Erfolgreicher Change mit Six Sigma
Unternehmen der Zukunft
publiziert: Freitag, 9. Jan 2009 / 07:48 Uhr

«Wir haben in den letzten zehn Jahren mehr Veränderungen/Change gesehen als in den 90 Jahren davor», sagt J. Scheephouwer, CEO der niederländischen KPN Telecom. Veränderungen sind für Unternehmen nicht neu, doch die Geschwindigkeit, mit der Veränderungen jetzt und voraussichtlich in Zukunft stattfinden, überfordert viele Unternehmen.

Six Sigma beschreibt ein datengetriebenes Vorgehen zur Schaffung höchstmöglicher Qualität.
Six Sigma beschreibt ein datengetriebenes Vorgehen zur Schaffung höchstmöglicher Qualität.
Gemäss der von IBM weltweit veröffentlichten CEO Studie 2008 sind 83 Prozent der global befragten 1000 CEO der Meinung, dass die nahe Zukunft gravierende Veränderungen in der eigenen Unternehmung bringen wird. Doch nur 61 Prozent der Befragten gaben an solchen Change in der Vergangenheit auch rasch und erfolgreich bewältigt zu haben. Dieser «Change Gap» von 22 Prozent hat sich seit 2006 mehr als verdreifacht. Gleichzeitig kam die IBM-Studie 2008 zum Ergebnis, dass das erfolgreiche Unternehmen der Zukunft jenes ist, das genau diese Change-Herausforderungen bewältigen kann.

Six Sigma und Lean Sigma

Eine mögliche Methode, Change erfolgreich, umfassend und nachhaltig zu gewährleisten, ist Six Sigma oder Lean Sigma. Als konkretes Beispiel sei ein international tätiges Versicherungsunternehmen erwähnt, das für seinen Markteintritt die Methode Lean Sigma anwandte. Dabei stand die Zusammenführung von strategischen Kernprozessen aus drei eigenständigen Versicherungen in drei osteuropäischen Ländern im Vordergrund. Ein internationales Team konnte dabei eine Prozess-Optimierung von anfangs 7,5 bis 59 Tage auf 2h10 bis 2h50 Prozessdurchlaufzeit realisieren.

Effizienter und günstiger

39 Prozent der befragten CEO sind der Meinung, dass die Optimierung von operativen Tätigkeiten wesentlich für den Erfolg des Unternehmens der Zukunft sein wird. Unmittelbar nachvollziehbare Erfolge und transparente Ergebnisse dank Six Sigma sollen dem globalen Trend der gescheiterten Veränderungsprozesse in Unternehmen entgegen wirken. Die Transparenz der Methode und die strikte Einhaltung von Methodenwerkzeugen sind ebenso Erfolgsfaktoren wie die Gewährleistung, dass die besten Talente des Unternehmens sich mit der Unternehmensoptimierung auseinandersetzen. In Six Sigma bestens ausgebildete Mitarbeiter konnten in einem bekannten Schweizer Versicherungsunternehmen die Zeit von der Antragsstellung bis zum Erhalt der Versicherungspolice von anfangs bis zu 20 Tage auf 4 bis 9 Tage reduzieren und damit wesentlich zu Effizienz und Kostenreduktion beitragen.

Höchste Prozessgüte erreicht

In einem IT-Service-Unternehmen konnten die durch IT-Changes verursachten Ausfälle, von denen die Endkunden direkt betroffen waren, dank der Six-Sigma-Methode wesentlich reduziert werden. Neben der unternehmensübergreifenden Transparenz des gesamten Prozesses, das der Risikoreduzierung dient, konnte eine Prozessgüte von 99,53 Prozent erreicht werden.

Anwendung von Six Sigma

Six Sigma beschreibt ein datengetriebenes Vorgehen zur Schaffung von höchstmöglicher Qualität auf Basis detaillierter, quantitativer Messung der Performance einzelner Prozesse. Mitglieder der Organisation nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein. Six Sigma ist allein anwendbar, wenn ein Unternehmen versucht, seine Performance in Prozessen jeglicher Art zu verbessern. Der Nutzen besteht in: quantitativer Messung der Prozessperformance, allgemein anwendbarem Vorgehen und der Schaffung von Vergleichbarkeit zwischen Prozessen mit unterschiedlichem Charakter. Voraussetzung ist die eindeutige Zuordenbarkeit der verschiedenen Six-Sigma-Rollen zu Mitarbeitern und ein Verständnis über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge der Beteiligten.

(jc/KMU Magazin)

Six Sigma und Co....viel theoretisches Wissen
Six Sigma wurde mitte der 1980er Jahre eingeführt und kam eigentlich nie so recht vom fleck. Aufwand und Ertrag standen in einem ungleichen Verhältnis. Erst mit Lean Six Sigma gelang der Durchbruch.
Nachteil solcher Methoden ist, dass das Unternehmen sich hierfür spezifisches Methodenwissen mit den notwendigen Tools aneignen muss. Das kostet bereits sehr viel Geld und Ressourcen. Systeme sind notwendig, um den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und die Qualität sicherzustellen, um letztlich Mehrwert zu schaffen. Die Herausforderung dabei besteht aber darin, dass sie auf Theorien über Prozesse und deren Auswirkungen auf die Unternehmen aufbauen und weniger wie Prozesse innerhalb des Unternehmens tatsächlich ablaufen.
Eine pragmatischere Lösung ist das Operations Audit oder Operations Efficiency Assessment, weil es sich vollständig auf praktisches Erleben der Prozesse abstützt. Es betrachtet die Realität wie sie tatsächlich ist und schafft einen neutralen, transparenten und detaillierten Einblick ins aktuelle Geschehen
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