US-Medien: UBS wird nicht mit Samthandschuhen angefasst
publiziert: Sonntag, 12. Jul 2009 / 10:04 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Jul 2009 / 12:27 Uhr

New York - Die Zeitungen und Sender in den USA berichten nicht auf den Titelseiten über den Steuerstreit, in dem die US-Behörden 52'000 Kontendaten einfordern.

Der UBS drohe die Beschlagnahmung von Eigentum, atemberaubende Strafgelder und Gefängnis für UBS-Entscheidungsträger, heisst es im «Wall Street Journal».
Der UBS drohe die Beschlagnahmung von Eigentum, atemberaubende Strafgelder und Gefängnis für UBS-Entscheidungsträger, heisst es im «Wall Street Journal».
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Ein bedeutender Sieg der US-Regierung, erhofft sich die Webseite des konservativen Medienunternehmens Fox News im Gerichtsfall, dessen erste Anhörung am Montagmorgen in Florida (15 Uhr MESZ) stattfindet.

Der Fox-Bericht merkt weiter an: «Die Aussicht, dass amerikanische Steuerzahler weiter Geld auf schwarzen Konten verstecken können, schwindet.» Ob Vergleich oder Gerichtsentscheid: Der Sender rät, Steuersünder sollten sich noch vor September selbst anzeigen, um heftige Strafen zu vermeiden.

Die Zeitung «New York Times» hat die Diskussionen um einen Vergleich schon vor einem Monat angeheizt, als sie einen anonymen Beamten zitierte, der bestätigte, dass Vergleichsgespräche im Gang seien.

Die UBS sei laut dem US-Mediensprecher nun zu einem Vergleich bereit, der auch eine finanzielle Komponente beinhalte, berichtete die Zeitung am Samstag. Kein neues Wort seitens der US-Behörden hat die «Times» aber in Erfahrung bringen können.

Sie zitiert den Botschafter der Schweiz in Washington, Urs Ziswiler, der am Rande des Besuches von Bundesrätin Doris Leuthard gesagt haben soll, die UBS sei nicht willig, die Steuern von Kunden zu zahlen, die hinterzogen hätten.

Harte Massnahmen für UBS

Das «Wall Street Journal» prophezeit: Am Montag wird die US-Regierung klar machen, dass von der UBS erwartet wird, der Forderung nachzukommen. Mache die Bank das nicht, schlägt der Hammer, mit allem, was rechtlich möglich ist, zu, zitiert die Zeitung einen Experten.

Der UBS drohe die Beschlagnahmung von Eigentum, atemberaubende Strafgelder und Gefängnis für UBS-Entscheidungsträger, heisst es weiter. Das Argument der Bank und der Schweizer Regierung, eine Herausgabe der Daten breche Schweizer Recht, wird in den USA nicht gross beachtet.

Die «Financial Times» berichtet indes, die lange Steueraffäre mache es der UBS schwer, einen neuen Chef der Vermögensverwaltung zu finden. Gemäss Informationen der Zeitung, zögerten mögliche Kandidaten, weil der Ausgang des Falles zu unsicher sei.

(smw/sda)

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So ganz kann ich Ihnen
da nicht beipflichten, lieber bezi Die USA haben sogar einmal einen Präsidenten zum Teufel gejagt, als der sich über dem Gesetzt schwebend empfand! (R. Nixon) Die USA würden darauf keine Rücksicht nehme, die gehen recht hart mit ihren Politikern um! Bei uns ist so was fast undenkbar und so gut wie ausgeschlossen.
Falls die US-Bürger ihr Geld hier in der Schweiz zur UBS brachten, ist unser Bankgeheimnis gültig, falls sie es bei eine Filiale der UBS in den USA brachten, unterliegt die Sache der Gesetzgebung dort. Wir können schliesslich nicht unsere eigenen Gesetze in den USA machen. Was würden wir sagen, wenn das die ausländischen Banken bei uns tun würden?
Darüber wird man leider nicht genügend hier aufgeklärt, wo haben die betroffenen US-Bürger ihre Anlagen getätigt, weiss das jemand?
was würde wohl usa sagen....
was würde wohl die usa dazu sagen wenn rauskommt das sich unter den 52000 kundendaten auch leute aus dem us-kongress befinden? das würden sie wohl gleich wieder vertuschen....DARIN SIND JA DIE USA MEISTER!! IM VERTUSCHE!!!
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