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UBS-Aktionäre an GV im Zürcher Hallenstadion erwartet Redenmarathon
publiziert: Donnerstag, 3. Mai 2012 / 14:36 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Mai 2012 / 17:45 Uhr
Die Bank setzt wie schon im November in New York umrissen heute stärker auf die Vermögensverwaltung.
Die Bank setzt wie schon im November in New York umrissen heute stärker auf die Vermögensverwaltung.

Zürich - UBS-Chef Sergio Ermotti will die Grossbank mit drei Prioritäten in die Zukunft führen: Mit der Stärkung der Kapitalpuffer, mit Blick auf die Kosten und mit einem sorgfältigen Umgang mit Risiken.

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Einmal mehr verteidigte der Ex-Investmentbanker bei seiner Rede an der Generalversammlung (GV) in Zürich-Oerlikon das Geschäftsmodell der UBS. Die Bank setzt wie schon im November in New York umrissen heute stärker auf die Vermögensverwaltung. Die anderen Teile der globalen Grossbank will er aber nicht loswerden.

Die UBS brauche eine «wettbewerbsfähige» Investmentbank, sagte er am Donnerstag im Hallenstadion in Zürich. Die Investmentbank erbringe auch Dienstleistungen für die Schweizer Realwirtschaft.

«Sie haben vielleicht auch schon einmal Devisen gewechselt bei einer Regionalbank und waren sich nicht bewusst, dass dahinter die Leistung einer Investmentbank steht», sagte Ermotti in seiner auf Deutsch gehaltenen Rede vor 3443 anwesenden Aktionären. Die Investmentbank hatte in der letzte Finanzkrise Milliardenverluste verursacht und steht häufig in der Kritik.

An der Generalversammlung der UBS, die dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, hat der seit 2009 amtierende Verwaltungsratspräsident und ehemalige FDP-Bundesrat Kaspar Villiger seinen letzten Auftritt. Am Ende der Veranstaltung soll er den Stab an den deutschen Top-Banker Axel Weber übergeben.

Debatte über Gehälter

Die Aktionäre erwartet ein Redenmarathon. Nach der Eröffnung der GV sagte Villiger, es hätten sich 28 Redner in die Listen eingetragen. Er beschränkte daher die Redezeit auf fünf Minuten.

Mit einer gewissen Spannung erwartet wird die Abstimmung zum Vergütungsbericht. Die Aktionäre haben dabei die Chance, sich zu den Löhnen und Boni des Top-Manager zu äussern. Eine bindende Wirkung hat das Resultat der Abstimmung aber nicht.

(knob/sda)

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