Forderung des IWF
Ukraine erhöht Gaspreise für Haushalte drastisch
publiziert: Donnerstag, 1. Mai 2014 / 09:47 Uhr
Haushalte müssen mit immer höheren Gaspreisen rechnen. (Symbolbild)
Haushalte müssen mit immer höheren Gaspreisen rechnen. (Symbolbild)

Kiew - Auf Druck internationaler Kreditgeber hat die nahezu bankrotte Ukraine die Gaspreise drastisch erhöht. Privathaushalte müssen seit Donnerstag 40 Prozent mehr bezahlen. Zum 1. Mai 2016 und zum 1. Mai 2017 sind Aufschläge von jeweils 20 Prozent geplant.

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Damit kommt die Übergangsregierung in Kiew einer Forderung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach. Das Gremium hatte der Ex-Sowjetrepublik am Vorabend einen überlebensnotwendigen Kredit in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar gewährt.

Die Ukraine hofft, bis zum 8. Mai eine erste Tranche über drei Milliarden Dollar zu erhalten. Das Land muss allein beim Nachbarn Russland Schulden von mehr als drei Milliarden Dollar für Gaslieferungen begleichen.

Moskau plädiert für innerukrainischen Dialog

Zur Beilegung der Ukraine-Krise schlug Russland derweil Verhandlungen zwischen der Übergangsregierung in Kiew und Vertretern der Regionen vor. Laut Aussenminister Sergej Lawrow sollen diese unter Aufsicht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stehen.

Er hoffe, dass der Westen einem solchen Dialog nicht im Wege stehe, sagte Lawrow am Mittwochabend (Ortszeit) zum Abschluss seiner Lateinamerikareise in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Die Übergangsregierung in Kiew steht wegen der Unruhen im Osten des Landes unter Druck. Prorussische Milizen kontrollieren mehr als ein dutzend Städte in der Region. Die ukrainische Regierung versetzte die Armee am Mittwoch in «volle Kampfbereitschaft».

«Hilflose» Sicherheitskräfte

Interimspräsident Oleksander Turtschinow räumte jedoch gleichzeitig ein, die Sicherheitskräfte seien «hilflos» gegenüber den prorussischen Separatisten. Diese halten seit Freitag sieben OSZE-Militärbeobachter fest.

Lawrow verlangte am Mittwoch ihre Freilassung. Die russische Regierung habe aber keinen direkten Einfluss auf die bewaffneten Kämpfer in der Ostukraine, beteuerte der Aussenminister.

Milizenführer Wjatscheslaw Ponomarjow hatte zuvor erklärt, die Beobachter würden «bei erster Gelegenheit» freigelassen. Die Gespräche verzögerten sich aber «aus technischen Gründen». Details nannte Ponomarjow nicht.

(awe/sda)

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