Neue Studie von Orange Business Services zur Sicherheit im Unternehmen
Unternehmen fühlen sich sicherer
publiziert: Dienstag, 19. Feb 2008 / 07:30 Uhr

Es tut sich was in Sachen Sicherheit: 51,3 Prozent der multinationalen Unternehmen fühlen sich besser geschützt vor Attacken als noch im Jahr zuvor. Das geht aus einer Umfrage von Orange Business Services im dritten Quartal 2007 zum Thema IT Security Services hervor.

Für Gralshüter der IT Security ist klar: Sicherheit ist eine 24-Stunden-Aufgabe.
Für Gralshüter der IT Security ist klar: Sicherheit ist eine 24-Stunden-Aufgabe.
Befragt wurden leitende Angestellte und Entscheidungsträger von 300 Unternehmen in sieben europäischen Ländern wie Deutschland, Dänemark und der Schweiz mit dem Ziel, mehr aus erster Hand über die aktuelle Sicherheitslage in multinationalen Firmen zu erfahren.

So sicher wie letztes Jahr

Zumindest 43,6 Prozent glauben, dass ihr Unternehmen genauso sicher wie im Jahr davor ist. Nur 5,1 Prozent gaben an, dass ihr Netzwerk dieses Jahr mehr Schwachstellen aufweist. Daraus ergibt sich auch die Rangfolge der zu bekämpfenden Sicherheitsprobleme: Hier stehen Serviceausfälle durch Attacken an erster Sorgenstelle (59,8 Prozent). Das Thema Hackerangriffe von Aussen steht bei 52 Prozent ebenso hoch oben auf der Agenda. Spam stufen nur 37,2 Prozent und Viren auf drahtlosen oder mobilen Geräten 39,1 Prozent der Befragten als Sicherheitsproblem mit hohem Gefahrenpotenzial ein.

Sicherheitsstandards

Security-Richtlinien in europäischen Unternehmen werden immer ernster genommen, denn rechtlich gesehen haftet der Geschäftsführer für Schäden, die durch mangelnde IT-Sicherheit entstehen. Zwei Drittel der Befragten (66,7 Prozent) sind sich dessen bewusst und haben deshalb bereits eine unternehmensweite Sicherheitspolitik eingeführt. Lediglich 5,1 Prozent haben bis jetzt noch nicht darüber nachgedacht. Ein grosser Prozentsatz ist sogar noch einen Schritt weiter: Für 74,4 Prozent gehört bereits Security Incident-Reporting beziehungsweise -Handling sowie Security Infrastruktur-Konsolidierung (61,5 Prozent) zum Unternehmensalltag. 48,7 Prozent führen regelmässige Regulatory Compliance Programme wie Sarbanes-Oxley- oder European Privacy-Richtlinien und IT Risk Management-Programme durch.

CIO setzen auf Firewall

Die Firewall bleibt der beste Freund des CIO: Auf einer Bewertungsskala von eins (niedrige Priorität) bis fünf (hohe Priorität) wurden im Rahmen der Umfrage verschiedene Sicherheitstechnologien bewertet. Die meisten CIO lassen mittlerweile fast kein Hilfsmittel mehr ausser Acht. Als äusserst wichtig stuften 86,7 Prozent beziehungsweise 84 Prozent der Studien-Teilnehmer den Unternehmensschutz durch Firewalls und den Anti-Viren-Schutz ein. 72,9 Prozent betreiben mit höchster Priorität Patch-Management und für 69,1 Prozent steht Network Access Control mit an erster Stelle.

Sicherheit aus der Hand

Welche IT-Security-Themen werden von Unternehmen ausgelagert? Mehr als die Hälfte der Befragten (56,4 Prozent) setzt beim Thema Spam-Filtering auf Outsourcing und immerhin 10,3 Prozent haben dies für nächstes Jahr geplant. Auch die Firewall (46,2 Prozent) und das Thema Website-Filtering oder –Blocking (43,6 Prozent) werden laut Umfrage gerne outgesourct.

Finanzierungsansatz der IT-Sicherheit

88,6 Prozent der Entscheider in Europa gaben auf die Frage nach der Finanzierung von IT-Security-Projekten an, dass dies Teil des gesamten Unternehmensbudgets sei. Ein Drittel verfügt über ein eigenes Sicherheits-Budget und 58,3 Prozent der Teilnehmer haben ein Risiko Management Programm für IT-Security im Einsatz. Auf der anderen Seite erklärten jedoch noch 17,1 Prozent, dass IT-Security nicht im IT-Budget enthalten ist.

Zwei bis zehn Prozent vom Gesamtbudget

Wie hoch sind dabei die Ausgaben für IT-Sicherheit prozentual im Verhältnis zum gesamten IT-Budget? 30,8 Prozent gibt zwischen zwei und vier Prozent vom Gesamtbudget für Security aus. Bei 30,7 Prozent der Befragten sind es sogar vier bis sieben Prozent und immerhin 10,3 Prozent gestehen der Sicherheit mehr als zehn Prozent zu. Und die Tendenz ist steigend: Denn das Thema Sicherheit scheint in Unternehmen mehr und mehr Gehör zu finden. Dies belegt folgende Tatsache: Ganze 87,2 Prozent der Entscheider in multinationalen Unternehmen wollen im nächsten Jahr mehr Geld für Security-Projekte ausgeben.

«24-Stunden-Verantwortung»

Daniel Anastasi, Security Consultant Orange Business Services Schweiz, zu den Ergebnissen der Umfrage: «Das Thema Sicherheit ist eine 24-Stunden-Verantwortung, die sowohl Firmenchefs als auch IT-Administratoren nachhaltig auf Trab hält. Sie müssen ihre Unternehmen umfassend vor allen neuen Gefahren schützen und dabei gesetzliche Richtlinien befolgen, die weltweit variieren. Gleichzeitig müssen Mitarbeiter, Zulieferer, Kunden und Partner problemlos auf Daten zugreifen können. Ein heikler Balanceakt – der komplex und kostenintensiv ist.»

(sz)

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