Komplexes System
Weitere Flüge nach Lufthansa-Streik gestrichen
publiziert: Samstag, 1. Sep 2012 / 08:25 Uhr
Auf einen neuen Streik gebe es gemäss Lufthansa  bisher keine Hinweise. (Archivbild)
Auf einen neuen Streik gebe es gemäss Lufthansa bisher keine Hinweise. (Archivbild)

Frankfurt/Main - Nach dem Streik des Kabinenpersonals von Lufthansa sind auch am Samstag mehrere Flüge ausgefallen. Es gebe «vereinzelte Flugstreichungen», sagte ein Sprecher des Unternehmens in Frankfurt am Main.

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Laut der Internetseite der Lufthansa handelte es sich dabei um 18 In- und Auslandsflüge vornehmlich zum Rhein-Main-Flughafen. Die Nachwirkungen des Streiks vom Freitag führte der Sprecher auf das «komplexe System» des Luftverkehrs zurück. So seien «Flugzeuge nicht an den richtigen Orten oder Crews nicht verfügbar» gewesen.

In Frankfurt mussten seinen Angaben zufolge etwa 350 Transitpassagiere die Nacht auf Feldbetten am Flughafen verbringen. Dies seien weit weniger gewesen als die befürchteten tausend Fluggäste. Auf einen neuen Streik gebe es bisher keine Hinweise, sagte der Unternehmenssprecher.

Der erste Streik der Flugbegleiter in der Geschichte der Lufthansa hatte am Freitag für Chaos gesorgt. Von 5 Uhr bis 13 Uhr legte das Kabinenpersonal in Frankfurt seine Arbeit nieder. Zahlreiche Maschinen blieben am Boden, Flieger aus Europa durften zwischenzeitlich nicht mehr in Richtung Frankfurt starten.

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hatte zum Streik aufgerufen. UFO hatte am Dienstag die Tarifverhandlungen mit der Lufthansa für gescheitert erklärt und einen unbefristeten Arbeitskampf des Kabinenpersonals angekündigt. Knackpunkte sind die Themen Leiharbeit und Auslagerung von Arbeitsplätzen.

(bert/sda)

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