US-Senat geht gegen UBS und Bankgeheimnis vor
publiziert: Donnerstag, 17. Jul 2008 / 07:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Jul 2008 / 16:00 Uhr

Washington - Der US-Senat greift das Schweizer Bankgeheimnis an. In einem Bericht über Steuerparadiese wird die Schweizer Grossbank UBS beschuldigt, die Steuerhinterziehung in den USA unterstützt zu haben.

Das Bankgeheimnis ist in Gefahr.
Das Bankgeheimnis ist in Gefahr.
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«Die Steuerparadise sind in einen Wirtschafts-Krieg gegen die USA verwickelt», sagte demokratische Senator Carl Levin, Präsident der zuständigen Subkommission, bei der Präsentation des Berichts am Mittwoch, einen Tag vor der Anhörung von zwei UBS-Mitarbeitern. «Wir sind entschlossen, die Mauer des Bankgeheimnisses zu zerschlagen».

Gemäss dem Bericht gehen dem Land jährlich rund 100 Mrd. Dollar durch Steuerhinterziehung verloren. Allein die UBS beherberge in der Schweiz 19'000 Konten von amerikanischen Kunden mit Geldern in der Höhe von 17 Mrd. Dollar.

LGT lehnt Teilnahme am Hearing ab

In dem Bericht wird beschrieben, wie die UBS und die liechtensteinische LGT amerikanischen Steuerzahlern dabei geholfen haben sollen, Steuern zu hinterziehen. Im Unterschied zur Grossbank UBS lehnte die LGT die Teilnahme am Hearing mit der Untersuchungskommission des US-Senats ab.

Laut LGT-Angaben stammt ein Grossteil der von der Subkommission untersuchten Daten aus einer Zeit, in der ganz andere aufsichtsrechtliche Bestimmungen in Kraft waren. Die im Bericht genannten Einzelfälle spiegelten in keiner Weise die heute üblichen Geschäftspraktiken der LGT wider.

Vertrauliche Kundeninformationen

Die von der Subkommission unter die Lupe genommenen Daten betreffen gemäss der LGT vertrauliche Kundeninformationen, welche 2002 von einem ehemaligen Mitarbeiter bei der Tochtergesellschaft LGT Treuhand AG gestohlen wurden und bis in die siebziger Jahre zurückgehen.

Weiter betont die Fürsten-Bank, sie sei nicht für die Einhaltung der steuerlichen Bestimmungen durch ihre Kunden verantwortlich und könne auch keine Kontrollfunktion ausüben. Jede Andeutung, illegale Aktivitäten unterstützt zu haben, werde entschieden zurückgewiesen, hält die LGT fest.

(fest/sda)

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