Grossauftrag der Arabischen Emirate
Wenig Bestellungen überschatten Rekordergebnis von Pilatus
publiziert: Dienstag, 12. Apr 2011 / 11:43 Uhr
Pilatus PC-21: Grossbestellung der Vereinigten Arabischen Emirate.
Pilatus PC-21: Grossbestellung der Vereinigten Arabischen Emirate.

Stans - Die Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans haben den Umsatz im vergangenen Jahr auf 688 Mio. Fr. erhöht (2009: 620 Mio. Fr.) und das Betriebsergebnis auf 88 (78) Mio. Fr. gesteigert. Diesen Rekordzahlen steht ein deutlicher Rückgang des Bestellungseingangs und Bestellungsbestandes gegenüber.

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Grund für die Umsatzsteigerung ist laut Communiqué vom Dienstag der Grossauftrag der Air Force & Air Defence der Vereinigten Arabischen Emirate. Der Auftrag umfasst 25 PC-21 Trainingsflugzeuge und hat ein Volumen von über 500 Mio. Franken. Die Auslieferungen erfolgen in diesem Jahr.

Für die Sparte Geschäftsfliegerei sei das vergangene Jahr indessen sehr schwierig gewesen, schreibt Pilatus. In den USA, dem Hauptabsatzmarkt des PC-12 NG, habe sich die Wirtschaft noch nicht erholt. Trotzdem sei im letzten Jahr der tausendste PC-12 ausgeliefert worden.

2010 wurden insgesamt 93 Flugzeuge ausgeliefert, 12 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang der Nachfrage zeichnet sich auch beim Bestellungseingang ab. Er sank auf 355 (433) Mio. Franken; 2006 lag er noch über einer Milliarde Franken. Der Bestellungsbestand ging auf 689 (1031) Mio. Fr. zürück.

2011 wird schwierig

Der Cash-flow beläuft sich auf 112 (82) Mio. Franken. 49 (41) Mio. Fr. investierte der Flugzeugbauer in Forschung und Entwicklung, weitere 5 (9) Mio. Fr. in Sachanlagen. Der Eigenfinanzierungsgrad liegt bei 54,9 (62,5) Prozent.

Das laufende Jahr werde noch schwieriger, schreibt Pilatus-Chef Oscar J. Schwenk im Jahresbericht. Der Auftragsbestand sei limitiert, der für neue Aufträge notwendige Konjunkturaufschwung lasse auf sich warten und die Entwicklung eines neuen Flugzeuges werde viele Millionen Franken verschlingen.

Als Leitmotiv für 2011 wählt Schwenk dennoch «Zuversicht». Die Zahl der Mitarbeiter, die im letzten Jahr von 1330 auf 1395 stieg, soll weiter erhöht werden. Der Grund dafür ist die Entwicklung des neuen Flugzeuges für die Zivilluftfahrt, des PC-24. Er soll 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

(dyn/sda)

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Bei Pilatus in Stans rangeln sich die Aktionäre jetzt um die Mehrheit. Die britische Beteiligungsfirma „3i“ (*) ist ausgestiegen. Mit 41 Prozent soll nun die von Gratian Anda geführte Familienholding „Ihag“ nun gleich viele Aktien wie der Inverstor Jörg Burkart halten.

(*) „L'affaire Pilatus, les milieux engagés et la Suisse officielle face aux exportations d'armes (1978-1985), par Jean-Marie Pellaux, Université de Fribourg)

(**) 3i Group PLC (3i steht für Investors in Industries) ist ein Private-Equity-Unternehmen, Die 3i-Gruppe ist heute eines der grössten öffentlich gehandelten Private Equity Unternehmen der Welt, das weltweit operiert.
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