US-Firmenchefs sahnen 2010 ab
publiziert: Montag, 9. Mai 2011 / 16:18 Uhr
Die 350 grössten US-Unternehemen zahlen ihren Chefs im Schnitt 11 Prozent mehr.
Die 350 grössten US-Unternehemen zahlen ihren Chefs im Schnitt 11 Prozent mehr.

New York - Die Chefs der grossen US-Konzerne haben im vergangenen Jahr gut verdient. Nach einer Erhebung des «Wall Street Journal» (Montag) stieg der Verdienst im Vergleich zum Krisenjahr 2009 um 11 Prozent auf im Schnitt 9,3 Mio. Dollar. Darin eingerechnet sind das Festgehalt und alle Boni.

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Erstaunlicherweise waren es aber nicht die Bankchefs, die am meisten absahnten. Mit einem Jahresgehalt von 84,3 Mio. Dollar stellte stattdessen der Boss des Unterhaltungskonzerns Viacom (MTV, Paramount, Nickelodeon), Philippe Dauman, alle anderen in den Schatten.

Medienchefs bekommen am meisten Geld

Auf Rang zwei landete der Lenker der Softwarefirma Oracle, Larry Ellison, mit 68,6 Mio. Dollar. Rang drei bekleidete mit 53,9 Mio. Dollar abermals ein Fernsehmann: Leslie Moonves von CBS.

Überhaupt landeten die Medienchefs ganz oben in der Rangliste, dabei hat die Branche gerade erst eine schwere Krise hinter sich. Weitere Grossverdiener waren Ford-Chef Alan Mulally (25,8 Mio. Dollar), IBM-Chef Samuel Palmisano (24,1 Mio. Dollar) oder der Chef des weltgrössten Ölkonzerns ExxonMobil, Rex Tillerson, mit 21,0 Mio. Dollar.
 

In die Rangliste eingeflossen sind die 350 grössten US-Unternehmen, die bis zum 30. April ihre Jahresberichte veröffentlicht haben. Die Auswertung hat die Beratungsgesellschaft Hay Group im Auftrag des «Wall Street Journal» durchgeführt.

(fest/sda)

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