IT-Verantwortliche leiden: Zahl von Servern und Anwendungen wächst
Wildwuchs im Rechenzentrum
publiziert: Mittwoch, 13. Jun 2007 / 08:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Jun 2007 / 08:25 Uhr

Die Zahl der Server, Applikationen und Betriebssysteme innerhalb einer IT-Infrastruktur wächst – und mit ihr die Komplexität im Rechenzentrum. Gleichzeitig sinken die Budgets und die Anzahl der Mitarbeiter, was für 74 Prozent der Befragten eine echte Herausforderung darstellt, um das geforderte Aufgabenpensum zu bewältigen.

Für 85 Prozent ist die steigende Anzahl von Servern und Anwendungen ein Hauptgrund für die Komplexität im Rechenzentrum.
Für 85 Prozent ist die steigende Anzahl von Servern und Anwendungen ein Hauptgrund für die Komplexität im Rechenzentrum.
IT-Verantwortliche suchen Verfahren und Technologien, die ihnen das Management des Rechenzentrums erleichtern. Die wichtigsten Tools, die für diese Aufgabe eingesetzt werden, sind Speicherverwaltung, Virtualisierung und Information Technology Infrastructure Library (ITIL)-Frameworks. Von letzteren gaben 99 Prozent der Befragten an, diese zu nutzen oder nutzen zu wollen. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Studie unter professionellen IT-Anwendern, die Symantec im April 2007 durchgeführt hat. An der zweiteiligen Studie, die Trends und Herausforderungen für Rechenzentren aufzeigt, nahmen mehr als 500 Befragte in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Markt teil.

Menschliche Fehler

Vor allem die Zahl der Server macht den Befragten zunehmend zu schaffen: Für 85 Prozent ist die steigende Anzahl von Servern und Anwendungen ein Hauptgrund für die Komplexität im Rechenzentrum. Laut 80 Prozent der Befragten trägt die zunehmende Anzahl der in ihrer Umgebung eingesetzten Management-Tools ebenfalls dazu bei und 72 Prozent machen hierfür die immer zahlreicheren Betriebssysteme verantwortlich. Für 74 Prozent der Teilnehmer gehört der Personalabbau zu den grössten Herausforderungen bei der Verwaltung komplexer Umgebungen. Zu den Hauptverursachern von Ausfällen im Rechenzentrum zählen die Befragten Anwendungs- und Bedienungsfehler sowie Hardwareausfälle und deuten dies als Signal für die Notwendigkeit stärker zentralisierter und automatisierter Tools zur Steigerung der Applikationsverfügbarkeit. 50 Prozent der Teilnehmer nennen beispielsweise menschliche Fehler als wesentliche Ursache für ungeplante Ausfallzeiten im Rechenzentrum.

Einheitliche Software-Infrastruktur

«Moderne Rechenzentren stehen unter schnell wachsendem Druck. Alle Daten und Anwendungen müssen stets verfügbar sein und sie sollen häufig als eigenständige Profit-Center auch möglichst optimal wirtschaften», sagt Frank Bunn, Senior Solution Marketing Manager EMEA bei Symantec. «Wenn die Rechenzentren bei knappen Budgets die Absicherung und Verfügbarkeit ihrer zentralen Anwendungen gewährleisten sollen, müssen Unternehmen die immer grösser werdende Flut verschiedenartigster, miteinander inkompatibler Systeme und Tools bewältigen. Die Standardisierung auf eine einheitliche Software-Infrastruktur, die alle wichtigen Speicher- und Server-Hardwareplattformen unterstützt, kann Unternehmen dabei helfen, ihre Daten und Anwendungen zu schützen. So lassen sich Service Levels im Rechenzentrum verbessern, die Speicher- und Server-Auslastung optimieren und Betriebskosten senken.»

Was IT-Anwender wünschen

Vier von fünf Befragten sehen in der steigenden Anzahl von Management-Tools eine erhebliche Herausforderung. Diese Einschätzung zeigt, wie wichtig Konsolidierung und Standardisierung im Rechenzentrum sind. Während die Befragten durchschnittlich neun Tools für die Server- und Applikationsverwaltung einsetzen, verfolgen mehr als die Hälfte (56 Prozent) der professionellen IT-Anwender nach eigenen Angaben Pläne zur Konsolidierung der eingesetzten Programme nach Kosten- und Leistungsaspekten mit dem Ziel einer integrierten Plattform. Dabei spielen vor allem die ITIL-Frameworks eine erhebliche Rolle: 99 Prozent der Befragten weltweit gaben an, ITIL/ITSM-Frameworks zur Verwaltung von IT-Services zu nutzen oder nutzen zu wollen. 18 Prozent erklärten, ITIL bereits implementiert zu haben, 52 Prozent beschreiben dies als kontinuierlichen Prozess. 20 Prozent werden ITIL im nächsten Jahr, 9 Prozent im Laufe der nächsten drei Jahre implementieren.

Konzepte zur Bewältigung

Die befragten professionellen IT-Anwender gaben an, neben ITIL die Implementierung von Lösungen und Initiativen in folgenden Bereichen zu planen oder bereits abgeschlossen zu haben: Speicherzuweisung und Ressourcenmanagement (87 Prozent der Befragten), Verwaltung virtueller Server (80 Prozent der Befragten), Speicherkapazitätsverwaltung (68 Prozent der Befragten), Business Continuity und Disaster Recovery (68 Prozent der Befragten), Applikationsverfügbarkeit (64 Prozent der Befragten).

(pd)

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