IAEA will nicht weitermachen wie bisher
«Weiter so» ist keine Option für die IAEA
publiziert: Montag, 20. Jun 2011 / 17:34 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Jun 2011 / 21:24 Uhr
Weltweit will man Atomkraftwerke kontrollieren.
Weltweit will man Atomkraftwerke kontrollieren.

Wien - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat Konsequenzen aus der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima gefordert. «Ein 'Weiter so' ist keine Option», sagte IAEA-Chef Yukiya Amano in Wien zum Auftakt eines fünftägigen Ministertreffens zu den Lehren aus Fukushima.

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Das Vertrauen der Menschheit in die Atomenergie sei "tief erschüttert", einige Staaten hätten den Ausstieg beschlossen. "Atomkraft wird aber für viele Länder bedeutend bleiben", konstatierte Amano. Es müsse ein internationales Herangehen an die Frage geben, wie die Sicherheit von Atomkraftwerken gewährleistet werden könne.

Regierungsvertreter von 151 IAEA-Mitgliedsstaaten einigten sich beim bisher grössten Forum zur Atomkatastrophe von Fukushima auf eine Ministererklärung zu mehr Atomsicherheit. Das am Abend einstimmig beschlossene Papier formuliert in 25 Punkten vage Ideen für mehr Sicherheit, einen besseren Informationsaustausch und mehr Zusammenarbeit.

Konkrete Vereinbarungen enthält es aber nicht. IAEA-Chef Yukiya Amano soll auf Basis des Beschlusses bis September einen Aktionsplan entwickeln.

Stresstests verlangt

Amano verlangte konkret rasche Stresstests für alle 440 Atomkraftwerke auf der Welt. Die Schutzvorkehrungen gegen extreme Naturereignisse wie Erdbeben, Tsunamis und Hochwasser sollten in den nächsten eineinhalb Jahren auf nationaler Ebene überprüft werden, schlug Amano zum Auftakt des Ministertreffens vor.

Den Stresstests könnten stichprobenartige Untersuchungen seiner Behörde in Form von Inspektionen folgen. Amano forderte von den Mitgliedsstaaten mehr Kompetenzen für die IAEA bei der Überwachung von AKW. Er schlug den Delegierten ein Fünf-Punkte-Programm vor, um die Sicherheit von Atomkraftwerken zu erhöhen.

Dafür seien strengere international geltende Sicherheitsstandards notwendig. Diese jedoch müssten, anders als bislang, auch verbindlich von den Betreibern einzufordern sein. "Verbindlichkeit ist der Schlüssel", sagte Amano. Er forderte eine "ernsthafte Verpflichtung der Mitgliedsstaaten", sich auf höhere Standards zu einigen und diese auch durchzusetzen.

 

(fest/sda)

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