AirPlus-Studie: Professionelles Travel Management gefragter denn je
Trend zum Sparen bei Reisekosten hält an
publiziert: Mittwoch, 21. Okt 2009 / 09:05 Uhr

Zürich - Die Wirtschaftskrise hat auch deutliche Auswirkungen auf das Geschäftsreiseverhalten. Dies belegt AirPlus International mit seiner neuesten Studie, der weltweit umfassendsten und repräsentativsten Erhebung zur globalen Geschäftstätigkeit.

Der Trend zum Kostensparen bedeutet einen Nachfragerückgang für fast alle Reisedienstleistungen.
Der Trend zum Kostensparen bedeutet einen Nachfragerückgang für fast alle Reisedienstleistungen.
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«Kosten senken» steht allerorts zuoberst auf der Prioritätenliste der Travel Manager in Unternehmen. Mehr als ein Drittel der befragten Reisemanager erwartet einen Rückgang der Reiseaktivitäten und geringere Reisebudgets. Da sich trotz sinkender Flug-und Hotelpreise die direkten Ausgaben für eine Reise nur begrenzt reduzieren lassen, wird eine vorausschauende Reiseplanung immer wichtiger.

Mehr Bahnreisen

Die aktuelle «International Travel Management Study» von AirPlus, internationaler Anbieter von Lösungen für das Bezahlen und Auswerten von Geschäftsreisen, zeigt: Auch der Geschäftsreisenmarkt bleibt von der Finanzkrise nicht unberührt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Erhebung sind es mehr Reisemanager (35%), die einen Rückgang des Reisevolumens und der Reiseausgaben in ihren Unternehmen erwarten, als solche (23%), die diesbezüglich von einer Zunahme ausgehen. In der Schweiz gibt man sich sogar noch pessimistischer: Fast die Hälfte geht von einer Stagnation der Reiseaktivitäten aus und nur noch 14% glauben an ein Wachstum (im Vorjahr betrug der Anteil der Optimisten noch 61%). Der Trend zum Kostensparen bedeutet nach Einschätzung der Reisemanager einen Nachfragerückgang für fast alle Reisedienstleistungen, wie Flüge, Hotels, Mietwagen sowie Seminare und Kongresse. Einzig das Segment der Bahnreisen dürfte ein Nachfragewachstum verzeichnen. In fünf der acht europäischen Länder, die an der Studie beteiligt waren, erwarten die Travel Manager eine Zunahme der Bahnreisen in ihrem Unternehmen.

Professioneller planen

Doch die Konjunkturflaute bietet für die Unternehmen auch eine Chance: Fast alle sind bei der Organisation ihres Travel Managements professioneller geworden und erkennen, wie wichtig eine sorgfältige Planung und Analyse ist, um diesen bedeutenden Kostenblock nachhaltig zu optimieren. Denn: Geschäftsreisen sind auch in Zukunft unabdingbar – Stichwort Globalisierung – und die Reisekosten lassen sich ebenfalls nur begrenzt senken. So haben weltweit 70 Prozent der befragten Unternehmen inzwischen Reiserichtlinien für alle Bereiche der Geschäftsreisen eingeführt (im Vorjahr waren es nur 57%), die Schweizer Unternehmen sind dabei noch strenger (75%). Weltweit geht mehr als die Hälfte aller Travel Manager davon aus, dass diese Richtlinien sich in Zukunft sogar noch verschärfen werden.

«Wertvolles Gut»

Die Professionalisierung des Travel Managements wird sich für die Unternehmen auszahlen, auch in Zeiten einer Konjunktur-Erholung. Klaus Stapel, Geschäftsführer AirPlus International Schweiz, ist überzeugt: «Travel Management – ein solides und effektives Travel Management – ist ein wertvolles Gut, ja sogar eine Kapitalanlage, mit der Unternehmen keinesfalls leichtfertig umgehen sollten. Die heute getroffenen Massnahmen zur Effizienzsteigerung des Travel Managements werden vielen Unternehmen bereits im nächsten Jahr zugute kommen und nachhaltig wirken.»

Für die grossflächige Erhebung wurden 1500 Reiseverantwortliche aus Unternehmen in 15 verschiedenen Ländern detailliert zu Abläufen und Trends in ihrer Reiseorganisation befragt.

(vb/KMU Magazin)

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