US-Banken schütten Boni in Rekordhöhe aus
publiziert: Dienstag, 12. Okt 2010 / 13:14 Uhr
Manager kassieren horrende Boni.
Manager kassieren horrende Boni.

Washington - US-Banken und Finanzkonzerne an der Wall Street in New York schütten dieses Jahr einer Studie zufolge Sonderzahlungen von insgesamt 144 Mrd. Dollar an Manager aus.

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Dies entspricht einem neuen Rekord, wie das «Wall Street Journal» vom Dienstag unter Berufung auf eine Auswertung der Daten von insgesamt 35 Unternehmen der Finanzbranche berichtete. Dies seien vier Prozent mehr als im vergangenen Jahr, als die Branche 139 Mrd. Dollar in Form von Direktzahlungen, Boni, Prämien oder Aktienoptionen ausschüttete.

Bei 29 der 35 untersuchten Geschäftsbanken, Investmentbanken, Hedge Fonds und Vermögensverwalter nahmen die Umsätze in diesem Jahr zu, wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf die Studie berichtete.

Die Gewinne der Finanzkonzerne lägen mit 61 Mrd. Dollar aber noch immer rund ein Fünftel unter dem Niveau von vor der Finanzkrise im Jahr 2006. Trotzdem seien die Sondervergütungen an die Mitarbeiter seitdem hingegen um 23 Prozent gestiegen.

Die US-Finanzindustrie ist wegen hoher Bonuszahlungen während der Finanzkrise massiv in die Kritik geraten. Viele Institute mussten in der Krise mit Staatshilfe gestützt werden. Im Juni kündigten US-Behörden schärfere Richtlinien für Bonuszahlungen an, mit denen unter anderem risikoreiches Verhalten von Bankern unterbunden werden sollte, dass die weltweite Finanzkrise begünstigte. Die Regelungen schlossen Sonderzahlungen an Beschäftigte der Branche jedoch nicht grundsätzlich aus.

(sl/sda)

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Bei den Meisten...
...vielleicht.

Ich persönlich habe ca. ein Dutzend Bekannte und Freunde die von Kurzarbeit betroffen waren bei ihren Arbeitgeber. Meine Frau musste einen Vereinbarung unterschreiben für 6 Monate 10% weniger Lohn!
Drei meiner Freunde wurde gekündigt, zwei haben glücklicherweise sofort einen neuen Job gefunden, wenn auch beide mit weniger Lohn. Einer ist immer noch arbeitslos.

Mein Nachbar hat 20% seines gesparten Vermögens verloren, weil er in sogenannte "total returns" investiert hat. Und er hatte noch Glück mit 20%.

Sie irren Midas, und zwar gewaltig. Viel mehr Menschen haben unter dieser von der Finanzbranche verursachten Krise gelitten/leiden immer noch als Sie denken. Nur sprechen die wenigsten darüber, das ist so etwas wie ein Tabu hier. Man will nicht zugeben, dass man betroffen ist.

Die Bonis der Banken gehen die Gesellschaft sehr wohl einen Sch**ssdreck an. Denn diese Branche hat jeglichen Kontakt zur normalen Menschheit verloren. Ethik und Moral existieren nicht mehr. Kritikfähigkeit oder Lernfähigkeit ist völlig abhandengekommen.
Es gibt so etwas wie soziale ethische und moralische Verantwortung der Wirtschaft gegenüber dem Volk. Die Finanzbranche hat sich davon längst abgekoppelt.

Zu den Aktionären: Eine Aktionärsdemokratie existiert nicht. Das ist eine Illusion und gerade die CEO's von Konzernen nützen dies gnadenlos aus um utopische Löhne/Boni jedes Jahr durchzuwinken lassen.

Der einzige Grund warum wir in der Schweiz noch realtiv gut dastehen ist, weil das Volk das verdiente Geld immer noch unter die Leute bringt und nicht einfach spart und weil wir eine grosse KMU Landschaft haben, die moralisch, ethisch und sozial denkt und handelt.
Genau, bei den meisten nur im Kopf
Genau! Krise. Alle reden von Krise. Die meisten nur weil sie so blöd sind es sich täglich sensationsmässig von den Medien in die Birne hauen zu lassen.

Haben Sie was bemerkt in Ihrem Umfeld? Ich nicht. Haben Ihre Bekannten sich eingeschränkt, verändert, umdisponiert? Bei mir nicht. Hauptsache man jammert und fliegt zum Billigshoppen noch vor Weihnachten nach New York.

Der Rest ist meistens eine Sozi-Ideologie oder Neiddiskussion. Wer arm ist war es vorher meist auch, wer reich ist war es vorher meist auch. Um 1800 wurden die Reichen immer reicher und um 2010 eben auch. Hey ja! Glaubt es, die Welt war schon immer scheiss ungerecht. Selbst bei den Sozis gibt es die Hämmerlis und jene die mit Rückenschmerzen auf dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Für mich ist die Sache relativ einfach:

1. Bonis von Banken und Firmen die keine staatlichen Finanzstützen erhalten haben sind Privatgeld und gehen die anderen einen Scheissdreck an.

2. Banken die staatliche Hilfen entgegennahmen sollten erst wieder Boni ausbezahlen dürfen, wenn die Schulden bei den Steuerzahlern getilgt sind.

3. Dividenden, Lohnzahlungen und Bonis von Privatfirmen werden versteuert, die Höhe der Bezüge gehen aber dem Staat und allen anderen ausser den Aktionären einen Scheissdreck an.


Stell Dir vor es ist Krise und keiner macht mit.
Krise existiert nicht
Die Banken leben in einem eigenen Universum wo nur der Eigennutz und Selbstbereicherung zählt.
Wenn eine Krise dadurch verursacht wird, existiert diese in deren Köpfen nicht.
Die Krisen dürfen dann das gemeine Fussvolk ausbaden und die Unternehmen die keine Kredite mehr erhalten.
Auch beim nächstem Zusammenbruch (der bestimmt kommt) werden die Staaten wieder reihenweise Banken retten um danach dann wieder keinerlei Regulierungen einzuführen.

Sehen wir es ein. Den Kampf gegen die Finanzmächte haben wir verloren, sie regieren die Welt.
Die Boni werden auch weiterhin in abstrusen Milliarden Beträgen ausbezahlt werden.
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