Zeitungs-Leseverhalten der Schweizer mehr oder weniger stabil
publiziert: Dienstag, 11. Sep 2012 / 08:50 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 11. Sep 2012 / 19:40 Uhr
Auffallend an der jüngsten Erhebung ist, dass die Mehrheit der Westschweizer und Tessiner Print-Medien Leser verloren hat.
Auffallend an der jüngsten Erhebung ist, dass die Mehrheit der Westschweizer und Tessiner Print-Medien Leser verloren hat.

Zürich - Die beiden Gratiszeitungen «20 Minuten» und «Blick am Abend» bleiben in der Deutschschweiz die meistgelesenen Print-Titel der Tagespresse. Nach einem leichten Rückgang 2010/2011 zogen die Leserzahlen 2011/2012 bei beiden Zeitungen wieder an.

Das Schweizer Satiremagazin. Mit uns haben Sie gut lachen.
3 Meldungen im Zusammenhang
Das ergibt die am Dienstag veröffentlichte neueste Erhebung der WEMF AG für Werbemedienforschung. Zwischen April 2011 und März 2012 befragte die WEMF gesamtschweizerisch 23'641 Personen zu 394 Zeitungs- und Zeitschriftentiteln und verglich die Ergebnisse mit der Erhebung zwischen Oktober 2010 und September 2011.

Über die Jahre hinweg betrachtet ist das Leserverhalten mehr oder weniger stabil geblieben. Auch wenn das digitale Angebot stetig zunimmt - Zeitungen und Zeitschriften in Papierform werden dadurch kaum verdrängt. Denn auch heute noch lesen Schweizerinnen und Schweizer im Durchschnitt acht verschiedene Print-Titel regelmässig.

Auffallend an der jüngsten Erhebung ist, dass die Mehrheit der Westschweizer und Tessiner Print-Medien Leser verloren hat. In der Deutschschweiz ist die Bilanz durchzogen.

Gratiszeitungen bleiben top

Die Gratis-Pendlerzeitung «20 Minuten» bleibt mit hochgerechneten 1,397 Millionen Leserinnen und Lesern (+21'000) unangefochtene Nummer 1. «Blick am Abend» konnte nach einem leichten Einbruch wieder um 4000 Leser zulegen und kommt neu auf eine Leserschaft von 633'000.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen «Blick am Abend» und «Blick» hält an. Hatte der «Blick» bei der letzten Erhebung die abendliche Gratisausgabe überholt, so ist er mit 613'000 Lesern (-19'000) wieder hinter die kostenlose Ausgabe zurückgefallen.

Wiederum zulegen - um 6000 - konnte der «Tages-Anzeiger» mit neu 514'000 Lesern. Steigern konnten sich auch die Zürcher Regionalzeitungen (251'000/+4000) und die «Basler Zeitung» (163'000/+2000).

Etwas weniger Leser verzeichneten die «NZZ» (283'000/-5000) sowie die «Neue Luzerner Zeitung» (258'000/-11'000). Mit 237'000 Lesern stabil blieb die «Südostschweiz».

«SoBli» beliebteste Sonntagslektüre

Bei der Deutschschweizer Sonntagspresse gehört die «NZZ am Sonntag» zu den Gewinnern: Die Leserschaft nahm um 33'000 auf 529'000 zu. Nach wie vor am liebsten gelesen wird am Sonntag jedoch der «SonntagsBlick», der um 7000 auf 805'000 Leser zulegen konnte. Eine Zunahme verzeichnete auch die «Zentralschweiz am Sonntag» (182'000/+3000).

Die «SonntagsZeitung» hingegen hatte 6000 Leser weniger (neu (738'000). Einbussen von je 1000 Lesern mussten auch der «Sonntag» (neu 331'000) und die «Südostschweiz am Sonntag» (neu 107'000) hinnehmen.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese wirtschaft.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Zeitungshitparade hat sich im vergangenen Jahr nicht verändert. Mit Abstand am meisten wird nach wie vor die ... mehr lesen
«20 Minuten» bleibt an vorderster Front.
Bei den bezahlten Tageszeitungen gingen die Auflagen zurück.
Zürich - Alle auflagenstarken bezahlten Tageszeitungen der Deutschschweiz haben im laufenden Jahr an Auflage verloren. ... mehr lesen
Bern - Nach einem Zuwachs 2010 haben etliche Schweizer Zeitschriften und Tageszeitungen letztes Jahr wieder etwas weniger Leserinnen und Leser gehabt, so etwa auch die ... mehr lesen
An einem Werktag liest fast die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen eine Pendlerzeitung.
Das Schweizer Satiremagazin. Mit uns haben Sie gut lachen.
Wir sind ein auf die Vermarktung und Vermittlung von Medien der besonderen Art spezialisiertes Unternehmen.
Mediabox
Eichstrasse 25
8045 Zürich
«Schweiz am Sonntag»: Bundesrätin Doris Leuthard spricht sich gegen den Ausbau der gesamten Autobahn A1 auf sechs Spuren aus.
«Schweiz am Sonntag»: Bundesrätin Doris Leuthard spricht sich gegen ...
Presseschau  Bern - Eine Studie zur Lebenserwartung in der Schweiz, Bundesrätin Doris Leuthard und die Mafia-Affäre in der Ostschweiz: Das und mehr thematisieren die Sonntagszeitungen an diesem Wochenende. Ein Überblick: 1
Städter werden älter als Landbewohner Bern - Die Schweiz hat mit knapp 83 Jahren weltweit eine der höchsten ...
EDK-Präsident will zwei Frühfremdsprachen durchsetzen Bern - Das Ringen um Lösungen im Sprachenstreit geht weiter. ...
Rücktritt von Sharif gefordert  Islamabad - Regierungskritische Demonstranten haben in der pakistanischen Hauptstadt ...  
Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Nawaz Sharif.
Toter bei Protesten in Islamabad Islamabad - In Pakistan haben die Proteste gegen die Regierung am Samstag eine gewaltsame Wendung genommen: Bei ...
Die Opposition wirft Nawaz Sharif vor, die Parlamentswahl im Mai 2013 gefälscht zu haben.
Titel Forum Teaser
Klaus Janosch ist Doktorand in Pflanzenernährung an der ETH Zürich.
Green Investment Bedrohter Boden Fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, dessen Verlust sowohl für uns als ...
Juliane Fritz, Investment Manager b-to-v Partners AG
Startup News Auf der Suche nach dem nötigen Kleingeld? Tipps von einer Investment Managerin Venture Capitalist über Business Angels zu Inkubatoren: Es gibt viele Wege wie man als Startup Investoren finden kann. Die ...
Jedes dritte KMU in Deutschland hat 2011-2013 Energie eingespart.
KMU-Magazin Research Energiewende ist im Mittelstand angekommen Die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ...
Stellenmarkt.ch
Wirtschaft Marken
   Marke    Datum
27.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
26.08.2014
    Information zum Feld
Bitte geben Sie hier einen Markennamen ein wie z.B. 'Nespresso'
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 8°C 12°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 8°C 13°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 10°C 15°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 11°C 17°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 12°C 17°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 19°C 26°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten