Vergleich 2011/12
Wachstum des Bruttoinlandprodukt verlangsamte sich
publiziert: Donnerstag, 29. Aug 2013 / 11:45 Uhr
Die Veränderungsrate des realen BIP dient als Messgrösse für das Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaften.
Die Veränderungsrate des realen BIP dient als Messgrösse für das Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaften.

Bern - Wie schon in den Vorjahren haben die Konsumenten die Schweizer Volkswirtschaft im Jahr 2012 angetrieben. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik nahm das Bruttoinlandprodukt (BIP) im vergangenen Jahr um 1,0 Prozent zu. 2011 war der Anstieg mit 1,8 Prozent grösser.

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Wird allerdings der leichte Anstieg des Preisniveaus berücksichtigt, beläuft sich das BIP-Wachstum im Jahr 2012 auf 1,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Weniger investiert

Eine bessere Stimmung, tiefere Preise und eine positive Situation auf dem Arbeitsmarkt und bei den Löhnen trieben den Privatkonsum an. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck nahmen 2012 stark zu.

Investiert wurde dagegen weit weniger als im Vorjahr: Das Volumen ging um 0,4 Prozent zurück, nachdem es im 2010 um 4,8 Prozent und im 2011 um 4,5 Prozent gewachsen war. Das BFS erklärt dies mit einem Rückgang im Baugewerbe und einem langsameren Wachstum beim Kauf von Ausrüstungsgütern.

Auch der Aussenhandel insgesamt hat nichts zum BIP-Wachstum beigetragen. Zwar wurden 2,5 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen exportiert. Weil die Importe aber ungleich stärker zunahmen, sank der Aussenhandelssaldo.

Stark zugenommen haben vor allem Importe (+9,4 Prozent) von Leistungen der Rückversicherungsbranche, im Tourismus, im Transportwesen sowie von technischen Dienstleistungen. Die Bilanz der Warenexporte verbessert haben beispielsweise die Chemie- und Pharmaindustrie sowie die Uhrenindustrie.

Rückgang im Baugewerbe

Das Baugewerbe musste nach vier Jahren mit starkem Wachstum eine um 1,5 Prozent tiefere Wertschöpfung verkraften. Das verarbeitende Gewerbe stagnierte insgesamt, abgesehen von boomenden Exportbranchen wie der Uhrenindustrie, der Pharmaindustrie und dem Fahrzeugbau.

Der Dienstleistungssektor nahm insgesamt um 1,1 Prozent zu. Negativ entwickelt haben sich dabei die Branchen «Information und Kommunikation» und «Gastgewerbe und Beherbergung». Deutlich zugelegt hat der Finanzsektor: Banken und Versicherungen erlebten nach vier schwierigen Jahren ein Wachstum von 2,4 Prozent.

(dap/sda)

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