Zusätzliche 100 Millionen Schweizer Franken wurden vollständig ausgeschöpft
publiziert: Dienstag, 21. Feb 2012 / 17:02 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Feb 2012 / 14:12 Uhr
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Die zusätzlichen 100 Millionen Schweizer Franken, welche der Bundesrat im September 2011 der KTI für Innovationsmassnahmen zugesprochen hat, wurden vollumfänglich ausgeschöpft. Die KTI hat die Fördergelder bis am 20. Januar 2012 an die jeweiligen Forschungspartner ausbezahlt, darunter auch an Startups aus dem Kreis von venturelab.

Weiterführende Links zur Meldung:

mehr Informationen
Ansprechpartner bei der KTI für die jeweililigen Förderbereiche
kti.admin.ch

Insgesamt haben die Experten der KTI von den eingegangenen 1'064 Projektgesuchen 246 bewilligt und 299 abgelehnt. Aufgrund des enormen Echos konnten 519 der eingereichten Gesuche nicht evaluiert werden. Die grosse Nachfrage spiegelt sich auch bei den insgesamt beantragten Projektgeldern wider: Mit etwas über 530 Millionen Schweizer Franken übersteigen sie den vom Bundesrat zur Verfügung gestellten Sonderkredit deutlich.

Vor allem Entwicklungs- und Risikoprojekte bewilligt

Erste Auswertungen der KTI zeigen, dass - wie aufgrund der Ausschreibung und der Bedin-gungen zu erwarten war - vor allem kurzfristige Entwicklungs- und Marktprojekte nachgefragt und bewilligt wurden (80 Prozent). Daneben hiessen die Experten zahlreiche sogenannte Risikoprojekte als längerfristige Vorhaben gut. Diese unterstützen Innovationsvorhaben in einer frühen Phase. Die bewilligten Projekte befinden sich nun in der Umsetzungsphase und werden von den Ex-perten der KTI eng begleitet. In den nächsten Wochen werden detailierte Auswertungen zu den Sondermassnahmen vorgenommen und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Sondermassnahmen sind für KTI ein Erfolg

Die Bewältigung der Sondermassnahmen ist für die KTI ein grosser Erfolg. Präsident Walter Steinlin ist zufrieden: «Dank dem grossen Einsatz aller Mitarbeitenden und Kommissionsmit-glieder ist es gelungen, die grosse Menge an Gesuchen in der kurzen Zeit zu evaluieren und zu verarbeiten. Die Qualität der Gesuche stand dabei an oberster Stelle. Die Förderquote von knapp 45 Prozent zeigt, dass dabei keine Abstriche gemacht worden sind.»

Normale Projektförderung steht wieder im Vordergrund

Die KTI bedauert die hohe Anzahl nicht evaluierter Gesuche und ermutigt alle Gesuchsteller, deren Projekt nicht bearbeitet werden konnte, ihre neuen Anträge im Rahmen der ordentlichen KTI-Förderung für 2012 und unter den üblichen Vorgaben einzureichen. Die Tatsache, dass die Anzahl der eingegangenen Gesuche im Jahr 2012 bereits ausserordentlich hoch ist, zeigt, dass viele Unternehmen diese Möglichkeit schon ergriffen haben. Bereits haben viele Gesuchsteller, deren Projekt bei den Sondermassnahmen nicht evaluiert werden konnte, ihren Antrag im Rahmen der regulären Förderung erneut eingereicht.

(th/venturelab)

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