Walliser Know-how im Herzen der neuen Swisscom TV-Box
publiziert: Freitag, 27. Mai 2016 / 11:46 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Mai 2016 / 12:02 Uhr
Die Gründer des Startups recapp IT, das sich 2015 auf den 83. Rang in den TOP 100 Swiss Startups klassierte.
Die Gründer des Startups recapp IT, das sich 2015 auf den 83. Rang in den TOP 100 Swiss Startups klassierte.

Zwei Walliser Jungunternehmen haben mit Swisscom eine neue TV-Box entwickelt, die erstmalig eine Spracherkennung der Deutschschweizer Dialekte bietet. Die in Visp bzw. Martinach ansässigen Firmen recapp IT und KeyLemon haben die ursprünglich von einem Forschungsinstitut stammende Technologie weiterentwickelt.

Dank ihrer erfolgreichen Umsetzung in einem für die breite Öffentlichkeit bestimmten Produkt ist diese weitreichende Entwicklung eine schöne Visitenkarte für das Walliser Know-how in Sachen Software und IT-Anwendungen.

Mit der neuen, Mitte April lancierten TV-Box können die Swisscom TV 2.0 Kunden nun mit ihren Geräten Inhalte in superscharfer Qualität empfangen. Die Box wird mit einer Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon geliefert. Mit der integrierten Spracherkennung wird die Suche in den Inhalten deutlich vereinfacht, denn die einzelnen Begriffe müssen nicht mehr eingetippt werden. Die Suche umfasst dabei Film- oder Programmtitel, Namen von Schauspielern und Sportvereinen oder andere Schlüsselwörter. Die Sprachsuche unterstützt nun Französisch, Englisch und neben Hochdeutsch auch alle Deutschschweizer Dialekte.

Dass hierbei auch in der deutschsprachigen Schweiz gesprochene Dialekte berücksichtigt werden konnten, ist den Walliser Jungunternehmen KeyLemon und recapp IT zu verdanken. Bisher waren die Deutschschweizer benachteiligt, da ihre Dialekte von Geräten mit Sprachbedienung nicht erkannt wurden und sie deshalb zwangsläufig Hochdeutsch sprechen mussten, um verstanden zu werden. «Die in der neuen Swisscom TV-Box 2.0 eingesetzte Technologie ist somit eine Premiere, die in dieser Branche ganz neue Massstäbe setzt», so Peter Fregelius, Head of TV & Entertainment Technology bei Swisscom.

Schliessung einer klaren Marktlücke. Nach Ansicht von David Imseng, Gründer von recapp IT und TOP 100 Gewinner 2015, «gibt es eine klare Marktlücke, denn Informatikriesen wie Google oder Apple befassen sich nicht mit der Erkennung regionaler Dialekte». Das mit Swisscom entwickelte Projekt eröffnet somit noch weitere Perspektiven.

Die Technologie für die Sprachsuche hat ihre Ursprünge in Martinach beim Institut Idiap. Auf dieser Grundlage entstanden die Startups KeyLemon, auf Gesichts- und Spracherkennung spezialisiert und 2009 Teil der Schweizer Startup Nationalmannschaft in den USA und recapp IT, welches auf die Transkription gesprochener Inhalte spezialisiert ist. In enger Zusammenarbeit konnten die beiden Unternehmen der Swisscom in Rekordzeit eine Lösung anbieten.

«Das System funktioniert sehr gut, wenngleich es noch nicht absolut perfekt ist», präzisiert der CEO von KeyLemon, Gilles Florey. Beide Unternehmen treiben bereits die ständige Verbesserung des Produkts voran. Die beiden Startups wurden seit ihren Anfängen durch das IFJ tatkräftig unterstützt und erhielten namhafte Förderpreise, wie von Venture Kick.

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(ja/IFJ)

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