Winterthur: Erster Studentenpreis verliehen
publiziert: Freitag, 15. Dez 2006 / 10:00 Uhr / aktualisiert: Montag, 5. Jan 2009 / 15:42 Uhr

Das Übersetzungsbüro Translation-Probst und PROTup sind die Gewinner des ersten Students-to-Business prize, den die Studenteninitiative START in Winterthur verliehen hat. Ein Preis von Studenten für Studenten: Die Initiative von START Winterthur hätte eigentlich auch eine Preis verdient! (ps/IFJ)

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Sechs Bewerber und zwei Gewinner: Tobias Broger von PROTup und Roman Probst, Translation-Probst (vorne von links)
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Ein Jungunternehmer-Preis von Studenten für Studenten, die bereits vor dem Abschluss ein Unternehmen führen oder sich zumindest darauf vorbereiten: START Winterthur hat es gewagt und damit eine schweizerische Premiere gelandet, wie START-Präsidentin Tessa Hierholzer nicht ohne – berechtigen – Stolz erklärt: «Wer weiss, vielleicht wird unser Beispiel da und dort aufgenommen!»

Preise von Winterthurer Unternehmen

Die Preise (je 5000 Franken für den besten Businessplan und für das beste Jungunternehmen) haben zwei Winterthurer Institutionen – Technopark, Stadtmarketing und die Zürcher Hochschule Winterthur – gestiftet.

Von venturelab zum Students-prize

Der Students-to-Business prize wurde in Winterthur in zwei Kategorien verliehen. Die beiden Preisträger: PROTup (Businessplan) und Translation-Probst (Jungunternehmen).

Übersetzer mit einmaliger Dienstleistungspalette

Probst bietet bereits seine Dienste als Übersetzer an, allerdings kombiniert mit einem Textservice und der online- oder Print-Implementation in einer in ihrer Breite einmaligen Dienstleistung.

Medikamente rascher entwickeln

PROTup (vertreten durch Tobias Broger) will die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen. Sein unternehmerisches Knowhow verbessert Broger bei «venturelab» – er ist also ein weiteres Beispiel für einen Start-up, dem die Angebote der nationalen Förderinitiative zu Preis, Prestige und einem Zuschuss in die Unternehmenskasse verhelfen!

Mitentscheidend war auch die Kurzpräsentation

Speziell war beim Students-to-Business prize auch die Jurierung: Nach einer ersten Vorselektion stellten je drei Kandidaten (alle männlichen Geschlechts) ihre Projekte in einer zwei-Minunten-Präsentation vor, wobei nur einer der Sprecher die «rote Karte» zu sehen bekam. Darauf fällten vier Experten nach einer kurzen Beratung ihren Entscheid. Neben den beiden Siegern präsentierten auch ein Lieferservice fürs Frühstück und ein Angebot für individuelle Kleider nach Mass (Businessplan) sowie ein von Studenten geführtes Pub und ein Infodienst für Benzinpreise.

tilllate: Eine Erolgsgeschichte zum Einstieg

Die Preisverleihung an der Zürcher Hochschule Winterthur fand im Rahmen eines «venture apéros» statt. Der Rahmen stimmte, denn vorher berichtete ein Jungunternehmer über seine Erfolgsgeschichte, der sich «geradezu als ideales Vorbild anbietet für alle, die selber eine Idee umsetzen wollte», wie Simon May von «venturelab» zur Begrüssung des Gastes sagte: Markus Popp schilderte die Story und die Learnings von tilllate, dem auf Fotografieren aufgebauten Netzwerk für das Club- und Nightlife. Heute covert tilllate rund 2500 Events jeden Monat und verzeichnet 1,2 Millionen Besucher auf der Website. Mit einem Brainstorming auf einem Zeltplatz am Bodensee hat die Erfolgsgeschichte vor sechs Jahren begonnen – und ein Ende ist noch lange nicht abzusehen.

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