US-Autobauer verschärfen Sparmassnahmen
publiziert: Donnerstag, 18. Dez 2008 / 07:41 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Dez 2008 / 18:48 Uhr

Detroit - Die ums Überleben kämpfenden US-Autobauer greifen zu immer drastischeren Sparmassnahmen. Wegen der Kreditklemme und einem drastischen Absatzeinbruch stoppt der US-Autobauer Chrysler seine Produktion.

Der Autoabsatz von Chrysler ist um bis zu 25 Prozent gefallen.
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Der kriselnde US-Autokonzern Chrysler erklärte, er halte seine Bänder wegen Absatzeinbrüchen und Kreditklemme ab Freitag für mindestens einen Monat an.

Der Produktionsstopp solle einen Anstieg der Lagerbestände verhindern. Chrysler-Händler verkaufen auch wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten bis zu 25 Prozent weniger Autos.

Der zweitgrösste US-Hersteller Ford kündigte als neue Sparmassnahmen an, im Januar zehn Werke in Nordamerika für mindestens eine Woche zu schliessen. So soll die Produktion wie geplant im ersten Quartal um fast 40 Prozent gestutzt werden.

GM hatte bereits zuvor drastische Kürzungen der Fertigung um rund 30 Prozent angekündigt. Nun werden sogar befristet Bauarbeiten an einem neuen US-Zukunftswerk für sparsame Motoren eingestellt.

Druck auf US-Regierung

Analysten erklärten, durch die Sparmassnahmen erhöhe sich der Druck auf die US-Regierung, rasche Hilfemittel für die US-Autohersteller zu beschliessen. Chrysler und die Opel-Mutter General Motors hoffen, dass US-Präsident George W. Bush Geld aus dem Finanzrettungspaket für sie abzweigt.

US-Finanzminister Henry Paulson plane für GM und Chrysler rasche Notkredite von mehr als 14 Mrd. Dollar aus dem zunächst für die Finanzbranche gedachten Rettungspaket. So sollen die Autobauer zumindest über das erste Quartal 2009 hinweg zahlungsfähig bleiben, berichtete die «New York Times». Andernfalls droht binnen Wochen die Insolvenz.

Neue Voraussagen lassen befürchten, dass sich die Lage 2009 dramatisch zuspitzen wird.

(bert/sda)

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