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Thema: Schweizer Banken verlieren Milliarden Franken

Erst kommt das Fressen, dann die Moral (Berthold Brecht)
Zitat aus einem deutschen Finanzblatt: "Deutsche Politiker wähnen sich bereits als Sieger und rechnen mit einer Repartierung der Fluchtgelder zurück nach Deutschland. Diese Rechnung allerdings dürfte nicht aufgehen, denn anstatt sich über einen Staatsvertrag mit der Schweiz eine beständig sprudelnde Quelle von Steuereinnahmen aus Abgeltungs-/Quellensteuer von geschätzten 10 Mrd. Euro einmaliger Abschlagszahlung zuzüglich 350 Mio. Euro pro Jahr aus laugenden Kapitalerträgen zu sichern, rechnen Experten mit einer Flucht der genannten 200 Milliarden Euro Anlagegelder von der Schweiz nach Singapur und in andere Offshore-Banken, die sich weit außerhalb des Einflussbereichs von deutschen Finanzämtern befinden. Länder und Gemeinden, denen unser Finanzminister eine großzügige Beteiligung an diesen Einnahmen zugesichert hat, dürften damit leer ausgehen."
Aber was sind schon die paar Milliarden, das Finanzblatt schreibt weiter: "UBS-Vermögensverwaltungschef Jürg Zeltner äußerte gegenüber dem Branchendienst Schweizer Bank, dass mit erheblichen Kapitalabflüssen zu rechnen sei. Experten rechnen aufgrund der fallenden Anonymität mit Kapitalabflüssen in einer Größenordnung von 200 Milliarden Euro. Wer allerdings glaubt, dass die Schweiz damit ihr Bankgeschäft verliert, der irrt. Das gesamte zu verwalteten Vermögen der Schweizer Banken wird vorsichtig auf 2,8 Billionen Euro geschätzt. Damit würden die Kapitalabflüsse nicht einmal 8 Prozent des Geschäftsumfangs betragen."
Das muss jedoch differenziert sehen, denn die 2.8 Billionen Vermögensgelder gehören ja nicht den Banken, es sind nur verwaltete Vermögen, die dazu noch auf alle Schweizer Banken, auch die sich im Ausland befindlichen, verteilt sind. Insofern haben die Europäer doch einen mächtigen Hebel.
Wir Schweizer brauchen kein gestohlenes Geld, wir müssen früher oder später den freien Datenaustausch akzeptieren. Nur wegen so ein paar Nostalgikern, die erst noch nichts vom Geschäft verstehen, müssen die Banken Gesetze einhalten, die Ihnen selbst zur Last fallen.
Das dürfte unserem Finanzplatz mehr schaden, als den Deutschen, denn die Europäer schlafen ja nicht, sie könnten den Schweizer Banken in Europa das Geschäften ganz schön schwer machen oder schlimmstenfalls ganz untersagen. Die Verlierer wären wir dann, wir, die im Vertrauen auf das Können unserer Banken und die Sicherheit unseres Staates wieder Bankaktien gekauft haben.
Man darf halt keine Schafe in die Regierung wählen, sondern Leute, die rechte und saubere Politik zum Wohle von uns Bürgern machen!
Manmal geht es auch umgekehrt, die Moral ist Voraussetzung fürs Fressen, schliesslich war der Brecht ja Sozialist!
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34 Kommentare
· Ich musste lachen
· Ubs,,,,,,
· Erst kommt das Fressen, dann die Moral (Berthold Brecht)
· Was ja im Umkehrschluss bedeutet
· Sieht ganz so aus, Steson!
· Ich stelle mir eine Frage
· Wir werden bestimmt auch ohne Banken...
· Vergessen...!
· Määäähh, määähh
· Ach, der Wohlstand!
· Ja. Da gäbe es noch viele Beispiele
· Kapitalismus?
· Das war eine Feststellung
· Pensioniert...
· Schön.... sind Sie schon so alt?
· Hmmmm....
· Lieber Steson
· Midas in Hochform.
· Wenn ich die Label sehe
· Ehrlichkeit ist die Voraussetzung!
· Danke Kassandra
· Mal sehen
· Banken
· Stimmen Sie nein.
· Sehe ich auch so
· Die Höhe des Lohns allein..
· Bei den Finanzen sicher
· Gibt es das bei Ihnen?
· Selbstverständlich
· Stimmt ja angeblich gar nicht
· Ich weiss auch nicht...
· Hmmmm.....
· Hmm 2
· Da haben Sie wohl recht, Midas!
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