Neuer Chef gesucht
Witty kehrt GlaxoSmithKline den Rücken
publiziert: Donnerstag, 17. Mrz 2016 / 22:02 Uhr
GlaxoSmithKline braucht einen neuen Chef.
GlaxoSmithKline braucht einen neuen Chef.

London - Der grösste britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline muss sich nach einem neuen Chef umsehen. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Andrew Witty werde sich im März kommenden Jahres von seinem Posten verabschieden, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an.

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Andrew Witty steht Glaxo seit 2008 vor. Der 51-Jährige arbeitet bereits seit mehr als drei Jahrzehnten für den Pharmakonzern. Jüngst musste Witty mit Gegenwind kämpfen. Einige Investoren hatten eine Aufspaltung des Konzerns gefordert. Witty betonte in einem Telefoninterview, sein Abgang stehe damit in keinem Zusammenhang: «Ich kann ihnen versichern, der Aufsichtsrat steht geschlossen hinter der Strategie und Struktur des Unternehmens.»

Unter der Leitung von Witty ist aus Glaxo ein Konzern geworden, der sowohl rezeptfreie Gesundheitsprodukte wie Sensodyne-Zahnpasta und Voltaren-Schmerzgel anbietet, als auch hochpreisige Arzneien und Impfstoffe. Den Verkauf von nicht-verschreibungspflichtigen Arzneien stärkte Witty durch einen komplexen Deal mit dem Schweizer Pharmariesen Novartis.

Zuletzt hatten Investoren wie der Grossaktionär Neil Woodford einen Verkauf der Gesundheitsproduktesparte gefordert, die rund ein Viertel zum Gesamtumsatz beiträgt. Nach Meinung dieser Investoren bestünden keine Synergien mit dem Rest des Glaxo-Geschäfts. Witty wies dies zurück.

Rücktritt keine Überraschung

Er betonte, dass der Markt für neue Medikamente umkämpfter als je zuvor sei, was den Verkauf von rezeptfreien Mitteln umso attraktiver mache. Zudem könne dadurch die teure Forschung und Entwicklung neuer Arzneien querfinanziert werden. Jüngst hatten neue Produkte wie die HIV-Medikamente Tivicay und Triumeq sowie die Lungenmittel Breo und Anoro das Geschäft von Glaxo angekurbelt.

Wittys Rückzug kündigte sich Insidern zufolge bereits an. Demnach hat Aufsichtsratschef Philip Hampton schon mit Anteilseignern über die Notwendigkeit für eine Nachfolge gesprochen.

(bg/sda)

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