
Rom - Die UNO hat angesichts eines weltweiten Anstiegs der Preise für Lebensmittel vor dem Ausbruch einer ähnlich verhängnisvollen Krise wie vor vier Jahren gewarnt. Die jüngsten UNO-Daten weisen auf den ersten Preisanstieg seit drei Monaten.
Damals trug ein Mix aus einer ganzen Reihe von Faktoren wie hohen Ölpreisen, schlechtem Wetter, Exportbeschränkungen zu gewaltsamen Protesten in armen Ländern wie Ägypten, Kamerun und Haiti bei, weil sich die Menschen immer weniger zu Essen leisten konnten.
Auch Spekulationsgeschäfte auf Ernte-Ausfälle und die zunehmende Produktion von Biokraftstoffen sollen die Nahrungsmittelpreise in die Höhe getrieben haben.
Dürre in den USA
Anlass für die Warnung der UNO sind die jüngsten Daten der FAO zur weltweiten Entwicklung der Lebensmittelpreise. Demnach sind diese im Juli erstmals nach drei Monaten wieder gestiegen.
Der Hauptgrund sei die schlimmste Dürreperiode im Mittleren Westen der USA seit 1956. Der Mais verteuerte sich deshalb im Juli um fast 23 Prozent. Die internationalen Weizenpreise folgten und legten etwa 19 Prozent zu.
Abbassian sagte, noch stelle sich die Lage anders dar als vor vier Jahren, als die Ölpreise Rekordstände erreicht hatten und so zusätzlich die Kosten für die Bauern in die Höhe trieben. Ausserdem gehe er derzeit nicht davon aus, dass erneut Beschränkungen für Exporte verhängt würden. Aber wenn sich so eine Politik wiederhole, sei alles möglich.
Höhere Lebensmittelpreise bedeuten vor allem für die ärmsten Länder der Erde höhere Importrechnungen, da sie selbst nicht genügend Nahrungsmittel produzieren. Eine Milliarde Menschen sind bereits zu arm, um sich selbst versorgen zu können.
Am Mittwoch erklärte die Wohltätigkeitsorganisation Oxfam, weitere Millionen Menschen seien insbesondere wegen des Anstiegs der Getreidepreise von Hunger und Unterernährung bedroht.
(knob/sda)
Lebensmittel wegwerfen: Es gibt da die Aktion Tischlein deck dich, dort finden Sie eine Liste der Lieferanten hier in der Schweiz, welche ihre Produkte dort abgeben für minderbemittelte Menschen. Ich persönlich finde das super.
Übrigens: Vielen Dank auch Ihnen jorian, dass Sie sogar das verstehen, was ich gar nicht hinschreibe. Manche Leute verdrehen einem noch die Sätze, die man ganz klar schreibt.
Würden wir uns vegetarisch ernähren, wäre das Problem noch kleiner. (Von wegen zu wenig Lebensmittel)
Das mit den Spekulationen muss aufhören.
Nur die Fischfarmen mit dem MSC Gütezeichen zu belohnen kann ja wohl nicht der richtige Weg sein.
Monsato mit dem Panda zu belohnen wohl auch nicht. Wir brauchen keine gentechnischveränderten Lebensmittel sondern willige Politiker!
Überfluss; Wüssten die Menschen wieviele Lebensmittel weggeschmissen würden, würde ihnen ganz anders. Usere Läden sind bis zum Ladenschluss voll.........
Am Thema vorbei, Viele Menschen wissen gar nicht was Frischbackbrot ist, ansonsten würden sie es boykottieren!
Halb ausgebacken aus dem Backofen ab in den Schockgefrierer. Weiter mit dem Lastwagen, der natürlich die Gefrierkette nicht unterbrechen darf. Anschliessend wird es in der Filiale fertiggebacken!
Ich bin nicht der Papst ich kaufe auch Frischbackbrot, für Knoblauchbrot gibt es nichts besseres. Nur denke ich, dass es den meisten Menschen nicht bewusst ist. Mit wieviel Energie das verbunden ist.
Von Enerige sparen reden und ins Ausland einkaufen gehen. Von Energie sparen reden und nicht saisongerecht Einkaufen.
Ich weiss von Ihnen, dass Sie auf Saisonartikel schauen. Also sind Sie damit nicht gemeint.
Auch ein Schwein, ein Rind oder ein Huhn isst ein Mehrfaches am Gewicht, welches das Tier am Tag der Schlachtung auf die Waage bringt. Und eben Fische: Mein Mund befindet sich direkt unter meiner Nase und diese weigert sich, einen Fisch auch nur zu riechen. Kurz und bündig, ich esse keinen Fisch.
Agent Orange: Sie können auch eine Atombombe abwerfen oder Medikamente missbrauchen. Trotzdem bin ich für Atomstrom und für Medizin. Was ich selber von Pestiziden und Dünger halte, das habe ich bereits geschrieben und ich ernte trotzdem jedes Jahr etwas.
Zum WWF: Das Buch habe ich nicht gelesen, jedoch einige Kritiken und auch eine Stellungnahme des WWF. Ganz sauber scheint diese Geschichte auf beiden Seiten nicht zu sein - nur so mein Eindruck.
Die Monokulturen sind auch hier in Europa noch sehr verbreitet. Den Grund dafür vermute ich in der einfacheren Ernte. Man kommt jetzt langsam davon weg, aber gut Ding will Weile haben.
Was Sie übrigens in Ihrem vorherigen Post geschrieben haben, dass oft das Falsche angebaut werde, da hatten Sie voll Recht. Ich könnte Ihnen von einer Frau erzählen, welche etwa fünf Jahre lang erfolglos Melonen bei uns im Garten gesät hat. Jetzt hat sie es endlich gemerkt und dieses Jahr keinen diesbezüglichen Versuch mehr unternommen.
Agent Orange ist ein Verwandter von Roundup und wurde unter anderem in Vietnamkieg eingesetzt.
Roundup verseucht unsere Böden. Wie schon geschrieben werden Monokulturen vom WWF als nachhaltig bezeichnet.
Es geht hier um Nahrungsmittel, darum gehe ich nicht auf anderes ein wo dem WWF vorgeworfen wird.
Es kann einfach nicht sein, dass Nahrungsmittel, nur angebaut werden damit sie nachher im Tank landen.
Fische: Sie können auf ihrer Suchmaschine folgendes eingeben. 5 Kilo Fisch ein Kilo Lachs.
Bei der Lachszucht werden Anti (gegen) biotika (bio = leben) eingesetzt. Die Antibiotika bleiben im Meerwasserkreislauf. Die Lachszucht erhält dennoch das MSC Zertifikat... Ähm vom WWWF.
Falls Sie Interesse haben, können Sie gerne das Schwarzbuch WWF lesen. Wie schon geschrieben umsonst wollte es der WWF nicht verbieten. Es ist ihm nicht gelungen.
Im deutschsprachigen Raum sind schon genug Bücher verboten.
Ich kaufe wenn möglich Saisonprodukte.
Gewisse Sachen kaufe ich direkt vom Bauern. Das ist gerechter Handel ohn Lizenznehmer und Lizenzgeber.
Mensch da kommt mir noch etwas in den Sinn. Es gibt doch den Victoriaseebarsch, hat jemand den Film Darwin's nightmare gesehen?
Die Anwohner vom Victoriasee geben sich mit dem Abfall vom Fisch ab und nach Europa kommt der beste Teil vom Fisch............
Und wenn wir bei jemandem einen Fehler suchen, dann werden wir mit Bestimmtheit auch einen finden.
Vom WWF erhalte ich regelmässig einen Newsletter, welchen ich sogar lese. Da hatten die mal eine Meldung, dass wir, um Energie zu sparen, den Backofen nicht allzu oft gebrauchen sollten. Ein paar Rezepte waren dann noch dabei - 8 von 10 für den Backofen bestimmt! Dann noch die Hitparade, welche Produkte welcher Anbieter am nachhaltigsten produziert würden. Ich musste denen gleich schreiben und nachfragen, ob ich jetzt wirklich alles richtig verstanden hätte.
Hier die Antwort vom 26.11.2010, 14.48 Uhr (eine Antwort bekommen Sie vom WWF immer):
"Guten Tag (mein Name)
Vielen Dank für Ihr Schreiben. Wahrlich, da haben Sie mit Ihrer Kritik ins Schwarze getroffen. Ich werde Ihre Beobachtung der verantwortlichen Kollegin im Bereich Konsum weiterleiten mit der Bitte um mehr Ausgeglichenheit. Die Rezepte auf dieser Seite wechseln je nach Saison - in Zukunft sollen sie nicht mehr so Backofen-lastig sein.
Es grüsst Sie freundlich
Corina Gyssler
PS: Noch zu Max Havelaar: Das Label hat es nur um fünf Punkte verpasst, in die Kategorie „sehr empfehlenswert“ zu kommen. Es ist also ganz nahe an sehr empfehlenswert. Im Bereich Umwelt hat das Label auch noch verbesserungspotential, denn Dünger und Pflanzenschutzmittel sind nicht verboten. Max Havelaar kam ursprünglich mit Schwerpunkt Soziales auf den Markt (was toll und wichtig ist) und holt jetzt im Umweltbereich nach."
Zu Roundup: Dies ist ein Herbizid der Firma Monsanto. Das Gift wird über die Blätter des Unkrauts gegossen und nach ein paar Tagen kann man die dürren Pflanzen samt Wurzel problemlos entfernen. Aber niemals wird Roundup absichtlich über Kulturpflanzen gegossen. Ich persönlich verwende in meinem Garten weder Herbizide noch Insektizide, Schneckenkörner oder Dünger. Gerade Roundup, falsch angewendet und bei Wind, kann nämlich auch auf das Gemüse gelangen und diesem schaden. So viel Zeit nehme ich mir, das Unkraut in meinem Garten auszuzupfen.
Fisch? da verstehe ich nichts davon.
Fair Trade: Nach Möglichkeit kaufe ich diese Produkte. Nur die Schokolade mag ich nicht.
http://www.maxhavelaar.ch/de/homepage/
Was die Bauern und Bottled Life betrifft, bin ich voll und ganz Ihrer Meinung.
Ich mache meine Zahlungen nur noch online. Nur so erhält der Empfänger sein ganzes Geld und am selben Tag, an welchem ich es einzahle.
Hoffentlich sind Sie jetzt nicht enttäuscht, dass Ihnen nicht ein WWF Lohnempfänger, sondern eine WWF Sponsorin geantwortet hat.
Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein erholsames Wochenende.
Ach die Sojabohnen sind gentechverändert.
Dies alles bekommt dann vom WWF ein Gütesiegel von Nachhaltigkeit, genauso wie die Lachse in den Zuchtfarmen. Die Lachse werden mit Anchovis und anderen Speisefischen gefüttert.
Aus fünf Kilo Fisch wird ein Kilo Zuchtlachs!
Warum wollte der WWF das Schwarzbuch WWF verbieten lassen? Ich habe es gelesen und komme zum Resultat; Nur Gutmenschen unterstützen den WWF!
Ich warte schon das ich von einem Menschen der vom WWF bezahlt ist angegriffen werde. Der hätte dann den Namen?, erkennbar wäre er/sie mit 1. Kommentar seit dem?
Fair Trade ist auch eine Marke die für den Gutmenschen ist. Schnittblumen aus Kenia besonders teuer. Bananen besonders teuer aber ob die Bauern in Chile oder woher die Bananen immer kommen, mehr Geld erhalten, garantiert mir keiner.
Dafür kriegen hiesige Bauern nicht mal so viel für die Milch wie sie bräuchten um nicht ins Minus zu kommen.
Elende Doppelmoralisten!
Zum Teil wird auch das falsche angebaut.
Wie vor einiger Zeit geschrieben Mais der besonders viel Wasser braucht in Kenia.
Wasser ist auch so ein Stichwort; Da kauft Nestle Wasserbrunnen auf und verkauft das Wasser anschliessend teuer.
Es gibt Dinge die der Staat besser erledigt als die Privaten.
Zurück zur PTT! Es ist eine Frechheit, dass ich Geld bezahlen muss, damit ich überhaupt auf der Post einzahlen darf.
Die SBB gehören verstaatlicht.
Hoffentlich wird das Wasser in der CH weiterhin von den Gemeinden geliefert.
Ja ich weiss ich bin nicht immer beim Thema geblieben.
Allen ein schönes Wochenende.
- Kassandra aus Frauenfeld 732
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