UNO berät über Ausweg aus Nahrungsmittelkrise
publiziert: Montag, 28. Apr 2008 / 20:57 Uhr / aktualisiert: Montag, 28. Apr 2008 / 21:35 Uhr

Bern - Die Chefs von 27 in der Schweiz ansässigen UNO-Institutionen haben sich am Sitz des Weltpostvereins in Bern unter der Leitung von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon mit der Nahrungsmittelkrise beschäftigt. Ban traf auch Bundespräsident Pascal Couchepin.

Ban Ki-Moon tagt mit der obersten Koordinationsbehörde der UNO, des Chief Executives Board, hinter verschlossenen Türen.
Ban Ki-Moon tagt mit der obersten Koordinationsbehörde der UNO, des Chief Executives Board, hinter verschlossenen Türen.
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Ban, Couchepin und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey kamen in Bern zusammen. Bei dieser Gelegenheit kündigte der Bundspräsident eine Erhöhung des Schweizer Beitrags an das UNO-Welternährungsprogramm von 45 auf 47 Millionen Franken für das Jahr 2008 an.

Dies sagte sein Sprecher Jean-Marc Crevoisier der Nachrichtenagentur SDA. Es seien Entwicklungsfragen, Klimawandel und die aktuelle Nahrungsmittelkrise erörtert worden.

Das zweitägige Treffen der obersten Koordinationsbehörde der UNO, des Chief Executives Board, findet hinter verschlossenen Türen statt.

Auch der frühere Genfer Professor und scheidende UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, sprach in Genf im Hinblick auf die Tagung in Bern von einem «wichtigen Tag» für die Hungernden in der Welt.

Ziegler fordert Moratorium von Biotreibstoffen

Vor dem Auslaufen seiner Mission am Mittwoch drang Ziegler auf ein «totales Moratorium» von Biotreibstoffen. Biotreibstoffe seien «ein Verbrechen gegen einen Grossteil der Menschheit».

Er richtete auch einen dramatischen Appell an die Geber für mehr humanitäre Hilfe. Millionen Menschen könnten in den nächsten Monaten verhungern. Ziegler nannte als Beispiele den palästinensischen Gazastreifen und die Bürgerkriegsregion Darfur im Sudan.

Zusätzliche Gelder

Das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) und das Welternährungsprogramm (WFP) bräuchten dringend zusätzliche Gelder, um auf die steigenden Nahrungsmittelpreise reagieren zu können.

«Es ist eine absolute Notwendigkeit. Diese Menschen haben keine Alternative zur internationalen Nahrungsmittelhilfe; wird die Hilfe gekürzt oder eingestellt, verhungern sie», sagte der Genfer Soziologe an seiner letzten Medienkonferenz als Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

(fest/sda)

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