationskraft der Ostschweiz.

Aus High-Tech-Textilien werden stich-, schlag- und kugelsichere Westen.
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Egal ob Hochschulabsolvent, Erfinderin, Ingenieur oder gestandene Unternehmerin – kreativen Menschen mit cleveren Geschäftsideen steht tebo zur Seite. Mit beachtlichem Erfolg: Zurzeit unterstützt das Technologiezentrum für die Euregio Bodensee dreizehn Firmen mit über 40 Mitarbeitenden. Innert eines Jahres hat sich damit die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze beinahe verdoppelt. Zudem verliessen fünf weitere junge Firmen das tebo. Sie hatten sich inzwischen erfolgreich auf dem Markt etabliert. Und die 2004 neu geschaffene „Anlaufstelle für Jungunternehmer“ stösst auf reges Interesse. Allein in diesem Jahr haben sich bereits 35 Personen beraten lassen. Das Technologiezentrum leistet damit gemeinsam mit der Empa, Mitgründerin und wichtigste Partnerin des tebo, einen bedeutenden Beitrag zur Innovationsförderung in der Ostschweiz.

Begleitung während der Gründungs- und Wachstumsphase

Der Weg von der Geschäftsidee zum blühenden Unternehmen ist oft schwierig, und so manch begeisterter Erfinder oder aufstrebende Forscherin scheitert an den rechtlichen, finanziellen oder administrativen Hindernissen. tebo begleitet daher in Zusammenarbeit mit der Empa initiative und innovative JungunternehmerInnen während der Gründungs- und Wachstumsphase ihres Geschäfts. Es coacht, berät, gibt fachspezifischen Rat und stellt geeignete Infrastruktur bereit. Zudem hilft es bei der Entwicklung der Geschäftsidee, der Optimierung des Businessplanes, bei der Kontrolle der Umsetzung und bei der Administration. Ins „Unternehmer-sein“ muss man hineinwachsen, so Peter Frischknecht, Geschäftsführer des tebo.

Wissenschaftliche Textilien mit Rotweinflecken

Ein zentraler Punkt der tebo-Strategie ist der Technologietransfer von der Forschung in die Praxis. Neun der dreizehn tebo-Firmen stehen deswegen in engem Kontakt mit der Empa, profitieren vom wissenschaftlichen Know-How sowie von der High-Tech-Infrastruktur der Forschungsinstitution und setzen wissenschafliche Erkenntnisse in praktische Produkte um. So zum Beispiel die Spin-Off-Firma „Empa Testmaterials AG“. In Zusammenarbeit mit der Empa erforscht und entwickelt die tebo-Firma unter anderem künstlich angeschmutzteTestmaterialien und verkauft diese weltweit. Je nach Kundenwunsch beschmutzt „Empa Testmaterials AG“ unterschiedliche Textilien mit Rotwein, Lippenstift, Gras, Olivenöl, Russ und vielem mehr – mit stets gleich bleibender, hoher Qualität. Damit lassen sich Neuentwicklungen in der Waschmittel- oder Waschmaschinenbranche präzise testen und Waschergebnis wissenschaftlich überprüfen. Gegründet wurde die „Empa Testmaterials AG“ 2002. Heute beschäftigt sie 18 Mitarbeitende.

High-Tech-Textilien in der Formel 1

Ein weiterer beachtlicher Erfolg im tebo ist das Jungunternehmen „Powerprotec AG“. Die Firma entwickelt High-Tech-Textilien aus einer ausgeklügelten Kombination von Materialien, Gewebekonstruktionen und Beschichtungen, die riesige Mengen an Energie aufnehmen können. Tests auf den Empa-Prüfanlagen zeigen, dass die Energieaufnahme der Textilien innerhalb der letzten drei Jahre um das 50fache verbessert werden konnte. Ein enormer Fortschritt. Und der Anwendungsbereich ist gross. Sie kommen zum Beispiel bei allen grossen Teams in der Formel 1 als Radrückhalteseile zum Einsatz. Bei den spektakulären Formel-1-Unfällen von Raikkönen Ende Mai auf dem Nürburgrring und von Schumacher am vergangenen Freitag in Indianapolis verhinderten die Powerprotec-Seile, dass die massiv schweren Reifen in Richtung Cockpit oder ins Publikum geschleudert wurden. Seitdem ist das Interesse an der tebo- Firma sprunghaft angestiegen. Produziert werden die Seile bei der aargauischen Firma Cortex. Aus der gleichen textilen Faser entwickelte Powerprotec stich-, schlag- und kugelsichere Westen für Mensch und Tier. Ein weiteres Einsatzgebiet für diese Faser sind Konstruktionen für Lawinenverbauungen.

(bz/)

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