Handel und Entwicklung
UNO kritisiert Schweizerische und andere Nationalbanken
publiziert: Donnerstag, 12. Sep 2013 / 20:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Sep 2013 / 20:59 Uhr
Blick auf die Schweizerische Nationalbank beim Bundesplatz in Bern.
Blick auf die Schweizerische Nationalbank beim Bundesplatz in Bern.

Genf - Das Weltfinanzsystem muss reformiert werden, so dass es wieder der Realwirtschaft dient. Diese Forderung bekräftigte am Donnerstag die UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf.

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So wie das Finanzsystem aktuell aufgebaut sei, würden zu wenig Kredite in reale Produktionsinvestitionen fliessen, schreibt die UNCTAD in ihrem Jahresbericht. Dies betreffe sowohl Länder des Südens als auch des Nordens.

Stattdessen werde zu viel Kapital für den Konsum aufgewendet, was zu Spekulationsblasen führen könne, so wie etwa im Immobiliensektor. Um aber die Produktionsinvestitionen zu fördern, müssten die langfristigen Finanzierungen für die Industrie, die Landwirtschaft, die Dienstleistungen und die Infrastruktur erhöht werden.

Für die UNCTAD ist klar, dass dies eine Reform der Finanzarchitektur, insbesondere des Bankensystems, bedingen würde. Demnach sollten die Notenbanken wie die US-amerikanische Fed, die Bank of England oder die Schweizerische Nationalbank eine aktivere Rolle einnehmen, ebenso wie die Entwicklungsbanken und die auf Kredite spezialisierten Finanzinstitute.

Notenbanken sollen Kreditpolitik betreiben

Um dies zu bewerkstelligen, sollen die Mandate der Notenbanken ausgebaut werden. Über eine gezielte Kreditpolitik würden dann Investitionen in die Realwirtschaft stimuliert, während die Zentralbanken gleichzeitig ihre Rolle als Kreditgeber der Geschäftsbanken behielten.

Diese Machtfunktion müssten die Zentralbanken ausspielen, um die Geschäftsbanken zu Produktionsinvestitionen bei den Unternehmen zu drängen. Und schliesslich sollten die Notenbanken auch kommerzielle Kredite zu Vorzugsbedingungen direkt an Firmen gewähren können, fordert die UNCTAD.

(dap/sda)

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Gerne bald *ein andermal*
darf (ausnahmsweise) auch sehr langer Post sein, Ihre Erkenntnisse sind von Interesse!
Die Zeit "nach Rothschild"
Zu sehr hat man sich auf die Machtkonzentration in der Familie Rothschild fixiert, dass dabei ganz ausser Acht gelassen wurde, dass es eine Zeit danach geben wird.

Das Schuldgeldsystem ist am Ende. Da sind mehr als nur "Reformen" gefragt. Leider sind alle derart in diesem System gefangen, dass es keinem bisher in den Sinn gekommen wäre, über die Denkblockade hinaus zu kommen.
Das "Geld aus dem nichts", das durch Verschuldung entsteht, ist zum Glück ja nicht die einzige Art, ein Geldsystem aufzubauen. Vielleicht sollte man da mal einen Blick in die Vergangenheit werfen. Aber das ist für Entwurzelte halt nicht so cool, aus der Vergangenheit zu schöpfen.

Zwar ist die Vergangenheit die einzige Zeit, aus der man lernen kann. Offenbar wollen dies moderne, hirngewaschene Menschen nicht, darum wird man ja von denen als "rückständig" oder "rückwärtsgewandt" bezeichnet, wenn man sich dieser eigentlich natürlichen und logischen Technik bedient.
Ich weiss deshalb noch immer nicht, woher diejenigen ihr Wissen haben, die nicht "rückwärtsgewandte ewiggestrige" sind... denn ausser der Vergangenheit bleiben nur Ideologien, an denen man sich orientieren kann.

Aber dazu mehr ein andermal.
Die Zeit "nach Rothschild"
Zu sehr hat man sich auf die Machtkonzentration in der Familie Rothschild fixiert, dass dabei ganz ausser Acht gelassen wurde, dass es eine Zeit danach geben wird.

Das Schuldgeldsystem ist am Ende. Da sind mehr als nur "Reformen" gefragt. Leider sind alle derart in diesem System gefangen, dass es keinem bisher in den Sinn gekommen wäre, über die Denkblockade hinaus zu kommen.
Das "Geld aus dem nichts", das durch Verschuldung entsteht, ist zum Glück ja nicht die einzige Art, ein Geldsystem aufzubauen. Vielleicht sollte man da mal einen Blick in die Vergangenheit werfen. Aber das ist für Entwurzelte halt nicht so cool, aus der Vergangenheit zu schöpfen.

Zwar ist die Vergangenheit die einzige Zeit, aus der man lernen kann. Offenbar wollen dies moderne, hirngewaschene Menschen nicht, darum wird man ja von denen als "rückständig" oder "rückwärtsgewandt" bezeichnet, wenn man sich dieser eigentlich natürlichen und logischen Technik bedient.
Ich weiss deshalb noch immer nicht, woher diejenigen ihr Wissen haben, die nicht "rückwärtsgewandte ewiggestrige" sind... denn ausser der Vergangenheit bleiben nur Ideologien, an denen man sich orientieren kann.

Aber dazu mehr ein andermal.
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